Mit Instagram Geld verdienen

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Wie kannst du mit Instagram Geld verdienen? Würdest du gerne ortsunabhängig arbeiten? Dein eigener Chef sein? Dich mit deinen Themen beschäftigen und dabei gutes Geld verdienen? Dann könnte Instagram für dich eine gute Lösung sein.

Viele träumen davon, mit Instagram reich zu werden und fragen sich, wie man seine Reichweite auf Instagram monetarisieren kann.

In diesem Blogbeitrag bekommst du unterschiedliche Möglichkeiten, mit denen du deine Reichweite in bares Geld verwandeln kannst, was du beachten solltest und welche konkrete Schritte du gehen musst, bevor du mit Instagram Geld verdienst.

 

Warum Instagram? 

Instagram hat inzwischen einen hohen Stellenwert. Es gibt kaum noch einen Deutschen, der diese Plattform nicht kennt und die meisten nutzen sie auch aktiv. Dort, wo viele Nutzer sind, sind in der Regel auch Unternehmen, die diese Nutzer erreichen wollen.

Hast du nun eine große Reichweite, bist du für jede Firma in deiner Branche interessant.

Täglich werden so viele Bilder hochgeladen, dass wenn du den Instagramalgorithmus verstehst und beherrscht, dir dieses Wissen unheimlich gut bezahlen lassen kannst.

Die Vorteile: Ortsunabhängiges arbeiten, sein eigener Chef sein und, je nach Art der Monetarisierung, sehr gute Skalierung möglich.

Fakten zu Instagram

Welche Möglichkeiten gibt es, um Geld mit Instagram zu verdienen? 

Grundsätzlich: Deine Möglichkeiten auf Instagram sind nicht wirklich begrenzt. Im Endeffekt baust du dir nur Reichweite auf und wie du diese nutzt, ist ganz dir überlassen.

Hier bekommst du einige Beispiele, mit denen du deine Reichweite monetarisieren kannst:

 

Kooperationen

Mit Firmen Deals abzuschließen ist eine sehr beliebte Art und Weise der Monetarisierung. Du bekommst einen bestimmten Betrag oder kostenlose Produkte dafür, dass du Beiträge und Stories veröffentlichst. Vereinbare unbedingt immer im Vorfeld was die Firma von dir bekommt und was du für eine Vergütung erhältst.

Als Instagram Model oder Influencer mit großer Reichweite kannst du hohe Preise für eine Produktplatzierung verlangen.

 

Empfehlungsmarketing ist auch auf Instagram sehr praktisch. Mit Tools wie z. B. Linktree (https://linktr.ee/) oder Linkin.bio (https://later.com/) kannst du durch z. B. Productreviews Produkte auf Instagram empfehlen. Kaufen die Leute dieses Produkt dann über deinen Link oder schließen ein Abo über deinen Link ab, erhältst du eine Provision.

Der Vorteil: Du brauchst kein eigenes Produkt! Du kannst als Instagram Affiliate sofort starten und theoretisch noch heute die ersten Einnahmen generieren.

 

Eigene Produkte

Ebenfalls sehr beliebt ist das Erstellen und Verkaufen von eigenen Produkten, z. B. Presets, T-Shirts oder Postkarten.

Presets sind sozusagen Fotofilter, in der Regel für Lightroom. Du erstellst diese Filter in Lightroom, lädst sie dir runter und bietest sie zum Verkauf an. Das passiert in der Regel über eine externe Plattform.

 

Dienstleistungen 

Bist du in einer Nische Experte und erzielst gute Ergebnisse? Dann teile das mit deinen Followern! Es wird nicht lange dauern, bis die ersten Follower auf dich zukommen und dich fragen, ob du ihnen helfen kannst. Auch diese Art der Reichweite kannst du monetarisieren: Biete deine Dienstleistung für einen bestimmten Betrag an und lasse dich für deine Hilfe bezahlen.

Egal ob die Leute auf dich zukommen oder du andere Leute anschreibst und ihnen deine Dienstleistung vorstellst, Instagram ist ein guter Weg, seine Dienstleistung zu kommunizieren.

 

Warum macht es Sinn, als influencer bezahlt zu werden? 

Kommt eine Firma mit einem Kooperationsvorschlag auf dich zu und wünscht sich von dir einen Feedpost und eine Story zu einem Produkt, würde ich dir auf jeden Fall empfehlen dafür Geld zu nehmen.

Warum? Angenommen die Firma würde es auf eigene Faust machen, bräuchten sie ein Model, einen Fotografen, einen Content Creator der die ganzen Fotos aufbereitet und Copys schreibt, und haben dann noch nicht einmal die Reichweite.

Du kümmerst dich also nicht nur um den Content, sondern teilst auch direkt deine Reichweite mit der Firma. Hier würde ich dir auf jeden Fall empfehlen, dir das gut bezahlen zu lassen. Ein Richtwert, den man zwar nicht unendlich skalieren kann, der aber, gerade am Anfang, ein guter Richtwert ist, sind 10€ pro 1000 Follower.

Selbstverständlich sollten deine Follower echt sein. Bezahlte Follower bringen gar nichts, das sehen auch die Firmen.

Es gibt auch Kooperationen bei denen die Influencer alleine für die Zusendung des Produktes oder der Produkte Post machen. Das kann Sinn machen, wenn du das Produkt wirklich gerne haben möchtest und es vielleicht sogar etwas teurer ist oder wenn du eine (noch) kleine Reichweite hast.

Welche Kooperationen solltest du annehmen? 

Überlege dir vor jeder Kooperationsannahme gut, ob du mit dieser Firma zusammen arbeiten möchtest oder nicht. Das Image der Firma färbt auch immer mit auf deinem Kanal ab. Außerdem verlierst du die Glaubwürdigkeit vor deinen Followern, wenn du zu viele Produkte bewirbst und vor allem Produkte, die nicht zu dir und deiner Seite passen.

Stelle dir die Frage, ob du diese Produkte auch privat nutzen würdest. Wenn du unsicher bist, kannst du der Firma auch vorschlagen, dass sie dir das Produkt zukommen lässt, du es testest und wenn du davon überzeugt bist, habt ihr einen Deal.

 

Wie wirst du als kooperationspartner gefunden? 

Nur was du trackst, kannst du auch nachvollziehen und optimieren. Im Idealfall fragst Du immer, wenn eine Firma auf dich zukommt, wie sie auf dich aufmerksam geworden ist. Lege dir dazu am besten eine Tabelle, zum Beispiel bei Google Drive oder Excel, an und notiere dir, wie welche Firma auf dich aufmerksam geworden ist.

Gute Chancen hast du z. B., wenn du direkt bei der Firma kommentierst oder von dir aus die Firma in deiner Story erwähnst. Findest du dann in deiner Tabelle irgendwann die Info, dass jede zweite Firma auf dich zugekommen ist, weil du eine ehrliche Bewertung in deiner Story abgegeben hast, ist das ein guter Hinweis dafür, dass diese Methode für dich funktioniert.

Wichtig hierbei ist natürlich, dass du zu der Firma passt. Die zweite Option ist natürlich, dass du von dir aus auf die Firmen zu gehst.

Hier gibt es zwei Punkte, die deine Erfolgsquote deutlich steigern, wenn du sie beachtest:

 

Erstelle ein eigenes Logo und eine professionelle E-Mail Adresse

Eine Gmail oder Outlook Adresse wird niemals so professionell wirken wie die einer eigenen Domain. Schau hier für dich, wie hoch deine Möglichkeiten sind, sei dir aber bewusst, dass eine @maxmustermann E-Mail-Adresse immer professioneller wirkt, als eine [email protected] Adresse.

 

Erstelle ein Mediakit

Gehst du auf Firmen zu oder kommen Firmen auf dich zu, ist es immer von Vorteil, wenn du Zugriff auf ein professionelles Mediakit hast. Sammle hierzu alle wichtigen Daten über dich und deinen Kanal. Was ist dein Thema? Wer ist deine Zielgruppe? Wie aktiv ist deine Zielgruppe und mit wem hast du schon zusammengearbeitet?

Das sind alles Punkte, die für die Firmen interessant sind und die, wenn die Zahlen stimmen, sich positiv auf deine Gage auswirken und deine Verhandlungsposition stärken.

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Was ist zu beachten, bevor du mit Instagram Geld verdienst? 

Um auf der sicheren Seite zu sein, solltest du einige Punkte vorab beachten.

 

Kennzeiche alles als Werbung oder Anzeige!

Für die User muss immer sofort ersichtlich sein, dass du für diesen Post Geld oder Produkte bekommen hast. Selbst wenn es nur Produkte sind, ist es extrem wichtig, dass du den Beitrag oder die Story auch als Werbung deklarierst.

Wichtig: immer am Anfang des Beitrages bzw. deutlich in der Story! Schreibst du das Wort Werbung ans Ende deiner Bildbeschreibung, haben Anwälte einen guten Grund, dich abzumahnen.

 

Melde ein Gewerbe an!

Sobald du damit beginnst, mit Instagram Geld zu verdienen, bist du dazu verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden. Wie viel das kostet, ist von Stadt zu Stadt etwas unterschiedlich. Oft liegen die Kosten bei rund 30€.

Zu diesem recht übersichtlichen Betrag gehört aber auch die Verpflichtung, am Ende des Jahres eine Steuererklärung abzugeben. Egal ob und wie viel Geld du verdient hast: Am Thema Steuern kommt keiner vorbei. Selbst wenn du kein Geld bekommen hast, sondern nur Produkte, musst du den theoretischen Wert der Produkte angeben.

Bedenke: Sei vorsichtig mit dem, was du annimmst. Wenn du dir die Arbeit machst und Produkte bewirbst, dafür, dass du nur die Produkte umsonst bekommst, musst du dennoch am Ende des Jahres gegebenenfalls Steuern auf das Produkt zahlen. Sei dir hier also klar darüber, dass nichts wirklich umsonst ist.

 

Impressumspflicht

Bist du nicht mehr als Privatperson unterwegs, bist du dazu verpflichtet, ein Impressum anzugeben. Dieses Impressum darf nicht versteckt sein, sondern muss (Grundregel: über zwei schlichte Klicks) schnell zu finden sein.

Da du nur einen anklickbaren Link bei Instagram hinterlegen kannst (und zwar den in der Bio) hast du hier die Möglichkeit Linktree zu nutzen oder du kannst Screenshots von deinem Impressum als Story Highlight anlegen.

Bedenke: Ändert sich deine Adresse oder andere Angaben aus deinem Impressum, vergiss nicht, neben dem Impressum auf deiner Webseite auch das Impressum auf Instagram zu ändern.

 

Richte ein Geschäftskonto ein

Bevor du die ersten Gelder bekommst, würde ich dir auf jeden Fall empfehlen, ein Geschäftskonto einzurichten. Das erleichtert dir oder deinem Steuerberater später enorm die Arbeit bei der Buchhaltung und du musst nicht deine privaten Einnahmen und Ausgaben preisgeben, um deine Geldeingänge zu rechtfertigen.

Hier gibt es diverse kostenlose Girokonten, aber auch welche, die Geld kosten. Des Weiteren kannst du natürlich auch ein Geschäftskonto bei Paypal einrichten, was Kooperationspartnern die Möglichkeit gibt, die Dienstleistung bei dir zu versichern. Das ist gerade am Anfang eine gute Möglichkeit, Vertrauen zu schaffen.

Wichtig: Sprich am besten mit deinem Steuerberater welche Punkte du beachten musst, bevor du eine erste Zahlung erhältst.

Baue kein Haus auf gemieteten Grund

Würdest du dir ein Grundstück mieten und ein Haus darauf bauen? Wenn der Vermieter dir das Grundstück abnimmt, ist dein Haus weg. Genau das Gleiche gilt für deine Reichweite auf Instagram (oder anderen Plattformen).

100.000 Abonnenten auf Instagram sind schön und gut, aber jetzt gehen wir mal vom Worst Case aus. Dein Account wird geblockt, gehackt oder die Plattform macht aus irgendeinem Grund dicht. Vielleicht verändert sich auch nur der Algorithmus und du hast kaum noch Reichweite.

Alles, was du dir aufgebaut hast, ist weg.

Möchtest du mehr zu diesem Thema erfahren und lernen, wie du dir deine Reichweite sichern kannst, schaue dir unbedingt die größten Denkfehler im Online-Marketing an.

Die beiden größten Denkfehler im Online Marketing!

Fazit

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, mit Instagram Geld zu verdienen. Egal ob ein eigenes Produkt, mit den Produkten anderer oder mit einer eigenen Dienstleistung, die Möglichkeiten bleiben nahezu unbegrenzt.

Beachte vorher ein paar rechtliche Dinge, damit für dich im Nachhinein alles entspannter wird und du keine Probleme bekommst und sei kreativ!

Wenn dich das Thema Geld verdienen mit Instagram wirklich interessiert, solltest du dir unbedingt auch dieses Video ansehen:

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Über Dirk Kreuter

Dirk Kreuter ist einer der einflussreichsten Vordenker zu den Themen Vertrieb, Verkauf und Akquise, sowohl online wie offline. Er hält schon seit 1990 begeisternde Vorträge und ist Autor von über 50 Büchern & Hörbüchern.

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