Immobilienmakler werden- so geht’s!

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Immobilienmakler werden

Du willst ins Immobiliengeschäft einsteigen und Immobilienmakler werden? In diesem Beitrag erfährst du, welche Voraussetzungen du erfüllen solltest, was du beachten solltest und vor allem: wie du erfolgreich wirst!
Außerdem bekommst du noch einen Tipp, wie du an die richtigen Objekte kommst, und zwar bevor sie im Netz landen!

 

 

Was brauchst du, um Immobilienmakler zu werden?

Grundsätzlich brauchst du weder Ausbildung noch Studium. Jeder kann Immobilienmakler werden, egal ob Berufsanfänger oder Quereinsteiger. Das, was du brauchst, ist eine Maklererlaubnis.

Alleine damit ist es aber nicht getan, es gibt zusätzliche Kompetenzen, die für deinen Erfolg unerlässlich sind.

Welche das genau sind, das sehen wir uns gleich an. Vorab gehen wir erstmal auf die Maklererlaubnis ein.

Dies ist ein Muss, wenn du als Immobilienmakler arbeiten möchtest. Für die Erlaubnis darfst du in den letzten 5 Jahren nicht wegen eines Verbrechens oder wegen Diebstahls, Unterschlagung, Erpressung, Betruges, Untreue, Geldwäsche, Urkundenfälschung, Hehlerei, Wuchers oder einer Insolvenzstraftat belangt worden sein.

Dann musst du natürlich auch einen Gewerbeschein beantragen.

Weitere hilfreiche Kompetenzen

Neben der Maklererlaubnis gibt es natürlich noch weitere Kompetenzen, die du besitzen solltest, wenn du erfolgreich werden möchtest.

Zunächst solltest du dich im Immobilienmarkt sehr gut auskennen und wissen, wie man diese bewertet.

Du brauchst jede Menge Fachwissen wie z.b. Wissen über die Möglichkeiten der Immobilienfinanzierung, Grundwissen im Vertrags- und Grundbuchrecht und du solltest dich sehr gut im Steuerrecht auskennen.

Als Immobilienmakler bist du der Ansprechpartner deiner Kunden zu fragen bezüglich des Baurechtes, Grundbuchrechtes, Notarrechtes, Mietrechtes und natürlich was Steuer- und Finanzierungsfragen angeht.

Wenn du deinen Kunden in all diesen Bereichen helfen kannst, bist du für sie ein wertvoller Ansprechpartner und sie fühlen sich wohl und sicher, bei dir zu kaufen.

Zusätzlich brauchst du natürlich auch Kompetenzen im Bereich der Kommunikation und Verkauf. Du solltest mit deinen Kunden auf Augenhöhe kommunizieren, sie sollten dir vertrauen und du solltest natürlich wissen, wie man den Abschluss macht.

 

Immobilienmakler

Passende Weiterbildungen

Wie oben schon erwähnt, ist kein Studium und auch keine Ausbildung nötig, um Immobilienmakler zu werden. Natürlich gibt es dennoch einige Weiterbildungen, an denen du teilnehmen kannst, um dir den Einstieg zu erleichtern. Beispiele dafür sind:

– Ausbildung zum Immobilienkaufmann/ zur Immobilienkauffrau

– Studium

– Duales Studium

– Umschulung

– Praktikum

– oder einfach auf eigene Faust beginnen

 

Ausbildung

Natürlich kannst du auch eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann bzw. zur Immobilienkauffrau observieren.

In der Regel benötigst du für eine Ausbildung in diesem Bereich einen guten Realabschluss oder ein Abitur. Hier hast du natürlich den Vorteil, dass du erstmal Azubi bist und sehr viel Wissen bekommst.

Du lernst viel alleine schon durch Abschauen, aber auch durch die Theorie in der Berufsschule und startest von null an. Nachteil ist, dass du hier erstmal 3 Jahre Ausbildung hast bevor du richtig starten kannst und in der Ausbildung erstmal nicht so hoch vergütet wirst.

 

Studium zum Immobilienmakler

Deutschland hast du die Möglichkeit, einen Studiengang zum Immobilienmanagement, zur Immobilienwirtschaft und zum Real Estate Master zu absolvieren.

Du lernst Dinge wie die Finanzierung von Immobilien, rechtliche Grundlagen, Immobilienmarketing, Bewirtschaftung und weitere.

Möchtest du an einer Universität studieren, ist ein Abitur oder Fachabitur Abschluss erforderlich.

Es gibt auch weitere Möglichkeiten, um zugelassen zu werden.

Beispielsweise, wenn du eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine 4-jährige Praxis nachweisen kann. Möchtest du Bachelor und Master hinten dran hängen, solltest du noch mal 3 und 2 Jahre, also 5 insgesamt einplanen.

 

Umschulung

Natürlich kannst du auch eine Umschulung zum Immobilienmakler machen. Die Umschulung  ist berufsbegleitend oder in Abend- oder Wochenendkursen möglich.

 

Direkter Start als Immobilienmakler

Natürlich kannst du auch ins kalte Wasser springen und direkt selbst starten.

Erfüllst du alle Voraussetzungen und siehst bei dir Stärken in den notwendigen Bereichen, kannst du den Sprung wagen.

Viel nötiges Wissen kannst du dir aus dem Internet aneignen. Auch Fernkurse und Coachings werden online angeboten.

Diese Variante erfordert viel Mut, hohe Disziplin und Risikobereitschaft, jedoch bietet diese Möglichkeit auch viele Vorteile wie z.B. die Freiheit, ungedeckelt zu verdienen, sich die Zeit selbst einzuteilen und sich in den Bereichen weiterzubilden, die man selbst in dem Moment als wichtig erachtet.

Du kannst also auch ganz ohne Ausbildung oder Studium Immobilienmakler werden. Die wichtigste Voraussetzung ist die Zulassung nach Paragraf 34c der Gewerbeordnung. Du brauchst die Maklererlaubnis.

 

Teste dich als Immobilienmakler

Bevor du dich fest dazu entscheidest Immobilienmakler zu werden, kannst du auch ein Praktikum bei einem Immobilienmakler absolvieren.

So bekommst du einen Eindruck von den Aufgaben und der Branche und kannst erstmal testen, ob das ganze für dich das richtige ist.

Es lohnt sich, wenn du dich für eine Ausbildung als Immobilienkaufmann oder Immobilienkauffrau interessierst, ein Studium absolvieren möchtest oder als Quereinsteiger in die Immobilienbranche einsteigen möchtest.

Außerdem bekommst du ein Bild davon, ob das Arbeiten als Immobilienmakler in einem Angestelltenverhältnis für dich das richtige ist.

 

 

Vorsicht vor unseriösen Anbietern

Leider gibt es neben dem Ausbildungsprogramm und den Studiengängen auch einige Anbieter, die nur an dein Geld wollen, dich aber nicht an dein Ziel bringen.

Informiere dich über den Anbieter, bei dem du überlegst dein Wissen herzuholen und frage im Idealfall auch Leute, die dieses Programm schon genutzt haben.

Es gibt natürlich viele Anbieter, die enorm viel Ahnung von dem Thema haben und auch viel Erfahrung besitzen und dir dementsprechend auch viel vermitteln können, jedoch sind das leider nicht alle und du solltest hier sehr vorsichtig sein.

Ich empfehle dir, bei der Auswahl deines Anbieters darauf zu achten, ob er selbst erfolgreich ist, Erfahrungsberichte von Teilnehmern vorweisen kann, die Erfolge erzielt haben und der schon etwas länger in dem Bereich tätig ist und Erfahrung mit der Vermittlung von Wissen hat.

Schütze dich vor Programmen, die erst ganz neu auf dem Markt sind und die keiner kennt.

Immobilienmakler werden

Welche Möglichkeiten als Immobilienmakler hast du?

Wenn du als Immobilienmakler arbeitest, gibt es mehrere Möglichkeiten. Du kannst beispielsweise als Franchise Makler arbeiten. Hier fallen für dich zwar Franchise-Partnerschaft-Kosten an, allerdings bist du dann in der Regel Partner aus einem etablierten Immobiliennetzwerk und profitierst so in der Regel von dem nötigen Vertrauen, den Kunden und weitreichenden Erfahrungen.

Der Start wird deutlich einfacher und du bist direkt in einem Netzwerk.
Natürlich kannst du auch als selbstständiger Immobilienmakler starten.

Du machst dir einen eigenen Namen, besorgst dir eventuell ein Maklerbüro und startest mit Businessplan und Co. damit, dir eigene Immobilien zu suchen und zu verkaufen

 

Natürlich kannst du auch Immobilienmakler in Festanstellung werden.

Du erhältst dann ein Festgehalt und eine Provision und hast so weniger Risiko.

Hier profitierst du von vielen Punkten, die du als Festangestellter hast.
Du bist finanziell abgesichert, musst dir um viele Dinge, wie z.B. die Kaltakquise neuer Kunden, keine Gedanken machen und bekommst häufig sogar regelmäßig Schulungen.

Marketing & Werbung liegen komplett nicht mehr bei dir und du kannst dich voll auf das Verkaufen und verdienen der Provision konzentrieren.

Achte hier darauf, dass du ungedeckelt verdienen kannst. Gerade wenn du mehr im Monat verdienen möchtest, ist es ratsam, wenn du nach Leistung bezahlt wirst und nicht irgendwo die Grenze spürst.

 

Definiere deine Zielgruppe

Wie in jeder Branche solltest du auch hier deine Zielgruppe definieren. Es gibt sehr viele Immobilienmakler auf dem Markt und viele davon sind spezialisiert.

Beispielsweise fokussierst du dich auf Familienhäuser, Villen im Hochpreissegment oder Mehrfamilienhäuser mit mehreren Wohneinheiten.

Es wird sehr schwer, sich einen Namen zu machen und den Markt optimal zu kennen, wenn du sowohl Zweiraumwohnungen verkaufst als auch hochpreisige Villen.

Wenn du weißt, was du verkaufen möchtest, solltest du dir die Zielgruppe definieren, die sich für deine Objekte interessiert und dich auf diese Zielgruppe konzentrieren.

 

Die richtige Immobilie finden

Wie findest du die richtigen Objekte

Als Immobilienmakler ist es extrem wichtig, dass du richtig verkaufen kannst. Du musst deinen Kunden von deiner Immobilie überzeugen, wenn es für ihn die richtige ist und ihn dazu motivieren, die Kaufentscheidung zu treffen.

Viele Immobilienmakler können bereits sehr gut verkaufen.
Deren Problem ist es nicht, den Abschluss zu machen, sondern an die richtigen Objekte zu kommen.
Daher bekommst du jetzt hier noch ein paar Tipps, wie du an die richtigen Immobilien kommst.

 

Erstens: Frage dich, wer im Besitz deiner Zielgruppe ist.

Entscheide dich, welche Art von Immobilien du verkaufen möchtest und frage dich, wer diese Immobilien besitzt oder Kontakt hat zu Menschen, die diese Immobilien besitzen. Das sind in der Regel Handwerker, Elektriker, Maler und Hausverwalter, das sind die Multiplikatoren, die Zugang zu deiner Zielgruppe haben.

 

Zweitens: Organisiere einen Stammtisch.

Lade ganz ausgewählte Multiplikatoren zu einem Stammtisch ein und schaffe ein Angebot, welches für sie interessant klingt. Finde spannende Referenten, um sie dazu zu motivieren, zu deinem Stammtisch zu kommen und dir so Kontakte aufzubauen, die dir bei der Immobiliensuche helfen.

 

Drittens: Spiele mit offenen Karten

Die Handwerker und Hausverwalter werden sich vielleicht fragen, wieso du das ganze organisierst und wofür du dir die ganze Mühe gibst. Sage ihnen, dass du Immobilienmakler bist und bitte sie darum, das, wenn sie mitbekommen, dass ein Hauseigentümer nicht mehr in seine Immobilie investiert, keine Lust mehr darauf hat oder ist ein Todesfall geben und die Immobilie verkauft werden muss, sie im Idealfall dich als Erstes kontaktieren.

Natürlich bekommen sie auch eine Tippprovision, falls es dann zum Auftrag kommt, keine Frage.

Aber du bekommst die Information als Dank, dass du das ganze organisierst. So hast du die Chance, Off-Market, also ohne, dass die Immobilien zuvor im Netz landen, an interessante Immobilien heranzukommen und dann musst du nur noch den Eigentümer davon überzeugen, dass er dich als Immobilienmakler wählt.

Möchtest du noch genauer wissen, wie du Off-Market an die richtigen Immobilien kommst, kannst du dir auch hier das Video dazu anschauen:

Fazit Immobilienmakler werden

Immobilienmakler kann grundsätzlich erstmal jeder werden. Was du dafür auf jeden Fall brauchst, ist die Makler Erlaubnis nach Paragraf 34c der Gewebeordnung, einen Gewerbeschein und jede Menge Fachwissen.

Sei vorsichtig mit der Auswahl des Anbieters, bei dem du dein Fachwissen beziehen möchtest und lerne verkaufen, um die Eigentümer davon zu überzeugen, dich als Makler zu wählen und vor allem anschließend auch die Kunden davon zu überzeugen, die Immobilie zu kaufen.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, als Makler zu arbeiten, mach dir daher vorab Gedanken, welche Punkte dir wichtig sind, was dein langfristiges Ziel ist und welche Variante auf dein Ziel einzahlt.

Ich wünsche dir viel Erfolg als Immobilienmakler und fette Beute,

dein Dirk

 

Hier findest du noch ein interessantes Interview mit Daniel Garofoli, Dubais erfolgreichstem Immobilienmakler:

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Über Dirk Kreuter

Dirk Kreuter ist einer der einflussreichsten Vordenker zu den Themen Vertrieb, Verkauf und Akquise, sowohl online wie offline. Er hält schon seit 1990 begeisternde Vorträge und ist Autor von über 50 Büchern & Hörbüchern.

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