Dirk Kreuter Logo
← Alle BeiträgeVerkauf

Verkaufen lernen: Die besten Verkaufstechniken für nachhaltigen Erfolg

Dirk Kreuter
Dirk Kreuter auf der Bühne erklärt dem Publikum, wie du verkaufen lernen kannst

Du hast ein gutes Produkt, du kennst dein Fach, und trotzdem gehen Gespräche aus, ohne dass ein Auftrag dabei herauskommt. Der Kunde nickt, sagt „Ich überlege es mir" und meldet sich nie wieder. Das liegt nicht an deinem Angebot. Es liegt daran, dass du Verkaufen noch nicht gelernt hast — so wie du Autofahren oder eine Fremdsprache gelernt hast: Schritt für Schritt, mit Übung und Korrektur.

Verkaufen lernen ist kein Talentwettbewerb. Es ist ein Handwerk mit fünf Grundfertigkeiten, die du einzeln trainieren kannst, und einem Lernplan, der dich in 90 Tagen vom ersten holprigen Gespräch zum sicheren Abschluss bringt. Dazu die Verkaufstechniken, die im Gespräch wirken, und die Antwort auf die Frage, was danach kommt: Vertrieb lernen — das System hinter dem einzelnen Abschluss.

Zusammenfassung: Verkaufen lernen

Verkaufen ist keine angeborene Eigenschaft, sondern eine erlernbare Fähigkeit. Sie hilft dir im Vertrieb, als Unternehmer, im Bewerbungsgespräch und überall dort, wo du einen Menschen zu einer Entscheidung führen willst. Der Kern: Du verstehst, was dein Gegenüber braucht, und bietest eine Lösung an, die dieses Bedürfnis trifft. Alles andere — Fragetechnik, Einwandbehandlung, Abschluss — sind Werkzeuge, mit denen du genau das zuverlässig hinbekommst.

Kann man verkaufen wirklich lernen?

Ja. Talent beschleunigt den Start, entscheidet aber nicht über das Ergebnis. Der schwedische Psychologe K. Anders Ericsson hat jahrzehntelang untersucht, wie Menschen in Musik, Sport, Medizin und Schach zu Spitzenleistungen kommen. Sein Befund aus dem Aufsatz von 1993 mit Ralf Krampe und Clemens Tesch-Römer: Entscheidend ist zielgerichtetes Üben — Training mit klarer Aufgabe, sofortiger Rückmeldung und Wiederholung an genau der Stelle, an der du noch Fehler machst. Die bekannte „10.000-Stunden-Regel" hat übrigens nicht Ericsson aufgestellt, sondern der Autor Malcolm Gladwell daraus abgeleitet; Ericsson selbst hat diese Vereinfachung kritisiert. Für dich heißt das: Nicht die Stundenzahl macht dich zum Verkäufer, sondern die Art, wie du übst.

Vier Grundlagen trägst du dabei immer bei dir:

  • Aktives Zuhören — du verstehst, was der Kunde braucht, bevor du redest.
  • Perspektivwechsel — du denkst vom Problem des Kunden her, nicht von deinem Produkt.
  • Klarheit — du erklärst den Nutzen so, dass ein Zwölfjähriger ihn versteht.
  • Ausdauer — du wertest jedes Nein als Trainingseinheit, nicht als Urteil über dich.

Wichtige Verkaufstechniken

Verkaufstechniken sind das Handwerkszeug für die einzelnen Gesprächsphasen. Drei davon solltest du als Einsteiger als Erstes kennen:

  • Fragen in Reihenfolge — erst die Situation des Kunden, dann sein Problem, dann die Folgen dieses Problems, erst dann die Lösung. Wer in dieser Reihenfolge fragt, präsentiert nie ins Leere.
  • Einwand als Einstieg — „zu teuer", „keine Zeit", „muss ich überlegen" sind keine Türen, die zufallen, sondern Fragen, die der Kunde dir stellt. Du nimmst den Einwand ernst, fragst nach und führst das Gespräch weiter.
  • Beratendes Verkaufen — bei komplexen Produkten und Dienstleistungen trittst du als Berater auf, nicht als Verkäufer. Die Situation des Kunden steht im Mittelpunkt, dein Angebot kommt am Ende.

Die vollständige Werkzeugkiste mit zehn Methoden je Gesprächsphase findest du im Artikel Verkaufstechniken. Hier geht es um die Frage, wie du sie lernst.

Psychologie im Verkauf

Hinter jeder Kaufentscheidung stecken Mechanismen, die du kennen musst. Wer vorher etwas bekommen hat, gibt eher etwas zurück. Wer sieht, dass andere gekauft haben, kauft leichter. Wer einen hohen Vergleichspreis gehört hat, empfindet dein Angebot als günstiger. Die Prinzipien dahinter und ihre ethische Grenze erklärt der Artikel zur Verkaufspsychologie. Lerne sie, aber lerne sie nach den Grundfertigkeiten, nicht vorher — sonst wirst du zum Trickser statt zum Verkäufer.

Verkaufstechniken im Einzelhandel und Außendienst

Je nach Kanal gewichtest du anders. Im Einzelhandel hast du Sekunden: Begrüßung mit Blickkontakt, eine offene Frage statt „Kann ich helfen?", ein passendes Zusatzangebot, wenn die Hauptentscheidung steht. Im Außendienst hast du Wochen: jeden Termin vorbereiten, Details aus dem letzten Gespräch notieren und aufgreifen, am Ende jedes Termins den nächsten Schritt mit Datum vereinbaren. Beide Kanäle verlangen dieselben fünf Grundfertigkeiten — nur das Tempo ist anders.

Die fünf Grundfertigkeiten: Fragen, Zuhören, Nutzen, Einwand, Abschluss

Alles, was du im Verkauf lernen kannst, lässt sich auf fünf Fertigkeiten zurückführen. Jede ist trainierbar; hier bekommst du den Überblick und den Link zur Vertiefung.

1. Fragen: Wer fragt, führt

Der Anfänger präsentiert. Der Profi fragt. Mit den richtigen Fragen findest du heraus, was der Kunde braucht, was ihn bisher davon abgehalten hat und woran er eine gute Entscheidung erkennt. Offene Fragen öffnen das Gespräch, geschlossene Fragen sichern Zwischenergebnisse, Alternativfragen führen zur Entscheidung. Welche Frage in welcher Phase wirkt, zeigen dir die Fragetechniken im Verkauf mit Beispielen zum Nachsprechen.

Onlinekurs CASH-IN von Dirk Kreuter

Statt 399 € · nur 1 €

Dein Geld liegt gerade beim Kunden. Hol es dir zurück – für 1 €.

Umsatz ist eine Meinung. Gewinn ist eine Hoffnung. Cash auf dem Konto ist eine Tatsache. Im Onlinekurs CASH-IN zeige ich dir in 8 Modulen, wie dein Geld schneller aufs Konto kommt.

Rechne kurz mit

Ein Betrieb mit 2,5 Mio. € Umsatz, der im Schnitt 75 Tage auf sein Geld wartet, zahlt rund 18.000 € Kontokorrentzinsen pro Jahr. Das sind etwa 49 € – jeden einzelnen Tag.

49 €

Zinsen an einem Tag Warten

1 €

Der komplette Kurs

Wer bei 1 € noch überlegt, hat ihn gerade mit dem Nachdenken schon bezahlt.

  • Vorkasse als Standard verkaufen – 100 %, 50/50 oder Meilensteine, ohne dass der Kunde abspringt.
  • Zahlungsziele radikal verkürzen – von 30 Tagen auf 7 Tage netto oder sofort fällig.
  • Das Telefon-Skript für den Tag nach Fälligkeit – plus Antworten auf die 5 häufigsten Ausreden säumiger Kunden.
  • 13-Wochen-Cashplan und 7-Tage-Cash-Sprint – damit du sofort Geld freisetzt, nicht irgendwann.

399 € · nur für kurze Zeit 1,00 € · Zugang sofort nach Kauf

8 Module

Praxis, Zahlen & Skripte

Sofort

Zugang per E-Mail

4,5 ★

4.204 Bewertungen (ProvenExpert)

Alle 8 Module im Detail? Hier entlang

2. Zuhören: Die unterschätzte Abschlusstechnik

Fragen bringen nichts, wenn du die Antwort nicht aufnimmst. Aktives Zuhören heißt: Du lässt den Kunden ausreden, fasst zusammen, was du verstanden hast, und fragst nach, wo etwas unklar bleibt. Der Kunde merkt, dass du ihn verstehst — und erst dann ist er bereit, dir zuzuhören. Die drei Stufen und fünf Übungen für die nächsten zwei Wochen stehen im Artikel zum aktiven Zuhören.

3. Nutzen: Aus Merkmalen Argumente machen

Dein Produkt hat Merkmale. Der Kunde kauft Nutzen. Die Brücke dazwischen heißt Merkmal-Vorteil-Nutzen: Das Merkmal ist, was dein Angebot hat, der Vorteil ist, was es tut, der Nutzen ist, was der Kunde davon hat — in seiner Situation, in seinen Worten. Wie du aus deiner Produktliste eine Argumentbibliothek baust, erklärt der Artikel zu Verkaufsargumenten.

4. Einwand: Vom Widerstand zum Gespräch

„Zu teuer." „Keine Zeit." „Wir haben schon einen Anbieter." Einwände kommen in jedem Gespräch. Der Anfänger verteidigt sich oder gibt Rabatt. Der Profi nimmt den Einwand ernst, fragt nach dem Grund dahinter und beantwortet den eigentlichen Punkt. Ein Beispiel bei „zu teuer": „Verstanden, der Preis spielt eine Rolle. Was genau vergleichst du gerade — den Preis oder das Ergebnis?" Die neun bewährten Methoden mit Skripten findest du in der Einwandbehandlung.

5. Abschluss: Die Entscheidung herbeiführen

Viele Verkäufer führen ein gutes Gespräch und trauen sich am Ende nicht, nach dem Auftrag zu fragen. Dabei ist der Abschluss der Moment, für den alles vorher da war. Zwei Techniken reichen für den Anfang: die Alternativfrage („Starten wir mit der kleinen oder der großen Variante?") und die Zusammenfassung mit Entscheidungsfrage („Wir haben X, Y und Z geklärt — gibt es noch etwas, oder machen wir das so?"). Zehn weitere Wege zum Auftrag stehen bei den Abschlusstechniken im Verkauf.

Verkaufen lernen in 90 Tagen: der Lernplan Woche für Woche

Wissen hast du jetzt. Fähigkeit entsteht durch Übung mit Rückmeldung. Dieser Plan übersetzt die fünf Grundfertigkeiten in 13 Wochen. Die Regel dahinter: jede Woche genau ein Schwerpunkt, täglich mindestens ein echtes Gespräch, abends fünf Minuten Notizen. Mehr nicht — aber auch nicht weniger.

Woche 1 und 2: Zuhören und Fragen

Du verkaufst noch gar nichts. Du führst Gespräche mit dem einzigen Ziel, am Ende die Situation des Kunden in drei Sätzen zusammenfassen zu können — so, dass er sagt: „Genau." Schreibe dir vorher fünf offene Fragen auf. Nach jedem Gespräch notierst du: Wie viel Prozent der Zeit hat der Kunde gesprochen? Ziel: mehr als die Hälfte.

Woche 3 und 4: Bedarf und Nutzen

Jetzt lernst du, aus dem, was du gehört hast, ein Angebot zu formulieren. Baue deine erste Argumentbibliothek: Für jedes wichtige Merkmal deines Produkts ein Vorteil und drei Nutzenformulierungen für drei verschiedene Kundentypen. Übe im Gespräch, nur die Argumente zu nennen, die zum vorher gehörten Bedarf passen. Alles andere bleibt in der Schublade.

Woche 5 und 6: Einwände

Sammle die zehn häufigsten Einwände, die du hörst, und schreibe für jeden eine Antwort in drei Teilen: ernst nehmen, nachfragen, weiterführen. Übe sie laut, bis sie natürlich klingen. Lies parallel die 12 Antworten auf „zu teuer", den Einwand, der dir am häufigsten begegnen wird, in der Einwandbehandlung „zu teuer".

Woche 7 und 8: Abschluss

Ab jetzt fragst du in jedem Gespräch nach der Entscheidung. Jedes Mal. Auch wenn du spürst, dass ein Nein kommt — gerade dann, denn du lernst, wie sich ein Nein anfühlt, und dass es dich nicht umbringt. Notiere nach jedem Gespräch, welche Abschlussfrage du gestellt hast und was der Kunde geantwortet hat.

Woche 9 und 10: Das ganze Gespräch

Jetzt läuft alles in einem Stück: Einstieg, Bedarfsanalyse, Angebot, Einwand, Abschluss. Nimm Gespräche auf, wenn der Kunde zustimmt, oder lass einen Kollegen zuhören. Die fünf Phasen des Verkaufsgesprächs sind deine Prüfliste: In welcher Phase verlierst du den Kunden? Genau dort setzt du in der nächsten Woche an.

Woche 11 bis 13: Druck und Wiederholung

Erhöhe die Zahl der Gespräche. Verkaufen lernst du nicht in zwei Gesprächen pro Woche, sondern in zwei pro Tag. Wechsle die Kundentypen, suche bewusst die schwierigen Gespräche. Am Ende von Woche 13 vergleichst du deine Notizen mit Woche 1: Wie oft hast du nach dem Auftrag gefragt? Wie oft hast du den Einwand weitergeführt statt nachgegeben? Diese Zahlen sind dein Fortschritt — nicht das Gefühl.

Verkaufen lernen als Unternehmer oder Quereinsteiger

Die meisten Menschen, die verkaufen lernen wollen, sind keine angestellten Verkäufer. Sie sind Unternehmer, die ihr eigenes Angebot verkaufen müssen, oder Quereinsteiger, die in den Vertrieb wechseln. Für beide gilt: Du hast einen Vorteil, den der klassische Verkäufer nicht hat.

Als Unternehmer kennst du dein Produkt besser als jeder Vertriebler es je könnte. Dein Problem ist das Gegenteil: Du redest zu viel darüber. Die wichtigste Übung für dich sind die ersten zwei Wochen des Lernplans — Zuhören und Fragen. Lerne, dein Fachwissen zurückzuhalten, bis du weißt, welcher Teil davon den Kunden interessiert. Und lerne, über Preis zu sprechen, ohne dich zu rechtfertigen. Dein Preis ist das Ergebnis deiner Kalkulation, nicht eine Diskussionsgrundlage.

Als Quereinsteiger bringst du keine schlechten Gewohnheiten mit. Du musst nichts verlernen. Du brauchst drei Dinge: eine Methode für die Akquise, eine Methode für das Gespräch und die Disziplin, beides täglich durchzuziehen. Nimm ein erprobtes System und wende es an, statt alles selbst herauszufinden. Wer als Quereinsteiger scheitert, scheitert selten an der Technik — sondern daran, dass er bei den ersten zwanzig Absagen aufgibt. Warum das so vielen passiert, steht im Artikel Warum 95 % aller Verkäufer scheitern.

Vertrieb lernen: vom einzelnen Abschluss zum System

Du kannst verkaufen lernen — und du kannst Vertrieb lernen. Das ist nicht dasselbe, und genau hier liegt der Hebel, den die meisten übersehen.

Verkaufen ist das, was im Gespräch passiert: Du sitzt vor einem Menschen, behandelst Einwände, führst zum Abschluss. Eine Fähigkeit, die du an einem einzelnen Termin beweist. Vertrieb ist die Ebene darüber (was Vertrieb wirklich bedeutet). Vertrieb ist das System, das dafür sorgt, dass jeden Tag genug Termine hereinkommen, dass jeder in deinem Team nach derselben Methode abschließt und dass dein Umsatz vorhersagbar wird — nicht vom Zufall abhängig, sondern planbar.

Kann man Vertrieb lernen? Ja. Genauso wie du verkaufen lernst: mit System, nicht mit Talent. Ich bin seit über 35 Jahren im Vertrieb und habe mehr als 10.000 Unternehmer trainiert — vom Einzelkämpfer bis zum DAX-Konzern. Die, die heute einen funktionierenden Vertrieb haben, sind nicht als „geborene Verkäufer" gestartet. Sie haben ein bewährtes System übernommen und angewendet.

Vertrieb lernen heißt konkret, drei Bausteine zu beherrschen:

  • Akquise-Prozess — woher kommen Anfragen und Termine, jede Woche, ohne dass du hoffen musst? Telefon, Empfehlung, Werbung, Netzwerk: Du legst fest, welche Kanäle du bedienst und mit welchen Zahlen.
  • Gesprächsstandard — nach welchem Leitfaden führt jeder im Team seine Gespräche? Nicht als Skript zum Ablesen, sondern als Struktur, an der sich Erfolg messen lässt.
  • Kennzahlen — wie viele Kontakte brauchst du für einen Termin, wie viele Termine für einen Auftrag? Sobald du diese Zahlen kennst, ist dein Umsatz keine Überraschung mehr, sondern eine Rechenaufgabe.

Der Unterschied zwischen jemandem, der verkaufen kann, und jemandem, der Vertrieb beherrscht: Der eine macht Umsatz, wenn er selbst am Telefon sitzt. Der andere baut einen Vertrieb, der auch ohne ihn Umsatz macht. Genau das ist das Ziel, wenn du Vertrieb richtig lernst. Wenn du diesen Weg nicht allein gehen willst, ist das Mentoring mit Dirk Kreuter der direkte Weg dahin.

Praxis: So lernst du wirklich zu verkaufen

Fünf Gewohnheiten, die den Lernplan tragen — und die nach den 90 Tagen bleiben:

  1. Top-Verkäufer beobachten. Such dir den besten Verkäufer, den du erreichen kannst, und hör bei seinen Gesprächen zu. Achte nicht auf das, was er sagt, sondern auf das, was er fragt.
  2. Täglich üben. Jede Interaktion ist Training — das Gespräch mit dem Lieferanten, die Diskussion im Team, die Preisverhandlung beim Autokauf.
  3. Rückmeldung einholen. Frag Kunden, die nicht gekauft haben, nach dem Grund. Frag Kunden, die gekauft haben, was den Ausschlag gegeben hat. Beides ist wertvoller als jede Theorie.
  4. Weiterbildung mit Praxisbezug. Bücher, Seminare und Kurse bringen etwas, wenn du das Gelernte in der Woche danach anwendest. Sonst sind sie Unterhaltung.
  5. Reflexion. Nach jedem Gespräch zwei Fragen: Was lief gut? Was mache ich beim nächsten Mal anders? Fünf Minuten, schriftlich.

Bücher, Training, Mentoring: welche Hilfe wann sinnvoll ist

Du kannst verkaufen allein lernen. Schneller geht es mit Hilfe — aber nicht jede Hilfe passt zu jeder Phase.

Bücher sind der richtige Einstieg, wenn du die Grundlagen verstehen willst und wenig Budget hast. Lies sie mit Stift: Jedes Kapitel ergibt eine Übung für die laufende Woche. Zur Einordnung und für die Frage, womit du anfängst, hilft die Liste der Mindset-Bücher für Unternehmer — denn die erste Hürde beim Verkaufen sitzt im Kopf, nicht in der Technik.

Verkaufstraining lohnt sich, wenn du die Grundfertigkeiten kennst und sie unter Druck mit Rückmeldung üben willst. Rollenspiele, Aufzeichnungen, Korrektur durch jemanden, der es kann. Woran du ein gutes Verkaufstraining von einem Motivationsvortrag unterscheidest, steht im Artikel dazu. Sobald du ein Team hast, wird daraus ein Vertriebstraining — ein Programm für alle, nicht eine Maßnahme für einen.

Mentoring ist der Weg, wenn du nicht nur selbst verkaufen, sondern einen Vertrieb aufbauen willst, der ohne dich läuft. Hier geht es nicht mehr um Gesprächstechnik, sondern um Struktur, Zahlen und Führung.

Für den ersten Schritt brauchst du nichts davon. Du brauchst eine Methode, die du morgen anwenden kannst. Die Flummitechnik ist genau das: eine Anleitung, wie du im Gespräch den Ball zurückspielst, statt ihn fallen zu lassen — kostenlos als PDF. Lade sie herunter, lies sie heute Abend und nutze sie morgen im ersten Gespräch. Das ist Woche 1 deines Lernplans.

Häufige Fragen zum Verkaufen und Vertrieb lernen

Kann man verkaufen lernen — oder ist das Talent?

Verkaufen ist eine Fähigkeit, kein Talent. Wie Autofahren oder eine Sprache lernst du es durch Wiederholung mit Rückmeldung und ein bewährtes System. Talent beschleunigt den Start. Das Training entscheidet über das Ergebnis — und die Forschung zum zielgerichteten Üben gibt dieser Erfahrung recht.

Wie lange dauert es, verkaufen zu lernen?

Die Grundfertigkeiten sitzen nach etwa 90 Tagen, wenn du täglich echte Gespräche führst und jede Woche einen Schwerpunkt setzt. Sicher wirst du nach einigen hundert Gesprächen. Perfekt wirst du nie — und das ist gut so.

Kann man Vertrieb lernen, ohne kaufmännische Ausbildung?

Ja. Vertrieb lernst du über Methode und Praxis, nicht über ein Zeugnis. Du brauchst ein System für die Akquise, ein System für das Verkaufsgespräch und die Disziplin, beides täglich anzuwenden. Viele der Unternehmer, die ich trainiert habe, kamen ohne kaufmännischen Hintergrund.

Wie lernt man Vertrieb als Quereinsteiger am schnellsten?

Übernimm ein erprobtes System, statt selbst alles auszuprobieren. Such dir einen klaren Akquise-Prozess, eine bewährte Gesprächsstruktur und einen Mentor, der den Weg schon gegangen ist. Quereinsteiger lernen oft schneller, weil sie keine alten, ineffektiven Gewohnheiten ablegen müssen.

Was ist der häufigste Fehler beim Verkaufen lernen?

Zu früh präsentieren. Anfänger erzählen vom Produkt, bevor sie wissen, was der Kunde braucht. Der zweithäufigste Fehler: am Ende nicht nach der Entscheidung fragen. Beides löst du mit den ersten beiden und den letzten beiden Wochen des Lernplans.

CASH-IN: 399 € 1 €

Dein Geld schneller aufs Konto