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Die beiden größten Denkfehler im Online Marketing!

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Im Onlinemarketing gibt es zwei große Denkfehler und ich werde dir erklären welche das sind und auch wie du sie zukünftig vermeiden kannst um fette Beute zu machen.

Diese beiden Tipps sparen dir unglaublich viel Geld und unglaublich viel Frustration. Hi, ich bin der Dirk und ich freue mich, dass du dir diesen Beitrag anschaust. In diesem Beitrag geht es um zwei ganz große Denkfehler, wenn wir über Verkauf und Online sprechen. Deswegen bekommst Du von mir 2 Beispiele.

Die 2 Denkfehler im Onlinemarketing

Beispiel eins:

Ich habe von einem Händler gehört, der über Amazon seine Produkte verkauft hat und es gab eine Beschwerde, aber die Beschwerde hatte überhaupt keine Grundlage. Eine Beschwerde eines Interessenten, nicht einmal eines Kunden, er hat nicht einmal etwas gekauft. Und er hat gesagt: Die Uhr, die ich bei dem gekauft habe, ist eine Fälschung, ist eine Kopie. Und das stimmte nicht, es war eine Markenuhr und es war ein Original. 

Daraufhin hat Amazon das Konto von diesem Händler sofort gesperrt. Der Händler hat damit über eine Million Euro Umsatz gemacht, nur über Amazon. Auf einmal hatte er keinen Verkauf mehr, von heute auf morgen Null. 

Zweites Beispiel: 

Eine junge Frau schreibt mir: Dirk, kannst du mir einmal ein Feedback geben? Ich verkaufe unsere Judo-Anzüge online, aber irgendwie klappt das nicht. Die Leute kaufen das nicht direkt. Sie macht Facebook-Anzeigen und bietet dort Judo-Anzüge an. Du kannst sie sofort dort bestellen. Und es läuft nicht. 

Mein Tipp an der Stelle: Sie macht grundsätzlich etwas falsch. 

Über welche 2 Denkfehler sprechen wir genau?

Über zwei grundlegende Fehler beim Thema Verkaufen online.

Der erste Fehler ist: Ein Haus auf gemietetem Grund zu bauen

Du baust dir doch kein tolles Haus für 500.000, für eine Million Euro auf einem Grundstück, das du nur gemietet hast, bei dem der Vermieter jederzeit den Mietvertrag kündigen kann.

Stell dir vor, du baust das Haus, du ziehst ein, du lebst zwei Jahre dort und auf einmal kommt der Vermieter und sagt: „Nein du, ich habe mir überlegt: du nicht mehr!“ Und jetzt?

Du kannst dein Haus ja nicht mitnehmen und jetzt ist alles weg. Genauso ist es, wenn du Händler bei Amazon bist. Du verkaufst, du baust dein Geschäft auf dem Grundstück von Amazon.

Und Amazon bestimmt die Regeln, Amazon ist dein Vermieter, der Vermieter deines Geschäftes. Und wenn Amazon sagt, das, was du machst, gefällt mir nicht mehr, dann schmeißen sie dich raus und deine Geschäftsgrundlage ist weg.

Deswegen: Baue niemals ein Haus auf gemietetem Grund.

Das gleiche ist mit Facebook. Du hast eine Facebook-Fan-Page, du hast einen YouTube-Kanal und jetzt kommt YouTube oder Facebook und sie sperren deinen Kanal. Warum auch immer, irgendetwas war nicht korrekt, ob zu Recht oder nicht. Von diesem Moment an hast du keine Umsätze mehr, keine Reichweite mehr, keine Sichtbarkeit mehr. 

Jetzt ist die Frage: Was ist denn das Gegenteil von gemietetem Grund, was ist denn mein Eigentums-Grund? 

Deine E-Mail-Liste.

Dass du zum Beispiel Handy-Nummern oder E-Mail-Adressen sammelst, die in eine Liste hineinpackst und dann entsprechend über die E-Mail-Liste anschließend diese Kontakte erreichst.

Das ist der Tipp an der Stelle. Du musst immer gucken, dass du E-Mail-Adressen von deinen potentiellen Kunden oder deinen Kunden einsammelst und das geschieht vollautomatisch. Du musst nichts händisch machen, nicht kopieren, einfügen, in eine Excel-Tabelle und so weiter. Das hat man vor zehn Jahren gemacht.

Aber das ist heute alles vollautomatisch. Du kannst vollautomatisch Handy-Nummern sammeln von deinen Interessenten, E-Mail-Adressen sammeln und es ist komplett legal.

Alles, was ich dir hier vorstelle, ist komplett legal. Wie du das machst – du brauchst eine entsprechende Software dafür. Ich stelle dir gleich auch vor, welche Software wir nehmen und was wir ausprobiert haben.

  • Dein roter Faden zu mehr Umsatz und Sichtbarkeit
  • Ein Wochenende voll mit inspirierenden Strategien und Techniken
  • Maximale Motivation auf dem Pfad der Exzellenz
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Zweiter Denkfehler: kein Lead vor Sale

Der zweite Denkfehler ist von dieser Dame, die sagt, warum geht das mit den Judo-Anzügen nicht. Die Judo-Anzüge werden dir angezeigt in dem Moment, wo du gerade bei Facebook online bist. In dem Moment bekommst du die Anzeige zu sehen.

Jetzt mag sein, dass du die Sportart betreibst, es mag sein, dass du dich für Judo-Anzüge interessierst, aber im Moment hast du kein Geld, du hast nicht Geburtstag, es ist nicht Weihnachten, der Anzug ist noch in Ordnung.

Es gibt keinen Grund, einen Judo-Anzug zu kaufen.

Trotzdem siehst du die Anzeige, trotzdem muss die Dame dafür Werbegeld an Facebook bezahlen. Dann stellt sie die Werbung zwei Wochen später ab, in vier Wochen hättest du aber den Bedarf an diesem Judo-Anzug.

Dann gibt es aber keine Anzeige mehr. Dann findest du sie auch nicht mehr. Du weißt, da war etwas, aber du hast es wieder vergessen.

Deswegen ist die zweite Regel – noch einmal, davor die erste: Baue kein Haus auf gemietetem Grund. Und die zweite ist: Leads vor Sale.

Lead heißt: die Adresse, der Kontakt, die E-Mail-Adresse, die Handy-Nummer – die Adresse vor Sale – bevor du einen Verkauf machst. Weil, wenn du einen Verkauf machst, das wäre super. Du schaltest eine Anzeige, die Leute klicken drauf und kaufen sofort. Das wäre super.

Aber was ist, wenn sie es jetzt in dem Moment nicht brauchen? Dann kannst du sie nicht mehr erreichen. Und deswegen ist es so wichtig, dass du immer schaust – zum Beispiel machst du Anzeigen auf Judo-Anzüge?

Aber besser ist, du sprichst über die Sportart Judo:

  • Die zehn besten Tipps, wie du im Judo erfolgreich wirst.
  • Die zehn größten Fehler beim Judo.
  • Die fünf schlimmsten Verletzungen, wie du sie vermeiden kannst im Judo.

So etwas zum Beispiel. Und das interessiert die Leute und dann klicken sie da drauf, dann wollen sie diese Information haben. Man nennt das Lead-Magnet.

Und jetzt geben sie ihre E-Mail-Adresse, vielleicht geben sie ihre komplette Adresse, Handy-Nummer. Dann kannst du sie in die E-Mail-Liste hineinpacken, du kannst sie völlig legal in einem bestimmten Rhythmus immer wieder kontaktieren. Viel Geschäft ergibt sich durch Zufall.

Schau mal, bei Würth dürfen die Verkäufer offiziell nicht das Auto während der Arbeitszeit tanken. Weil Reinhold Würth sagt:

„Mensch, wenn 30.000 Verkäufer weltweit einmal in der Woche während der Arbeitszeit ihr Auto tanken, dann hätten sie in der Zeit Hunderte, Tausende von Euro Umsatz machen können, weil sie in der Zeit nämlich andere Kunden besucht hätten. Haben sie aber nicht, weil sie ihr Auto tanken waren.“

Und hier ist es das gleiche: Viel Geschäft ergibt sich durch Zufall. Du schickst dann regelmäßig Informationen über deine Newsletter-Liste raus und dann auf einmal im richtigen Moment klickt jemand auf deine E-Mail, öffnet sie und findet dein Angebot mit den Judo-Anzügen cool. Und bestellt die Judo-Anzüge.

Erstens: Baue kein Haus auf gemietetem Land, zweitens: Lead vor Sale.

Immer erst die Adresse einsammeln, bevor du anfängst, etwas verkaufen zu wollen. Das ist wichtig. Diese beiden Tipps sparen dir unglaublich viel Geld und unglaublich viel Frustration.

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Wenn du eine E-Mail-Liste machen willst, dann empfehle ich dir eine professionelle Software dafür. Wir haben alles Mögliche ausprobiert. Wir haben deutsche Anbieter ausprobiert, amerikanische Anbieter ausprobiert. Die amerikanischen scheiden aber mittlerweile nahezu alle aus, weil es seit Mai 2018 die Datenschutzverordnung gibt und die meisten erfüllen nicht die Anforderungen an diese DSGVO.

Und wer haftet dafür? Der Versender der E-Mail, also du. Und deswegen guck genau, ob du einen amerikanischen Anbieter nehmen willst. Es gibt sehr große, die Frage ist, sind die rechtskonform, zumindest in Deutschland. Wie das in Österreich, in der Schweiz ist, weiß ich nicht.

  1. Du brauchst etwas, was rechtskonform ist.
  2. Du brauchst etwas, was einfach zu bedienen ist. Du sollst ja kein Zwei-Tages-Seminar machen, um die Software zu bedienen.
  3. Du brauchst etwas, was funktioniert.

Es gibt etwas, das nennt sich „Sender-Score“.  Sender-Score bedeutet: Wie viele E-Mails werden wirklich ausgeliefert? Denn wenn du 100 E-Mails verschickst, kommen ja nicht 100 an.

Es landen ganz viele davon im Spam-Filter. Du brauchst eine Software, die dafür sorgt, dass die E-Mails auch ankommen. Wir arbeiten seit mehreren Jahren mit einem deutschen Anbieter, nämlich Klick-Tipp.

Wir haben die Enterprise-Version, wir können mit Klick-Tipp vollautomatisch die E-Mail-Adressen einsammeln und auch noch die Handy-Nummern. Es gibt unterschiedliche Versionen. Ich werde unter dem Beitrag entsprechend verlinken, dort kannst du dir die Versionen anschauen.

Und du kannst die Software entweder dort direkt kaufen oder du kannst dir auch erstmal ein Webinar, eine Art online-Seminar angucken, wo noch einmal genau erklärt wird, wie Klick-Tipp funktioniert.

Aus meiner Sicht ist Klick-Tipp im Moment die rechtlich und technisch beste Lösung. Also denk daran: Baue kein Haus auf gemietetem Grund und Leads vor Sale.

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Über Dirk Kreuter

Dirk Kreuter ist einer der einflussreichsten Vordenker zu den Themen Vertrieb, Verkauf und Akquise, sowohl online wie offline. Er hält schon seit 1990 begeisternde Vorträge und ist Autor von über 50 Büchern & Hörbüchern.

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