Kontokorrentkredit: Wann er hilft — und wann er teuer wird

Dein Geschäftskonto rutscht am 20. jeden Monats ins Minus und kommt am 8. wieder raus. Die Bank meldet sich nicht, die Löhne gehen raus, die Lieferanten sind bezahlt. Das Konto funktioniert. Also ist alles in Ordnung — denkst du.
Ein Kontokorrentkredit ist eine mit der Bank vereinbarte Kreditlinie auf deinem Geschäftskonto, die du jederzeit bis zu einem festgelegten Rahmen nutzen und ohne festen Tilgungsplan zurückführen kannst. Verzinst wird nur der Betrag, den du tatsächlich in Anspruch nimmst — taggenau. Deshalb nennen ihn viele Unternehmer schlicht den Dispo fürs Unternehmen.
Genau da liegt das Problem. Ein Notausgang ist praktisch — aber niemand wohnt im Notausgang. Wer seine Linie dauerhaft ausgereizt hat, finanziert keinen Engpass mehr, sondern einen Verlust. Hier bekommst du die komplette Mechanik: wie die Linie funktioniert, was sie kostet, wie sie sich vom Betriebsmittel- und Investitionskredit unterscheidet und wie Banken die Höhe festlegen.
Was ist ein Kontokorrentkredit?
Ein Kontokorrentkredit ist ein kurzfristiger Bankkredit in Form einer Kreditlinie auf dem laufenden Geschäftskonto. Du darfst das Konto bis zu einem vereinbarten Betrag überziehen, entscheidest selbst über Zeitpunkt und Höhe der Nutzung und zahlst Zinsen nur auf den beanspruchten Teil. Eingehende Zahlungen führen den Kredit automatisch zurück.
Der Name kommt aus dem Handelsrecht: Als Kontokorrent bezeichnet § 355 HGB die laufende Rechnung, bei der beiderseitige Ansprüche fortlaufend verrechnet und in regelmäßigen Zeitabständen zu einem Saldo zusammengeführt werden. Genau das passiert auf deinem Geschäftskonto — übrig bleibt ein Saldo, im Plus oder im Minus.
Im Bankgespräch begegnet dir die Linie unter mehreren Namen: Kontokorrentlinie, Betriebsmittellinie, Dispositionskredit, im Firmenkundengeschäft auch als Teil eines Unternehmenskredits. Gemeint ist dasselbe Werkzeug.
So funktioniert die Kreditlinie auf dem Geschäftskonto
Die Bank räumt dir einen Rahmen ein, zum Beispiel 50.000 Euro. Ab dann darfst du dein Konto bis minus 50.000 Euro führen. Zinsen fallen taggenau auf den tatsächlich genutzten Betrag an. Stehst du an zehn Tagen im Monat mit 12.000 Euro im Minus, zahlst du Zinsen für zehn Tage auf 12.000 Euro — nicht auf den Rahmen.
Drei Eigenschaften machen das Werkzeug aus:
- Revolvierend. Jede Zahlung deiner Kunden führt den Kredit automatisch zurück, jede Abbuchung nimmt ihn wieder in Anspruch. Kein Tilgungsplan, keine feste Rate, kein Auszahlungstermin.
- Kurzfristig. Die Linie wird üblicherweise befristet eingeräumt und bei der jährlichen Kreditüberprüfung erneuert. Sie ist in der Regel kurzfristig kündbar — auch wenn du sie seit Jahren brav bedienst.
- Ohne Zweckbindung. Anders als beim Investitionskredit fragt niemand, wofür du das Geld nutzt. Diese Freiheit ist Segen und Falle zugleich.
Überziehst du den vereinbarten Rahmen zusätzlich — das ist die geduldete Überziehung —, verlangen die meisten Banken einen höheren Satz. Was in deinem Fall gilt, steht im Preis- und Leistungsverzeichnis deiner Bank, nicht im Kreditvertrag.
Wofür die Linie gedacht ist: Zeitversatz. Du zahlst Material heute, dein Kunde zahlt in 45 Tagen. Diese Lücke schließt der Kontokorrentkredit. Wie du sie strukturell verkleinerst, statt sie zu finanzieren, steht in den 12 Maßnahmen unter Liquidität verbessern.
Was ein Kontokorrentkredit kostet
Der Kontokorrentkredit ist die teuerste Form der klassischen Bankfinanzierung — bezogen auf den Zinssatz. Du bezahlst Flexibilität: keine Zweckbindung, keine Tilgung, jederzeit verfügbar. Dafür verlangt die Bank einen deutlichen Aufschlag gegenüber einem Darlehen mit fester Laufzeit und festem Tilgungsplan. Kurzfristig ist das günstig, dauerhaft ruinös.
Die Preisbestandteile, die du kennen musst:
- Sollzins auf die Inanspruchnahme. Variabel, meist an einen Referenzzins gekoppelt und quartalsweise abgerechnet. Die Deutsche Bundesbank veröffentlicht die durchschnittlichen Zinssätze für Kredite an Unternehmen monatlich in ihrer Zinsstatistik (Stand August 2026). Dort liegen revolvierende Kredite und Überziehungskredite seit Jahren spürbar über den Sätzen langfristiger Kredite mit Zinsbindung. Konkrete Prozentwerte sind Tagespreise — hol sie dir aus der Quelle, nicht aus einem Blogartikel.
- Bereitstellungsprovision. Manche Banken berechnen einen Satz auf den nicht genutzten Teil der Linie. Ein zu großer Rahmen kostet dann Geld, obwohl du ihn nicht anfasst.
- Überziehungszins. Für die Nutzung über die vereinbarte Linie hinaus.
- Kontoführung und Nebenkosten. Klein, aber sie summieren sich.
Rechne es aus, statt es zu schätzen. Eine Dauerinanspruchnahme von 60.000 Euro über zwölf Monate kostet dich bei einem zweistelligen Sollzins einen vierstelligen Betrag pro Jahr — Geld, das direkt aus deinem Gewinn kommt und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Zinsaufwand landet. Bei 10 % Umsatzrendite brauchst du das Zehnfache an zusätzlichem Umsatz, nur um diese Zinsen zu verdienen.
Betriebsmittelkredit: Geld für das laufende Geschäft
Ein Betriebsmittelkredit finanziert das Umlaufvermögen — Waren, Material, Vorfinanzierung von Aufträgen, Löhne, Mieten. Er überbrückt die Zeit zwischen deinem Geldabfluss und dem Zahlungseingang deiner Kunden. Er wird kurz- bis mittelfristig gewährt, oft als feste Linie oder als Darlehen mit ein bis fünf Jahren Laufzeit.
Der Kontokorrentkredit ist die flexibelste Spielart des Betriebsmittelkredits. Daneben steht das klassische Betriebsmitteldarlehen: fester Betrag, feste Laufzeit, feste Rate, günstigerer Zins.
Die Faustregel ist simpel: Wiederkehrender, planbarer Bedarf gehört in ein Darlehen. Unvorhersehbare Spitzen gehören in die Linie. Wenn du jedes Jahr im Herbst dein Warenlager fürs Weihnachtsgeschäft aufbaust, ist das kein Notfall — das ist ein Termin im Kalender. So etwas finanzierst du zum niedrigeren Satz mit einem saisonalen Betriebsmitteldarlehen.
Der Bedarf selbst ist rechenbar: Zahlungsziele deiner Kunden, Lagerdauer, Zahlungsziele deiner Lieferanten. Wie du die dahinterliegenden Größen aufstellst und überwachst, steht in der Übersicht der betriebswirtschaftlichen Kennzahlen.
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Investitionskredit: Geld für Anlagen, die Jahre halten
Ein Investitionskredit finanziert langlebiges Anlagevermögen: Maschinen, Fahrzeuge, IT, Betriebsausstattung, Immobilien. Er läuft über mehrere Jahre, hat einen festen Tilgungsplan, meist eine Zinsbindung und ist durch das finanzierte Objekt besichert. Rechtlich ist er ein Darlehensvertrag nach § 488 BGB: Kapital gegen Zins, Rückzahlung bei Fälligkeit.
Hier gilt die wichtigste Regel der Unternehmensfinanzierung — die Fristenkongruenz: Die Laufzeit der Finanzierung muss zur Nutzungsdauer des finanzierten Guts passen. Kurzfristiges Geld gehört nicht in langfristige Anschaffungen.
Was passiert, wenn du diese Regel brichst, steht in jeder zweiten Krisenbilanz: Der Unternehmer kauft die 80.000-Euro-Maschine aus dem Kontokorrent, weil es schnell gehen musste. Die Maschine schreibt sich über acht Jahre ab, die Linie ist ab Tag eins blockiert und steht beim nächsten echten Engpass nicht zur Verfügung. Die Maschine arbeitet acht Jahre, die Finanzierung ist jederzeit kündbar. Das ist kein Rechenfehler, das ist ein Konstruktionsfehler.
Die Gegenprobe vor jeder Investition: Ab welcher Auslastung verdient die Anschaffung ihre eigene Rate? Das ist eine reine Break-even-Rechnung, und die machst du vor der Unterschrift — die Formel dafür steht unter Break-even-Point.
Kontokorrent-, Betriebsmittel- und Investitionskredit im Vergleich
Alle drei sind Fremdkapital von der Bank, aber sie lösen unterschiedliche Aufgaben. Der Kontokorrentkredit deckt kurzfristige Schwankungen, der Betriebsmittelkredit den laufenden Geschäftsbetrieb über Monate, der Investitionskredit langlebige Anschaffungen über Jahre. Je länger die Laufzeit und je besser die Besicherung, desto niedriger in der Regel der Zins.
Kontokorrentkredit
- Zweck: Zahlungsspitzen, Zeitversatz zwischen Ausgabe und Zahlungseingang
- Laufzeit: kurzfristig, revolvierend, meist jährlich überprüft
- Tilgung: keine feste Tilgung, Rückführung durch Zahlungseingänge
- Zins: am höchsten, variabel, taggenau auf die Inanspruchnahme
- Sicherheiten: oft keine oder Globalzession
- Typischer Fehler: Dauerinanspruchnahme
Betriebsmittelkredit
- Zweck: Waren, Material, Löhne, Auftragsvorfinanzierung
- Laufzeit: kurz- bis mittelfristig, oft ein bis fünf Jahre
- Tilgung: feste Rate oder endfällig
- Zins: mittel
- Sicherheiten: Sicherungsübereignung von Waren, Forderungsabtretung
- Typischer Fehler: zu knapp kalkuliert, danach doch die Linie ziehen
Investitionskredit
- Zweck: Maschinen, Fahrzeuge, IT, Immobilien
- Laufzeit: mehrjährig, an der Nutzungsdauer orientiert
- Tilgung: fester Tilgungsplan, oft mit Zinsbindung
- Zins: am niedrigsten
- Sicherheiten: das finanzierte Objekt
- Typischer Fehler: aus dem Kontokorrent finanziert statt sauber abgebildet
Wo diese drei im Gesamtbild aller Kapitalquellen stehen, klärt der Überblick zur Unternehmensfinanzierung. Die Kosten- und Risikologik von Bankgeld insgesamt — Zinslast, Verschuldungsgrad, Kündigungsrechte — steht unter Fremdkapital.
Wie Banken deine Kreditlinie festlegen — und wie du sie erhöhst
Banken bemessen die Linie am Bedarf, nicht am Wunsch. Als Orientierung dient häufig ein Anteil des monatlichen Umsatzes oder der Kapitalbedarf aus deinem Umlaufvermögen. Entscheidend sind darüber hinaus deine Bonität, die Eigenkapitalquote, die Kontoführung der vergangenen Monate und die Sicherheiten, die du stellen kannst.
Was die Bank tatsächlich anschaut, bevor sie einen Rahmen einräumt oder erhöht:
- Jahresabschluss und aktuelle BWA. Ertragslage, Eigenkapitalquote, Entwicklung über mehrere Jahre.
- Die Kontoführung selbst. Ein Konto, das jeden Monat kurz eintaucht und wieder auftaucht, liest sich völlig anders als eines, das seit 14 Monaten nicht mehr im Plus war.
- Der Bedarfsnachweis. Eine Liquiditätsplanung, die zeigt, wann das Geld gebraucht wird — und wann es zurückkommt.
- Sicherheiten. Forderungsabtretung, Sicherungsübereignung, Bürgschaften.
Drei Dinge machen eine Erhöhung realistisch: Du gehst vor dem Engpass ins Gespräch, nicht danach — wer mit dem Rücken zur Wand verhandelt, verhandelt nicht. Du bringst Zahlen mit, keine Erzählungen. Und du erklärst, wodurch die Linie zurückgeführt wird. Ein Kreditgeber will nicht wissen, wofür du das Geld ausgibst. Er will wissen, woher es zurückkommt.
Wenn deine Bank ablehnt, hat sie in deinen Zahlen etwas gesehen, das du selbst hättest sehen müssen. Nimm das Nein als Prüfbericht, nicht als Beleidigung.
Typische Fehler beim Kontokorrentkredit
Der teuerste Fehler ist die Dauerinanspruchnahme: Wer die Linie zwölf Monate im Jahr ausgereizt hat, hat keinen Kredit mehr, sondern einen getarnten Verlust. Das Konto funktioniert weiter, deshalb fällt es niemandem auf. Die restlichen Fehler sind Varianten davon — falsche Laufzeit, falscher Zweck, fehlende Reserve.
- Dauerhaft in der Linie stehen. Ein Kontokorrentkredit soll zwischendurch auf null gehen. Tut er das ein Geschäftsjahr lang nie, deckt er Verluste oder zu langsame Zahlungseingänge — zum höchsten Zins im ganzen Kreditbaukasten.
- Investitionen aus der Linie bezahlen. Verstoß gegen die Fristenkongruenz. Die Anschaffung bindet den Rahmen für Jahre.
- Die Linie als Reserve behandeln, die immer da ist. Sie ist kurzfristig kündbar. Genau dann, wenn deine Zahlen kippen, wird sie überprüft.
- Den Rahmen als Sicherheitsgefühl missverstehen. Verfügbare Linie ist kein Guthaben. Sie ist eine Schuld, die du noch nicht gemacht hast.
- Zu spät verhandeln. Die Erhöhung beantragst du, wenn die Zahlen gut sind — nicht, wenn die Lastschrift zurückkommt.
- Die Zinskosten nie ausrechnen. Sie laufen still über das Konto und tauchen erst im Jahresabschluss auf.
- Die Ursache nicht angehen. Zu lange Zahlungsziele, zu spätes Mahnwesen, zu große Lager, zu dünne Margen. Mehr Linie behebt davon nichts.
Der Punkt hinter allen sieben: Kapital ist kein Ersatz für Umsatz. Eine höhere Linie kauft dir Zeit — sie bringt keinen einzigen Kunden. Steht das Konto dauerhaft im Minus, lautet die ehrliche Frage nicht „wie bekomme ich mehr Rahmen", sondern „warum reicht das Geld nicht": zu wenig Umsatz, zu niedrige Preise, zu langsame Zahlungseingänge oder zu hohe Fixkosten. Drei dieser vier Antworten sind Vertriebsthemen.
Kontokorrentkredit oder Factoring?
Beide lösen dasselbe Problem — offene Forderungen binden dein Geld —, aber auf verschiedenen Wegen. Der Kontokorrentkredit überbrückt die Lücke mit Bankgeld, das du verzinst und zurückführst. Beim Factoring verkaufst du die Forderung und bekommst den Großteil sofort ausgezahlt. Du nimmst keinen Kredit auf, du ziehst eigenes Geld vor.
Der entscheidende Unterschied in der Bilanz: Der Kontokorrentkredit verlängert sie und erhöht deinen Verschuldungsgrad. Factoring verkürzt sie tendenziell, weil aus einer Forderung Liquidität wird — dafür kostet es eine Gebühr auf jeden Umsatz, nicht nur auf die Zeit der Inanspruchnahme. Welche Varianten es gibt und für wen es sich rechnet, liest du unter Factoring.
Faustregel: Unregelmäßige, kleine Spitzen bei sauberen Zahlungseingängen — Linie. Dauerhaft lange Zahlungsziele bei bonitätsstarken Kunden und wachsendem Auftragsvolumen — Factoring rechnen lassen.
Häufige Fragen zum Kontokorrentkredit
Was ist der Unterschied zwischen Kontokorrentkredit und Dispositionskredit?
Funktional dasselbe Prinzip, andere Zielgruppe. Der Dispositionskredit ist die Kreditlinie auf dem Privatkonto und richtet sich nach deinem Gehaltseingang. Der Kontokorrentkredit läuft auf dem Geschäftskonto, bemisst sich an Umsatz, Bonität und Sicherheiten des Unternehmens und wird jährlich überprüft. Im Bankgespräch heißt er oft Betriebsmittellinie.
Wie hoch sollte meine Kreditlinie sein?
So hoch, dass sie die größte planbare Lücke zwischen Ausgaben und Zahlungseingängen abdeckt — und nicht höher. Grundlage ist deine Liquiditätsplanung, nicht ein Prozentsatz vom Umsatz. Ein zu großer Rahmen kostet bei manchen Banken Bereitstellungsprovision und verleitet dazu, ihn dauerhaft zu nutzen.
Kann die Bank den Kontokorrentkredit kündigen?
Ja. Die Linie wird in der Regel befristet und kurzfristig kündbar eingeräumt; die Fristen stehen in deinem Kreditvertrag und in den AGB deiner Bank. Praktisch heißt das: Verschlechtern sich Zahlen oder Sicherheiten, kann der Rahmen gekürzt werden — meist genau dann, wenn du ihn brauchst.
Was kostet ein Kontokorrentkredit?
Du zahlst einen variablen Sollzins taggenau auf den genutzten Betrag, häufig eine Bereitstellungsprovision auf den ungenutzten Teil und einen höheren Satz bei Überziehung des Rahmens. Aktuelle Durchschnittssätze für Unternehmenskredite veröffentlicht die Deutsche Bundesbank monatlich in ihrer Zinsstatistik (Stand August 2026).
Bekomme ich als Gründer einen Kontokorrentkredit?
Meist nur klein oder gar nicht: Ohne Jahresabschlüsse fehlt der Bank die Grundlage. Üblich sind ein kleiner Startrahmen, Sicherheiten oder eine Bürgschaft — und eine Erhöhung, sobald zwei Abschlüsse vorliegen. Förderkredite und Zuschüsse sind in der Gründungsphase in der Regel der bessere Weg.
Fazit: Der Notausgang ist keine Wohnung
Der Kontokorrentkredit ist ein exzellentes Werkzeug für das, wofür er gebaut wurde: kurze Lücken, unerwartete Spitzen, ein paar Tage im Monat. Für alles andere ist er zu teuer und zu unsicher. Wiederkehrender Bedarf gehört in ein Betriebsmitteldarlehen, langlebige Anschaffungen in einen Investitionskredit mit passender Laufzeit.
Und der eigentliche Punkt liegt woanders. Eine Kreditlinie verwaltet Geld, sie erzeugt keines. Wer dauerhaft in der Linie steht, hat kein Bankproblem — er hat ein Umsatzproblem, ein Preisproblem oder ein Mahnwesen, das seinen Namen nicht verdient. Dirk Kreuter hat in 35 Jahren über 10.000 Unternehmer trainiert, und das Muster wiederholt sich: Die Firmen, die aus dem Dispo herauskommen, tun es über den Vertrieb — nicht über die Bank. Die günstigste Finanzierung ist und bleibt der zahlende Kunde.
Wenn du an genau diesem Punkt stehst und dein Unternehmen von der Liquiditätsverwaltung zurück auf Wachstum drehen willst: Hol dir das Unternehmer-Paket — die Systeme für Vertrieb, Zahlen und Skalierung, mit denen du zuerst die Ursache löst und danach über Finanzierung redest. Und wenn du sofort an der Liquidität arbeiten willst, starte mit den 12 Maßnahmen zur Liquiditätsverbesserung — sie kosten dich keinen einzigen Zinseuro.
