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Angehende Unternehmerin plant am Whiteboard, wie sie sich selbstständig machen will – Ziele, Schritte und Finanzierung
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Selbstständig machen: dein Weg in die Selbstständigkeit

Selbstständig machen ohne Blindflug: die Entscheidung, die Voraussetzungen, der Weg in 7 Schritten, Rechtsform und Finanzierung – kompakt erklärt von Dirk Kreuter.

Dirk Kreuter
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Raus aus dem Job, rein in die eigene Firma. Klingt gut — aber wo fängst du an?

Sich selbstständig zu machen heißt: eine eigene berufliche und wirtschaftliche Existenz aufbauen und auf eigene Rechnung arbeiten — als Einzelunternehmer, Freiberufler oder Gründer statt als Angestellter. Du triffst die Entscheidungen, du trägst das Risiko, und du behältst den Gewinn. Das ist der Deal.

Ich, Dirk Kreuter, mache das seit 35 Jahren. Ich habe Unternehmen mit mehr als 70 Mitarbeitern aufgebaut und steuere sie heute aus Dubai vom Smartphone. Ich weiß deshalb aus eigener Erfahrung: Der Schritt in die Selbstständigkeit scheitert selten am fehlenden Mut. Er scheitert an fehlendem System. In diesem Leitfaden bekommst du beides — die Entscheidung sauber durchgedacht und den Weg in klaren Schritten: Voraussetzungen, Ablauf, Rechtsform-Überblick, Finanzierung und die Fehler, die dich Zeit und Geld kosten.

Was bedeutet „selbstständig machen"?

Sich selbstständig zu machen bedeutet, dass du deine Arbeitskraft nicht mehr einem Arbeitgeber verkaufst, sondern sie direkt am Markt einsetzt — für eigene Kunden, auf eigene Rechnung, mit eigenem Risiko. Du wirst vom Angestellten zum Unternehmer. Statt eines festen Gehalts am Monatsende bekommst du das, was du dir erarbeitest. Mehr nach oben offen, weniger nach unten abgesichert.

Rechtlich unterscheidet man dabei zwei Wege in die Selbstständigkeit:

  • Gewerbetreibende: Du meldest ein Gewerbe an — Handel, Handwerk, Dienstleistung, Produktion. Der Klassiker für die meisten, die sich selbstständig machen.
  • Freiberufler: Die sogenannten Katalogberufe — Ärzte, Anwälte, Berater, Designer, Journalisten, Coaches. Kein Gewerbe, dafür oft steuerliche Vorteile.

Egal welcher Weg: Der Kern ist derselbe. Du baust dir eine eigene Existenz auf. Genau das meint der Begriff selbstständig werden — den Übergang vom sicheren Angestelltenverhältnis in die unternehmerische Freiheit, mit allem, was dazugehört. Und ja, „selbstständig" schreibt man mit sts, nicht mit ß. Das nur nebenbei, damit deine erste Visitenkarte sitzt.

Wichtig für die Einordnung: Sich selbstständig machen ist die übergeordnete Entscheidung und der Weg dorthin. Der formale Gründungsakt — Rechtsform final wählen, Gewerbe oder Handelsregister anmelden, Businessplan schreiben — ist der nächste, konkrete Schritt. Den habe ich dir separat aufgeschlüsselt: Alle Details zum Ablauf findest du im ausführlichen Leitfaden Unternehmen gründen. Hier geht es zuerst um die Frage davor: Willst du das überhaupt — und bist du bereit?

Selbstständig machen oder angestellt bleiben? Die Entscheidung

Das ist die eigentliche Frage. Nicht die Rechtsform, nicht das Logo, nicht die Website. Die Entscheidung.

Als Angestellter tauschst du Sicherheit gegen Begrenzung. Festes Gehalt, geregelte Zeiten, planbarer Urlaub — dafür ein Deckel nach oben und die Abhängigkeit von der Entscheidung eines Chefs. Als Selbstständiger tauschst du Sicherheit gegen Kontrolle. Kein Deckel, keine Erlaubnis nötig — dafür trägst du das Risiko selbst und arbeitest am Anfang oft mehr als je zuvor.

Es gibt keine richtige und keine falsche Antwort für alle. Es gibt nur die richtige Antwort für dich. Stell dir ehrlich diese vier Fragen:

  • Kannst du mit Unsicherheit leben? Am Anfang schwankt dein Einkommen. Manche Monate stark, manche schwach. Wer jeden Monat exakt dieselbe Zahl auf dem Konto braucht, um ruhig zu schlafen, sollte das wissen.
  • Übernimmst du gern Verantwortung? Als Selbstständiger triffst du jeden Tag Dutzende Entscheidungen. Niemand nimmt sie dir ab.
  • Hast du etwas, das der Markt bezahlt? Eine Fähigkeit, ein Produkt, eine Dienstleistung, für die andere Geld hinlegen. Ohne das ist Selbstständigkeit ein teures Hobby.
  • Willst du es wirklich? Nicht „wäre schön". Wirklich. Denn du wirst Rückschläge brauchen, um zu bleiben.

Mein Rat aus 35 Jahren: Warte nicht auf den perfekten Moment. Den gibt es nicht. Aber spring auch nicht blind. Der Weg in die Selbstständigkeit ist kein Sprung von der Klippe — er ist eine Treppe. Und die erste Stufe heißt: Voraussetzungen prüfen.

Voraussetzungen: Was du brauchst, um dich selbstständig zu machen

Reden wir über die selbstständig machen Voraussetzungen — was du wirklich brauchst und was nur die Angst dir einredet. Denn die meisten überschätzen, was sie zum Start brauchen, und unterschätzen, was sie liefern müssen.

Die harten Voraussetzungen

  • Eine tragfähige Idee. Etwas, das ein konkretes Problem löst, für das Menschen bezahlen. Nicht das, was du gern machst — das, was der Markt braucht. Wenn dir hier noch etwas fehlt, hol dir Input bei den besten Geschäftsideen.
  • Kaufkräftige Nachfrage. Es reicht nicht, dass die Idee gut ist. Es muss genug Menschen geben, die dafür zahlen — und die du auch erreichst.
  • Fachliche Kompetenz. Du musst liefern können, was du verkaufst. Handwerk, Beratung, Software — das Können ist die Basis.
  • Startkapital oder ein Plan ohne. Manche Selbstständigkeiten starten mit ein paar hundert Euro, andere brauchen Maschinen und Miete. Wie viel du brauchst, hängt vom Geschäftsmodell ab — dazu gleich mehr im Finanzierungs-Teil.

Die weichen Voraussetzungen — die entscheidenden

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Fachlich sind viele gut. Unternehmerisch scheitern die meisten an diesen Punkten:

  • Selbstdisziplin. Kein Chef, kein Wecker, keine Kontrolle. Du bist dein eigener Antrieb. Das ist Freiheit — und die härteste Prüfung zugleich.
  • Verkaufsfähigkeit. Das ist der Punkt, den fast alle unterschätzen. Als Selbstständiger bist du immer im Vertrieb. Du kannst das beste Produkt der Welt haben — wenn du es nicht verkauft bekommst, verhungerst du mit vollem Lager. Vertrieb ist keine Nebenrolle. Er ist dein Motor.
  • Durchhaltevermögen. Die ersten Monate sind zäh. Wer beim ersten Gegenwind aufgibt, hätte angestellt bleiben sollen.

Und jetzt zu zwei Mythen, die Menschen jahrelang vom Start abhalten.

Kann ich mich ohne Geld selbstständig machen? Ja, in vielen Dienstleistungsbereichen. Wer sich selbstständig machen ohne Geld will, startet dienstleistungsbasiert: Beratung, Coaching, Handwerk auf Auftrag, Texten, Programmieren. Kein Warenlager, keine teure Maschine — nur dein Können, ein Laptop und Kunden. Das Kapital, das dir fehlt, ersetzt du durch Akquise. Klingt hart, ist aber die Wahrheit: Der günstigste Kredit ist der erste zahlende Kunde.

Kann ich mich ohne Ausbildung selbstständig machen? In vielen Gewerben ja. Wer sich selbstständig machen ohne Ausbildung will, kann das in den meisten freien Gewerben tun — der Markt fragt nach Ergebnissen, nicht nach Zeugnissen. Achtung nur bei den zulassungspflichtigen Handwerken (Meisterpflicht) und den geschützten Berufen: Da brauchst du den entsprechenden Nachweis. Im Zweifel klärt das die Handwerkskammer oder IHK für deine konkrete Tätigkeit.

In 7 Schritten selbstständig machen

Genug Theorie. So läuft der Weg konkret ab. Sieben Schritte, in dieser Reihenfolge.

Schritt 1: Idee schärfen. Nimm deine Idee und mach sie spitz. Für wen genau? Welches Problem genau? Warum du und nicht der Wettbewerb? Je enger deine Zielgruppe, desto leichter der Start. „Für alle" heißt „für niemanden".

Schritt 2: Markt testen. Bevor du kündigst, prüf die Nachfrage. Sprich mit zehn potenziellen Kunden. Würden sie zahlen? Wie viel? Der beste Beweis ist ein Vorverkauf, bevor das Produkt überhaupt fertig ist.

Schritt 3: Zahlen rechnen. Was kostet dein Leben pro Monat? Was kostet dein Geschäft? Wie viele Kunden brauchst du, um beides zu decken? Diese Zahl ist dein Ziel — und sie muss realistisch erreichbar sein.

Schritt 4: Rechtsform wählen. Einzelunternehmen, GbR, GmbH — dazu gleich der Überblick. Für die meisten Starts ist die Antwort einfacher, als man denkt.

Schritt 5: Anmelden. Gewerbe beim Gewerbeamt oder Anmeldung beim Finanzamt (Freiberufler), Steuernummer beantragen, ggf. Handelsregister. Den kompletten Ablauf mit allen Formularen findest du Schritt für Schritt unter Unternehmen gründen.

Schritt 6: Kunden gewinnen. Jetzt kommt der Teil, der über Erfolg oder Pleite entscheidet. Ohne Kunden ist alles andere Dekoration. Bau dir von Tag eins eine planbare Kundenakquise auf — nicht „mal schauen, wer kommt", sondern System. Genau hier entscheidet sich, ob deine Selbstständigkeit trägt.

Schritt 7: Liefern und wachsen. Halte, was du versprichst. Zufriedene Kunden empfehlen weiter — der günstigste Vertrieb der Welt. Und dann wird aus „selbstständig" Schritt für Schritt „Unternehmer", der auch seinen Umsatz systematisch steigert.

Diese sieben Schritte sind kein starres Korsett. Aber die Reihenfolge zählt: Erst Markt, dann Anmeldung. Wer zuerst das Logo designt und die Website baut, bevor er weiß, ob jemand zahlt, verwechselt Beschäftigung mit Fortschritt.

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Rechtsform-Überblick: Einzelunternehmen, GbR oder GmbH?

Die Rechtsform ist eine wichtige Entscheidung — aber nicht die erste und selten die schwerste. Hier der kompakte Überblick, damit du weißt, worüber du sprichst. Ins Detail geht der Gründungs-Leitfaden.

  • Einzelunternehmen. Der Standard für den Start. Schnell, günstig, kaum Bürokratie. Du haftest mit deinem Privatvermögen. Für die meisten, die sich allein selbstständig machen, der richtige Einstieg.
  • GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts). Wenn ihr zu zweit oder mehr startet. Genauso einfach wie das Einzelunternehmen, aber ihr haftet gemeinsam. Ein sauberer Vertrag von Anfang an spart später Streit.
  • GmbH / UG (haftungsbeschränkt). Die Kapitalgesellschaft. Sie trennt Privat- und Geschäftsvermögen — du haftest nur mit dem Firmenvermögen. Dafür mehr Bürokratie, Stammkapital und Buchführungspflichten. Sinnvoll, wenn Risiko oder Volumen steigen.

Meine Faustregel: Fang so einfach wie möglich an. Die allermeisten starten als Einzelunternehmer und wechseln später in eine GmbH, wenn das Geschäft es verlangt. Verheddere dich nicht monatelang in der Rechtsform-Frage, während der Markt auf dich wartet. Einen sauberen, aktuellen Überblick über alle Rechtsformen und ihre steuerlichen Folgen liefert dir das BMWK-Existenzgründungsportal zu Rechtsformen.

Finanzierung: Wie du den Start bezahlst

Die Kapitalfrage entscheidet, wie du startest — nicht ob. Es gibt mehr Wege, als die meisten denken.

  • Eigenkapital. Der sauberste Weg. Kein Zins, keine Abhängigkeit. Wer dienstleistungsbasiert und schlank startet, kommt oft mit wenig Erspartem aus.
  • Fördermittel und Zuschüsse. Der Staat unterstützt Gründer. Wer aus der Arbeitslosigkeit startet, kann den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit prüfen. Dazu kommen zinsgünstige KfW-Kredite und Programme der Länder. Den vollständigen Überblick liefert das BMWK-Portal zu Finanzierung und Förderung.
  • Bankkredit. Für kapitalintensive Vorhaben. Dafür brauchst du einen belastbaren Businessplan — und den Nachweis, dass du verkaufen kannst.
  • Kunden als Finanzierung. Mein Favorit. Vorkasse, Anzahlungen, Abo-Modelle. Wer seine Kunden zum Teil vorfinanzieren lässt, braucht weniger Fremdkapital. Das ist keine Zauberei, das ist Verhandlung.

Ein Prinzip vorweg, das dir viele erst nach Jahren sagen: Die beste Finanzierung ist Umsatz. Jeder Euro, den ein Kunde zahlt, ist Kapital ohne Zins und ohne Rückzahlung. Deshalb ist die wichtigste Fähigkeit nicht das Kredit-Gespräch, sondern das Verkaufs-Gespräch. Wer früh verkauft, braucht wenig leihen.

Nebenberuflich selbstständig machen: der risikoarme Einstieg

Du musst nicht alles auf eine Karte setzen. Der Weg über nebenberuflich selbstständig ist für viele der klügste Start — und der am meisten unterschätzte.

Die Idee: Du behältst deinen Job und baust die Selbstständigkeit abends und am Wochenende auf. Dein Gehalt zahlt die Miete, deine Selbstständigkeit muss noch nichts tragen. Du testest den Markt ohne den vollen Druck. Und du springst erst dann voll rein, wenn die Zahlen es hergeben.

Drei Regeln für den nebenberuflichen Start:

  • Kläre die Erlaubnis. Sieh in deinen Arbeitsvertrag und informiere deinen Arbeitgeber, wo nötig. Meist ist eine Nebentätigkeit erlaubt, solange sie nicht mit dem Hauptjob konkurriert.
  • Setz dir eine Sprungmarke. Zum Beispiel: „Wenn ich sechs Monate in Folge mehr verdiene als mein halbes Gehalt, kündige ich." Eine Zahl, keine Gefühlsentscheidung.
  • Behandle es ernst. Nebenberuflich heißt nicht halbherzig. Zwei fokussierte Stunden am Abend schlagen einen ganzen zerstreuten Sonntag.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Du sammelst erste Kunden, erste Referenzen und erstes echtes Feedback, während dein Risiko klein bleibt. Wenn du dann voll startest, springst du nicht ins kalte Wasser — du gehst über eine Brücke, die du selbst gebaut hast.

Die 7 häufigsten Fehler beim Selbstständig-machen

Diese Fehler sehe ich seit über drei Jahrzehnten. Jeder einzelne kostet Zeit, Geld oder beides.

  1. Zu lange planen, zu spät starten. Der perfekte Businessplan im Schrank verdient keinen Cent. Ab in den Markt, dann anpassen.
  2. Den Vertrieb unterschätzen. Der Klassiker. Fachlich top, verkäuferisch blank. Wer nicht akquiriert, hat kein Geschäft, sondern ein Hobby.
  3. Zu breit aufstellen. „Ich mache alles für alle." Das kauft niemand. Spitz starten, dann verbreitern.
  4. Preise zu niedrig ansetzen. Aus Angst zu billig verkaufen — und dann für den Mindestlohn arbeiten. Dein Preis ist eine Ansage über deinen Wert.
  5. Keine Rücklagen für Steuern. Die erste Steuernachzahlung killt mehr Selbstständigkeiten als jede Krise. Leg von jedem Euro einen Teil beiseite. Sofort.
  6. Privat und Firma vermischen. Ein separates Geschäftskonto von Tag eins spart dir Chaos und Nerven.
  7. Allein bleiben. Wer alles selbst herausfinden will, zahlt das teuerste Lehrgeld: die eigene Zeit. Hol dir jemanden, der den Weg schon gegangen ist.

Streich diese sieben Fehler, und du bist weiter als 90 Prozent derer, die gerade an derselben Startlinie stehen. Selbstständigkeit ist kein Glücksspiel. Sie ist ein Handwerk — und Handwerk kann man lernen.

Häufige Fragen zum Selbstständig-machen (FAQ)

Womit kann ich mich selbstständig machen?

Die Frage selbstständig machen womit beantwortet der Markt, nicht dein Wunsch. Am schnellsten starten dienstleistungsbasierte Modelle: Beratung, Coaching, Handwerk, Texten, Programmieren, Vertriebsdienstleistung. Sie brauchen wenig Kapital und lassen sich sofort testen. Faustregel: Nimm eine Fähigkeit, die du sicher beherrschst, und finde die Menschen, die dafür bezahlen. Wenn dir die Idee noch fehlt, hilft dir unser Artikel zu den besten Geschäftsideen weiter.

Wie viel Geld brauche ich, um mich selbstständig zu machen?

Das hängt komplett vom Geschäftsmodell ab. Eine Beratung startet mit ein paar hundert Euro für Laptop und Anmeldung. Ein Ladengeschäft oder eine Produktion braucht fünf- bis sechsstellige Beträge für Miete, Ausstattung und Ware. Rechne deshalb zwei Zahlen aus: deine privaten Lebenshaltungskosten und deine Geschäftskosten — für mindestens sechs Monate. Diese Summe ist dein realistischer Kapitalbedarf.

Kann ich mich neben dem Job selbstständig machen?

Ja, und für viele ist das der beste Weg. Nebenberuflich selbstständig zu starten senkt dein Risiko: Dein Gehalt sichert die Grundkosten, während du den Markt testest. Prüf nur deinen Arbeitsvertrag auf Nebentätigkeitsklauseln und setz dir eine klare Zahl, ab der du voll einsteigst.

Brauche ich einen Businessplan, um mich selbstständig zu machen?

Für die Anmeldung nicht zwingend, für dich schon. Ein Businessplan zwingt dich, deine Zahlen und deinen Markt ehrlich durchzudenken. Für Kredite und Fördermittel ist er Pflicht. Halte ihn schlank und ehrlich — ein Plan, den niemand liest, ist verlorene Zeit. Den Aufbau erklärt der Leitfaden Unternehmen gründen.

Was ist der häufigste Grund, warum Selbstständige scheitern?

Fehlende Kunden. Nicht die Idee, nicht das Produkt, nicht die Rechtsform — der Vertrieb. Wer keine planbare Akquise aufbaut, geht früher oder später die Aufträge aus. Deshalb ist Verkaufen die wichtigste Fähigkeit jedes Selbstständigen. Sie entscheidet über alles andere.

Dein erster Schritt in die Selbstständigkeit

Sich selbstständig zu machen ist keine Frage von Glück oder Talent. Es ist eine Entscheidung, gefolgt von einem System: spitze Idee, getesteter Markt, saubere Zahlen, richtige Rechtsform, tragfähige Finanzierung — und Vertrieb von Tag eins. Wer diese Hebel bedient, baut kein wackliges Ich-AG-Konstrukt, sondern ein Unternehmen, das trägt.

Genau an diesem Punkt setzt mein Event Unternehmer mit System an: Dort zeige ich dir, wie du aus der Selbstständigkeit ein skalierbares Unternehmen machst — mit denselben Systemen, mit denen ich meine Firmen aus Dubai vom Smartphone steuere, während in Bochum über 20 Vertriebler jeden Monat Millionenumsätze produzieren. Wenn du deinen Weg nicht allein gehen, sondern von jemandem lernen willst, der ihn schon gegangen ist, ist mein Vertriebs-Mentoring der direkte Weg dorthin. Wer ich bin und warum ich das kann, liest du über Dirk Kreuter.

Und wenn du heute nur einen Schritt machen willst: Sichere dir meinen kostenlosen Newsletter mit wöchentlichen Vertriebs-Tipps. Denn eines ist sicher — sobald du selbstständig bist, entscheidet dein Vertrieb über alles. Fang jetzt an. Heute. Nicht am perfekten Montag, den es nie gibt.