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Egal ob CHEF oder FÜHRUNGSKRAFT, du bleibst immer VERKAUF! | Dirk Kreuter trifft Danien Feier

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Wenn du meinem Kanal schon länger folgst, dann solltest du Danien Feier, einen der erfolgreichsten Networkmarketer der Welt, bereits kennen. Danien hat ein unglaubliches Mindset und inspiriert mich bei jedem Treffen aufs Neue. Bei unserem ersten Treffen haben wir über seine Anfänge im Networkmarketing gesprochen, wie er so erfolgreich werden konnte. In diesem Video sprechen wir aber nicht über die Vergangenheit, sondern über die Gegenwart. Wie schafft er es dauerhaft an der Spitze zu bleiben?

Chef oder Führungskraft, du bleibst immer Verkauf – Danien Feier im Interview mit Dirk Kreuter

Dirk: Herzlich willkommen zu Teil Zwei. Teil Zwei. Nämlich das Interview, das Treffen, das Meeting mit the one and only: Danien Feier! Das erste Video ist so massiv abgegangen. Und es war eines der Videos wo ich nur ganz wenig gesprochen habe. Weil es einfach so spannend war, Danien zu zuhören. Das war grandios. Wie war das Feedback? Hast Du Leute gehabt, die Dich darauf angesprochen haben?

Danien: Ja, auf jeden Fall. Sehr viele Leute! Insbesondere natürlich in Deutschland. Außerdem bin ich weiter auf der Tour gewesen für 14 Tage. Und auf jedem Stand hat irgendwer gesagt: „Hey! Ich habe das Video gesehen mit Dirk Kreuter.“ Und natürlich auch Instagram und Facebook. Also überall. Das war schon faszinierend.

Dirk: Ja, sehr geil. Und alle sind natürlich neugierig, wie geht es weiter? Wir haben uns ja im ersten Teil damit beschäftigt, wo kommst Du her und wie waren die Anfänge. Und es war nicht immer einfach, das war ganz deutlich. Deswegen, wenn Du nicht weißt, wer ist Damien. Wenn Du nicht weißt, über was sprechen die gerade. Schau Dir denn ersten Teil an. Es ist richtig cool. Es lohnt sich!

Im zweiten Teil legen wir den Fokus darauf, wie es heute ist. Beim ersten Teil haben wir besprochen, wie es vorher war. Jetzt: Wie ist es heute? Wie läuft das Business? Wie läuft der Alltag? Damit fangen wir an. Wo sind wir heute? Und was kommt in Zukunft? Für alle, die es nicht wissen, wer bist Du und was machst Du? Womit verdienst Du Dein Geld?

Danien: Danien Feier. In drei oder vier Tagen 34 Jahre alt. Ich verliere immer das Raum und Zeitgefühl. Ich bin gerade von Tour gekommen. Und da verschwimmen die Tage immer. Auf jeden Fall mache ich Networkmarketing.

Ich mache Networkmarketing seit fast 16 Jahren. Ich baue groß auf, wie ich selber denke. Ich habe jetzt eine Organisation von hunderttausenden Vertriebspartnern und versuche ein Imperium aufzubauen.

Dirk: Das ist gut. Das klingt gut. Wie sieht der Alltag aus? Also, wir kennen die Geschichte, wie es los ging. Was viele Fragen, ist ja, für welche Firma. Das ist Jeunesse heute. Wir haben auch erklärt, warum Jeunesse. Und warum Du das so feierst. Das haben wir alles schon erklärt.

Wie sieht der Alltag aus von einem absoluten Überflieger im Networkmarketing?

Danien: Also die Company Jeunesse, wie Du schon sagtest. Der aktuelle Stand des Business ist der, dass es sehr international ist. Und damit muss man wirklich anfangen. Weil das ist das Erste, was wichtig ist. Zu verstehen, das heißt viele fragen: „Was ist denn das größte Land, wo kommt denn am meisten Umsatz her?“

Und Nummer eins ist tatsächlich Italien. Zur Freude meiner Frau, die ja Italienerin ist. Die wir auch später noch hier kennen lernen werden. Und direkt danach kommt tatsächlich Deutschland. Dann kommt Ägypten. Direkt als dritten Part. Jetzt wird es schon ein bisschen exotisch für den klassischen Deutschen.

Und dann kommen in Summe 117 Länder, die alle zum Gesamtumsatz beitragen. So, natürlich gibt es einige Länder, in denen der Umsatz klein ist. Wo ein paar Tausend Euro kommen. Aber es gibt bestimmt 30 bis 35 Länder wo der Umsatz fünf- oder sechsstellig im Monat ist.

Und das sorgt natürlich dafür, dass es eine echte Operation ist. Mit den ganzen unterschiedlichen Zeitzonen. Und mit den unterschiedlichen Führungskräfteboards in den eigentlichen Ländern, und so weiter. Und das ist im Prinzip die Grundsituation. Und dann gibt es natürlich erst einmal die generelle Kommunikationsstruktur.

Wir machen sehr viel über WhatsApp. Das bedeutet, ich habe in jedem Land entsprechend ein Leadershipboard, wo die wichtigsten Leute enthalten sind. Das kann in einem Land nur zwei Personen sein. Das kann aber auch sein, dass es 16 Personen sind. Wobei wir immer versuchen, die Gruppe klein zu halten. Um natürlich dann auch Entscheidungen und Kommunikation zu beschleunigen.

Und diese Gruppen gibt es natürlich, und da findet sehr viel Kommunikation statt. So dann gibt es natürlich unsere Onlinestruktur. Das heißt, wir haben Webinare, Trainings. Wir bemühen uns innerhalb der Organisation sehr stark Infrastruktur zu schaffen. Das heißt also, eine Infrastruktur zu schaffen, in der die gesamte Organisation duplizieren kann.

Durch Offlinestruktur und Onlinestruktur. Und diese Offline- und Onlinestrukturen, die werden natürlich von verschiedenen Verantwortlichen ausgeführt. Aber ich bin natürlich dann irgendwo am Ende des Tages der Letzte, der dann nochmal die Übersicht hat. Und der dann natürlich entsprechend die Sachen lenkt.

Also, es ist ein sehr großes Generalgeschäft, wo ich viel den Überblick behalte. Und sage: „Hey, hier müssen wir noch das machen, hier müssen wir noch jenes machen.“ Um das Gesamte als Organisation stehen zu haben.

Dann kommt natürlich der Reiseplan dazu. Und der Reiseplan ist immer richtig spannend. Denn wir leben in einem Business, in dem wir sehr vernetzt sind. Sehr viel miteinander kommunizieren. Aber eine Sache wird sich nie ändern. Auch durch Technologie oder Internet nicht. Face to Face Beziehung verändert. Verändert Beziehungen.

Und deswegen ist es sehr wichtig für mich, dass ich die Möglichkeit habe Zeit zu verbringen mit meinem Team. Mit den Führungskräften. Dass wir gemeinsam auch an der Front arbeiten. Und das ist natürlich sehr spannend.

Wenn Du Dir vorstellst, dass Du 35 relevante Länder hast und sagst: „Okay, komm, ich fliege einmal im Jahr in jedes Land.“ Dann sind das trotzdem, wenn ich jetzt nicht ganz falsch rechne, drei Länder im Monat. Damit das überhaupt funktioniert.

Und deswegen funktioniert es übrigens auch nicht. Dass ich in jedem Land einmal pro Jahr bin. Aber zumindest in den wichtigsten. Und da dann auch vielleicht zwei oder dreimal im Jahr. Wenn es die ganz starken Märkte sind, sogar viermal.

Deswegen zu der Frage, wie der Alltag heute aussieht. Sehr viel Kommunikation und ein sehr hoher Reiseanteil. Ich würde sagen, mindestens zwei Wochen im Monat. Manchmal sind es aber sogar drei. Und in seltenen Fällen sogar der komplette Monat. Wo ich, oder ich mit Stefania gemeinsam unterwegs bin.

Und die Planung dafür ist immer das Interessanteste. Weil ich natürlich eine Assistentin habe. Und auch eine zweite und eine dritte. Aber witzigerweise gibt es gewisse Dinge in der Planung, die langwierig zu erklären sind. Von wo nach wo, wie wer fliegen muss, und so weiter. Da buche ich es manchmal selber. Und da gibt es dann manchmal Intensivsessions.

Ich habe zum Beispiel vor zwei Wochen 61 Flüge gebucht. An einem Tag. Das hat dann auch achteinhalb Stunden gedauert. Aber hätte ich es jemandem erklärt, hätte es auch achteinhalb Stunden gedauert. Deswegen habe ich es selber gemacht. Ja, das ist so ein bisschen der normale, verrückte Alltag.

Und wenn ich natürlich hier in Dubai bin, dann ist das ganze insofern ein bisschen entspannter als es vielleicht zu Hause wäre. Wir haben die schöne Aussicht und das tolle Wetter. Aber da ist natürlich auch viel Kommunikation, und so weiter.

Ich nehme mir hier natürlich auch für mich und die Family Zeit. Um tatsächlich mal in die Mall zu gehen oder an den Strand. Oder eben zu shoppen. Oder so etwas.

Dirk: Angenommen, Du hast die Nacht gut durchgeschlafen und hast gefrühstückt und nimmst jetzt morgens Dein Handy aus dem Flugmodus. Wie viele WhatsApp Nachrichten sind das dann?

Danien: Du wirst überrascht sein. Es sind nicht so viele, wie es mal waren früher. Weil ich angefangen habe, die Verantwortungen immer mehr und immer stärker auf die Führungskräfte zu übertragen. Aber trotzdem sind das natürlich ohne Probleme 80 bis 100. Aber es gab mal Zeiten, Dirk, da waren es 600.

Dirk: Es gibt ja jetzt beim I Phone diese wöchentliche Onlinezeit. Hast Du das schon einmal gesehen?

Danien: Ja, habe ich gesehen.

Dirk: Auf was kommst Du so pro Tag? Was sagt Dir ein durchschnittlicher Tag mit dem Handy?

Danien: Sechs Stunden und zwölf Minuten.

Dirk: Bingo.

Danien: Was sagt es bei Dir?

Dirk: Das kommt extrem darauf an, welche Woche. Es gibt Wochen, wo ich unter einer Stunde pro Tag bin. Und es gibt Wochen, die sind bei fünfeinhalb Stunden. Das kommt darauf an. Aber das sind nicht nur WhatsApp Nachrichten.

Danien: Screen Time.

Dirk: Genau. Und nicht sinnloses Surfen, sondern wirklich Kommunikation.

Danien: In der Regel ist das Kommunikation, ja. Bei mir sehe ich es auch. Nummer eins ist natürlich WhatsApp. Nummer zwei ist Instagram. Ich muss sagen, Facebook wird immer weniger. In meiner persönlichen Erfahrung. Aber es ist natürlich immer noch auf Platz drei. Und das ist schon richtig.

Ich bin aber auch so ein Laptop Mensch. Also ich finde, es gibt ja so Menschen, die machen ihr ganzes Business vom Handy aus. Ich bin wirklich so jemand, ich brauche meinen Laptop. Das heißt, zu der Handyscreentime kommt noch die Laptopscreentime. Und dann wird es natürlich schon relativ voll.

Dirk: Also ich merke das so, mit den Menschen, mit denen ich zu tun haben. Früher habe ich WhatsApp immer nur über das Handy gemacht. Aber heute ist es wirklich so, 50 Prozent WhatsApp läuft über das Notebook.

Danien: Hundert Prozent. Weil es auch schneller geht. Oder sehr oft habe ich mehrere Screens. Also, ich höre hier eine Nachricht ab, aber antworte auf dem Computer. Weil wenn Du weggehst, dann hört ja die Sprachnachricht auf. Und wir arbeiten in unseren Gefilden hier sehr viel mit Sprachnachrichten. Was übrigens witzig ist, Amerikaner arbeiten gar nicht so mit Sprachnachrichten.

Also, das ist mir schon sehr oft aufgefallen. Dass in den USA aus irgendeinem Grund wenige damit arbeiten. Also diejenigen, die mit Europäern arbeiten, fangen irgendwann damit an.

Selbst WhatsApp ist lange Zeit nicht Maß der Dinge gewesen, sondern tatsächlich I Message. Aber ich habe die alle erzogen mittlerweile. Also auch im Headoffice. Jetzt kriegen die alle WhatsApp Nachrichten von mir, und so weiter. Das ist perfekt.

Dirk: Die ganzen Reisen machst Du mit Stefania zusammen. Mit Deiner Frau zusammen.

Danien: Genau. Das ist im Prinzip eine gute Frage. Die Stefania und ich, wir schauen uns immer diesen Reiseplan an. Und wir sagen: „Okay.“ Wir müssen immer balancieren zwischen zwei Dingen. Die ein bisschen gegensätzlich sind. Die eine Balance ist die, dass wir zusammen sein wollen. Wir möchten gemeinsam reisen. Wir möchten so viel Zeit wie möglich zusammen verbringen.

Die andere Balance ist natürlich die, und das ist klar, wenn wir uns aufteilen, sind wir viel effektiver. Weil ich eine Deutschlandtour machen kann und sie eine Italientour. Zum Beispiel. Und wir haben das auch schon übertrieben.

Am Anfang unserer Beziehung. Und haben uns dann vielleicht mal drei Monate gar nicht gesehen. Vielleicht mal am Flughafen zwei Stunden und dann wieder drei Wochen weg. Und dann wieder zwei Tage und dann wieder sechs Wochen weg. Und das war zu viel.

Das ist auch nicht gut für die Beziehung. Und für alles Drum und Dran. Und deswegen machen wir es jetzt so, dass wir so eine goldene Regel haben. Wir sagen maximal eine Woche bis zehn Tage sind wir getrennt unterwegs. Und dann organisieren wir das irgendwie so, dass wir wieder zusammen kommen.

Gutes Beispiel war jetzt in Deutschland. Ich habe vom 01. April bis zum 07. April die Tour gemacht in Deutschland. Sie hat parallel die Tour in Italien gemacht. Dann sind wir zusammen gekommen in Rom. Und haben dann noch eine Woche gemeinsam die wichtigsten Städte in Italien gemacht. Haben mit einem National Event abgeschlossen und sind wieder hergekommen.

Bleibe in Kontakt mit der Realität

Dirk: Jetzt kümmerst Du Dich die ganze Zeit um Führungskräfte. Wenn ich es richtig verstehe, verkaufst Du Deine Produkte aktiv an einen Endkunden gar nicht mehr. Sondern, es geht nur darum, die richtigen Leute zu finden. Die richtigen Leute zu fordern und zu fördern. Und aufzubauen und zu unterstützen. Habe ich das richtig verstanden?

Danien: Ja, nicht ganz. Weil es so ist, ich gebe Dir ein konkretes Beispiel. Als ich letztes Mal hier war, vor fünf Wochen, habe ich zum Beispiel unserem lokalen Hairdresser hier in Dubai, der hat drei Salons im Ritz Carlton und im Jumeirah al Naseem und noch eines im Bulgari. Und ich habe ihm komplett direkt unsere ganze Produktserie verkauft.

Und das ist jetzt ein Beispiel. Ich habe meinem Kumpel hier aus dem Immobilienbereich Produkte mitgebracht. Ich habe schon viel Kontakt mit Produkten. Und gebe die auch weiter.

Ich finde das auch sehr wichtig. Weil im Endeffekt ist es ja gerade das in unserem Business. Das mag ja anders sein in anderen Geschäften. Aber im Networkmarketing, wenn Du selber aufhörst mit den Aktivitäten, wirst Du automatisch schlechter. Dann verlierst Du den Kontakt zur Realität. Und dann geht das nicht mehr.

Das gleiche bezieht sich übrigens auch auf das sponsern von ganz normalen Menschen. Klar wäre es leichter zu sagen, ich schreibe einfach gar keinen an. Weil dann kommen weniger Fragen. Und dann kann ich mich mehr um die großen Dinge kümmern.

Ich war jetzt auf der Tour in Deutschland. Und war in sechs Städten. Und habe in jeder Stadt, in jeder Tour, meinen Gast da gehabt und habe den auch eingeschrieben. Und ich habe sechs Erstlinien gesetzt. Alleine in Deutschland. Auf jedem Stand und jeder Tour einen. Sieben eigentlich sogar.

Das mache ich schon immer. Weil das echt wichtig ist. Dass man auf der einen Seite wirklich Produkte weitergibt. Dass man Partner einschreibt. Natürlich ist der Fokus zum Beispiel im Bereich Produktverkauf, nicht mehr so hoch wie er ganz am Anfang war. Also, wenn wir ganz zurück gehen zum Anfang des ersten Videos.

Da bin ich ja am Tag drei, vier, fünf, sechs Stunden herum gerannt. Und habe versucht Produkte zu verkaufen. Weil ich auch den Cashflow wirklich gebraucht habe. Das mache ich natürlich heute nicht. Sondern fokussiere mich natürlich um die möglichst großen impactvollen Dinge.

Aber nichtsdestotrotz. Die Produkte sind immer ein Teil davon. Die Produkte werden immer platziert. Und das ist wichtiger.

Dirk: Das ist gerade extrem wichtig gewesen. Weil, auch wenn Du Chef bist, auch wenn Du Führungskraft bist, bleibst Du immer Verkäufer. Und der Chef, die Führungskraft, ist der erste Verkäufer seines Hauses. Also, das ist noch einmal eine unfassbar wichtige Aussage an der Stelle.

Jemand startet mit Networkmarketing. Und jetzt ist immer die Frage: Worauf fokussiere ich mich am Anfang? Sagen wir mal die ersten Wochen und Monate. Produktverkauf. Oder Leute aufbauen.

Danien: Ja. Also, ich glaube, das ist ein bisschen eine Typ Frage. Die Leute fragen ja immer die älteste Frage im Networkmarketing. Was ist besser? Über den Produktverkauf zu gehen oder über den Businessaufbau zu gehen. Und es gibt da tatsächlich eine groß angelegte Studie, die gemacht wurde von Eric Worre. Die zu folgendem Ergebnis kam, dass es total egal ist.

Es gibt die gleiche Anzahl Menschen, die starten nur wegen dem Produkt. Die sagen: „Mensch, ich will nur Produkte nutzen. Ich will nichts mit diesem Networkmarketing zu tun haben.“ Die irgendwann Networker sind.

Wie es Leute gibt, die sagen: „Nein, Business. Vollgas.“ Aber am Ende eigentlich nur Produkte benutzen. Und deswegen sage ich immer, mach das, was Dir vom Gefühl her am leichtesten fällt. Für viele Menschen ist es das Produkt, was leichter ist. Ich glaube, es hat was mit dem Selbstvertrauen zu tun.

Denn, wenn ich zu Dir sage: „Hey Dirk. Ich habe das Produkt benutzt. Das ist der Hammer. Probiere es doch einmal.“ Dann brauche ich nicht sehr viel an mich selber glauben. Sondern, ich habe irgendwo eine Begeisterung für ein Produkt. It’s easy. Ein Produkt weiter empfehlen.

Hey, lese mal das Buch von Dirk, das ist total geil. Oder gehe mal auf das Seminar. Ich war da auch. Das ist irgendwo relativ natürlich. Das machen wir alle.

Aber zu sagen: „Hey Dirk, warum steigst Du nicht bei mir im Business ein. Warum bauen wir nicht gemeinsam ein Business auf?“ Jetzt kommt automatisch Dein Blick auf mich. Und jetzt kommt in Deinem Kopf die Frage: „Moment mal. Kaufe ich ihm das überhaupt ab?“ Würde ich mit ihm überhaupt in ein Business gehen? Jetzt brauche ich eine ganz andere Position. Und posture, wie man auf Englisch sagt. Und das fällt vielen schwer.

Es gibt aber auch Leute, die haben das von Anfang an. Die sind selbstsicher. Die haben ein hohes Selbstvertrauen. Und so weiter. Die können auch direkt in diesen Teamaufbau gehen. Grundsätzlich denke ich, muss man beides machen.

Wie sponsort man erfolgreich?

Was aber sehr wichtig ist, um überhaupt erfolgreich sponsern zu können, ist diesen Glauben und dieses Vertrauen aufzubauen. Und da gibt es im Grunde vier Bereiche.

Es gibt den Glauben an Dich selbst.

Das Vertrauen in Dich selbst. Was ich gerade schon angesprochen habe. Was natürlich erst einmal grundsätzlich wichtig ist. Weil, im Grunde, wenn Du nicht selbst an Dich glaubst, aber dann von jemand anderem erwartest, dass er das tut, dann bist Du in einer schwierigen Situation.

Und dann hört man dann so Sachen wie: „Nun, ich schaue erst einmal, wie es bei Dir läuft.“ Oder man hört so Sachen, dass die Leute sagen: „Ich weiß nicht, ich glaube, das ist erst einmal nichts für mich.“ Oder so etwas. Also, wenn der andere weiß, wo die Reise hingeht und kauft Dir das auch ab.

Dann entsteht eher ein gegenteiliges Gefühl. Das nennen wir Verlustangst. Und oft ist es so, dass selbst wenn die Leute das nicht richtig verstanden haben, sie sagen: „Okay, pass auf, schreib mich mal ein. Hier ist meine Karte.“ So nach dem Motto, ich will nichts verpassen.

Und wenn Du natürlich einen hohen Glauben an Dich selber hast, fällt Dir das leichter. Und dann gibt es natürlich die anderen drei Glauben, die sehr wichtig sind.

Der Glaube an Networkmarketing.

Weil der ist natürlich bei vielen Menschen gerade am Anfang ganz weit unten. Wir haben in unserem Business die Eigenschaft, oder die Herausforderung, dass es Unsicherheiten provoziert. Innerhalb der Leute. Ich nehme jetzt mal ein Beispiel.

Du sponserst jemanden, der ist jetzt im mittleren Management von einem gesetzten Unternehmen in Deutschland. Der hat Angestellte und so weiter, und so fort. So, und der ist sicher in seinem Job. Du fragst ihn: „Was machst Du beruflich?“ Dann sagt er: „Mensch, ich bin Betriebsleiter bei XYZ.“ 

So, und jetzt steigt er ins Networkmarketing ein. Und dann sagt er: „Hey, ich bin im Networkmarketing.“ So, und das fühlt sich direkt ganz anders an für ihn. Da hat er nicht die gleiche Selbstsicherheit. Wir sehen das auch, bei der Art der Leute, mit denen die Menschen kommunizieren.

Wenn dieser Betriebsleiter zum ersten Mal auf ein Seminar kommt. Der hat einen Gast dabei. Aber es ist meistens die Auszubildende. Das ist nicht jemand von der anderen Abteilung, der auf seinem Level ist. Oder der Klassiker.

Du schreibst eine Inhaberin von einem Friseursalon ein. Die bringt nicht beim nächsten Mal die beiden anderen Inhaberinnen der befreundeten Friseursalons mit. Oder auch der Wettbewerber. Nein, es kommt der Auszubildende. Es kommt der Auszubildende. Es kommt der Lehrling.

Es kommen die Leute erstmal, wo sie das Gefühl haben: „Nun ja, erst einmal testen. Da wäre es nicht so schlimm.“ Und was das wirklich bedeutet ist einfach nur ein fehlendes Vertrauen in Networkmarketing.

Wenn ich heute sage, ich bin ein Networkmarketing Professional. Dann fühlt sich das für mich gut an. Und ich bin an einem Punkt, wenn ich jemanden kennenlerne, der zu mir sagt: „Hey, ich bin Head of Europe bei der so und so Bank.“ Das erste Gefühl, was sich in mir breit macht, ist: „I am sorry for you.“

Nein, ich meine es jetzt echt nicht arrogant. Bitte nicht falsch verstehen. Früher hätte ich gedacht: „Oh wow, guck mal. Der ist hier International Head von der so und so Bank. Und ich bin nur Networkmarketer.“

So, heute bin ich so überzeugt und sicher, dass das was ich habe besser ist als der Weg, den er geht. Und hoffe, dass er das sehen kann. Für ihn. Dass diese Unsicherheit natürlich überhaupt nicht mehr da ist. Im Gegenteil. Ich weiß heute, was es heißt ein Networkmarketer zu sein.

Und ich weiß was es heißt in einer Bank angestellt zu sein. Natürlich nicht so gut wie er. Aber ich war dort angestellt, deshalb habe ich das Beispiel genommen.

Was das heißt: Er hat kein Leben. Ich schon. Und jetzt sagt der andere: „Moment mal. Aber Du bist ja drei Wochen im Monat unterwegs. Und Du fliegst und Du musst 61 Flüge buchen.“ Und so weiter. Richtig. Und das ist eine Typ Sache.

Wie will man sein Leben leben. Und für mich habe ich immer gesagt, ich möchte nicht mein ganzes Leben anpassen müssen, um einen Job irgendwo ausführen zu können. Um irgendwo für irgendwen irgendwo zu stecken. Sondern, ich möchte ein Business haben, welches meinen Lifestyle supportet.

Und die Wahrheit ist, wenn ich kein Networkmarketing Business hätte, würde ich auch die ganze Zeit irgendwo am Flughafen sitzen. Und irgendwo hin fliegen und mit Freunden Zeit verbringen. Und mir mit Menschen eine Vision bauen. Was machen.

Weil mich Fortschritt glücklich macht. Weil mich Bewegung glücklich macht. Weil mich Menschen treffen und inspirieren glücklich macht. Und Menschen zu helfen weiter zu kommen. Deswegen ist mein Leben genauso aufgebaut.

Ich habe auch Führungskräfte in meiner Organisation. Die reisen bei weitem nicht so viel. Lasse mich das mal umformulieren. Fast alle Führungskräfte in meiner Organisation reisen nicht so viel. Okay. Im Grunde niemand. Punkt.

Wir haben natürlich auch noch zwei oder drei andere richtige Cracks. Aber die Wahrheit ist, fast niemand macht das. Das mache ich deshalb so, weil ich mir mein Leben so designe. Und ich, und auch meine Frau, Ihr werdet sie kennen lernen. Sie ist genauso crazy. Und deswegen machen wir es so. Aber zurück zu dem Thema. Glaube an Dich selber. Glaube an Networkmarketing.

Der Glaube an die Produkte

Ganz wichtig und ganz entscheidend. Und hier ist natürlich sehr wichtig, dass man von Anfang an anfängt die Produkte selbst zu nutzen. Aber auch die Produkte zu verkaufen. Warum?

Wenn Du Leute in Deinem Umfeld hast, die Du seit Jahren kennst und die plötzlich Veränderungen haben ist es anders. Da kannst Du auf dem Seminar hundertmal hören, dass er eine Verbesserung hatte. Dass er sich besser fühlt, seine Verdauung besser ist. Das sind alles Dinge, wo Du sagst: „Nun ja, ich kenne die Person nicht.“

Wenn das aber in Deinem Umfeld passiert, glaubst Du es. Ich gebe Dir ein konkretes Beispiel. Mein Vater hat sehr starke gesundheitliche Probleme mit der Lunge. Und er hat durch die Ernährungsumstellung und Supplementierung mit Produkten Entzündungswerte verbessern können.

So, und das ist keine Gesundheitsaussage. Ich würde auch niemals sagen: „Hey, unsere Produkte heilen irgendwas.“ Das darf man gar nicht in Deutschland. Sondern, ich sage einfach nur: „Wenn man dem Körper das gibt, was er braucht, kann er vernünftig damit umgehen.“

Und ich glaube, unsere Körper sind ein Wunder. Und wenn man das dann natürlich selber sieht, bei Menschen im eigenen Umkreis. Im Umfeld. Dann baut sich natürlich ein sehr starker Glaube dazu auf. Und ein sehr starkes Bewusstsein dafür, was es für einen Effekt hat. Und dann wird man natürlich besser.

Glaube an deine Partnerfirma

Und die letzte Sache ist natürlich der Glaube in deine Partnerfirma. Für die Du und mit der Du aufbaust. Weil auch das, muss ich ganz ehrlich sagen, ist bei vielen Menschen am Anfang nicht sehr hoch. Die haben zwar eine hohe Hoffnung. Die Hoffnung bringt Menschen in das Geschäft.

Aber die Hoffnung, die bleibt nicht dauerhaft. Die Hoffnung verändert sich. Entweder schlägt es aus oder nicht. Das ist wie so ein Zeiger. Nicht glauben ist das wenigste. Dann kommt die Hoffnung. Die Hoffnung bringt uns ins Geschäft. Die Hoffnung, was wäre, wenn. Die Hoffnung geht weiter auf Glauben.

Irgendwann. Oder das Hoffen fällt zurück auf Nicht-Glauben. Weil dieser Pendel bei Hoffen, der geht entweder runter oder hoch. Früher oder später.

Und um ihn nach oben zu bringen, müssen wir Erfolgserlebnisse schaffen. Wir müssen Referenzerlebnisse schaffen. Wir müssen jemand haben, die ein cooles Produktergebnis haben. Wir müssen den ersten Dollar verdienen auf der Abrechnung. Wir müssen den ersten Partner einschreiben. So kleine und einfache Steps am Anfang. Die sind, glaube ich, ganz entscheidend.

Und dann gibt es noch die letzte Stufe. Wenn man vom Glauben auf Wissen geht. Wenn der dann ganz auf der anderen Seite ist, dieser Tacho. Und Wissen ist ja eigentlich auch witzig. Wenn man das philosophisch betrachtet.

Wir wissen ja eigentlich gar nichts. Um ehrlich zu sein. Wissen ist nichts anderes, als selber davon überzeugt zu sein, dass es so ist. Unsere subjektive Realität. Aber es ist ja auch nicht wirklich Wissen. Es ist interessant.

Mich hat mal jemand gefragt: „Ja, wann weiß man denn eigentlich etwas?“ Sag mal etwas, was Du weißt. Ich habe gesagt: „Was ich weiß, ist zum Beispiel, dass ein Atom Elektronen hat.“ Dann sagt er: „Okay, super. Hast Du das mal gesehen?“ Ich sage: „Nein.“ Dann sagt er: „Wieso sagst Du, du weißt das? Wieso sagst Du, das ist ein Fakt? Ist das, weil Du das in der Schule gelernt hast?“ Dann sage ich: „Nun ja, da habe ich es auf jeden Fall gelernt.“ Dann sagt er: „Glaubst Du alles, was Du in der Schule gelernt hast?“ Ich sage: „Nein, so eigentlich auch nicht.“ Und long Story short.

Es gibt scheinbar auch da eine Untersuchung. Es ist so, wenn wir circa zwischen sechs und acht Mal aus unterschiedenen, miteinander scheinbar nicht vernetzen Quellen etwas bestätigt bekommen und eine eigene Erfahrung sich damit deckt, dass wir sagen: „Okay, das ist so. Das weiß ich. Das ist Fakt.“ Zum Beispiel.

Und wenn wir etwas als Fakt etablieren, ist es nichts anderes wie ein Glaubenssatz. Von dem wir überzeugt sind. Und auf Basis dieser Überzeugung unser Leben leben. Und wenn ich jetzt zum Beispiel sage:

„Ich weiß, Networkmarketing ist das beste Geschäft in unserer Zeit für den normalen Menschen. Um finanzielle und zeitliche Unabhängigkeit zu erreichen.“

Wenn ich das weiß, dann ist es am Ende auch nicht wirklich mehr als ein Glaubenssatz. Aber wenn ich diese Überzeugung lebe und habe, kann ich natürlich anders auftreten. Kann ich natürlich anders arbeiten. Und das gleiche brauche ich bei allen vier.

Ich muss wissen, dass ich alles habe um erfolgreich zu werden. Ich muss wissen, dass Networkmarketing das beste Business ist. Womit ich Menschen helfen kann. Ich muss wissen, dass unsere Produkte einen echten Unterschied machen.

Und ich muss wissen, dass meine Company Jeunesse, für die ich aufbaue, eine Milliarde Umsatz schneller als jedes andere Unternehmen macht. Dass es die Company ist mit dem Timing.

Damit ich die Sicherheit in den vier Bereichen habe. Und dann kann ich erfolgreich etwas aufbauen. Ich glaube, dass der Aufbau dieser vier Glaubensrichtungen und Glaubenssätze, Glaubensbereiche und Vertrauen das Wichtigste für den neuen Partner ist.

Und along the way, Erfolgserlebnisse und Referenzerlebnisse zu schaffen. Und was hilft, um das zu machen, ist ein ganz klarer Step by Step Prozess für neue Partner. Und das haben wir halt bei uns in der Organisation aufgebaut.

Das kann man auch im Buch nachlesen. Da gibt es sogar eine Story dazu, wie sich das bei uns entwickelt hat. Und das ist eigentlich so der rote Faden. Bei uns in der Organisation für neue Partner.

Dirk: Bingo. Jetzt habt Ihr den Lifestyle kennen gelernt. Angenommen, Du kannst damit unglaublich viel Geld verdienen. Wäre das ein Lifestyle, den Du selber anstreben würdest? So viel reisen. Also, Danien fliegt jetzt nicht Eco. Er fliegt dann schon Business oder First-Class. Das sind schon angenehme Flüge. Und das sind auch schöne Airlines meistens.

Wäre das ein Lifestyle, mit dem Du Dich identifizieren kannst? Schau mal, irgendwo hier auf diesem Video findest Du eine Abstimmungsmöglichkeit. Ja oder Nein. Ich bin mal neugierig, was herauskommt. Klickt mal ja oder nein.

Danien: Ich muss mal ein ganz kleines bisschen das Wahlergebnis beeinflussen. Weil Du gerade sagst, schöne Flüge. Das ist so: „Oh Mister Feier. Welcome back! Hier ist Ihre Suite. Wie möchten Sie denn Ihren Pyjama haben?

Möchten Sie M oder möchten Sie L? Wollen Sie duschen im Flug? Dürfen wir Ihnen einen Champagner bringen?“ Also die Nummer. Und: „Können wir Ihnen eine Matratze bringen? Oder vielleicht auch eine Bettdecke?“ So die Richtung. Das ist schon schön.

Dirk: Ich weiß, wovon er spricht.

Danien: Das ist schon crazy. Zum Beispiel fliege ich heute Abend noch nach New York. Jetzt sind wir schön in Dubai, und heute Abend  New York. Und der Flug ist 16 Stunden. Und dann denkt man jetzt natürlich erst einmal: „Um Gottes willen! 16 Stunden Flug nach New York. Das ist ja ein Horror!“ Und ich verstehe das.

Weil ich bin jetzt zum Beispiel gerade aus Mailand gekommen. Und das waren nur fünf Stunden und dreißig Minuten Flug. Ich bin mit Stefania und mit unserem Kleinen geflogen. Und aus irgendeinem Grund war der Flieger komplett ausgebucht.

Und ich bin zum ersten Mal seit bestimmt einem Jahr Eco geflogen. Und zwar mit meiner Frau und mit dem Luka. Und diese fünfeinhalb Stunden, also ich will jetzt nicht verwöhnt rüber kommen. Aber das ist schon heftig. Ich meine, Du sitzt dann da und sagst: „Entschuldigung, darf ich mal kurz mein Bein hier bewegen?“ Na klar ist das nicht angenehm.

Dann das Flugzeugessen, und so weiter. Also, das ist schon echt Horror. Aber zum Beispiel heute Abend, um 24 Uhr kommt der Chauffeur Drive, Emirates First. Der holt mich ab, der fährt mich zum Flughafen. Die checken mich ein. Ich berühre mein Gepäck nicht einmal. Ich komme in die Lounge. Ich bekomme alles vom Veggie Burger bis hin zu irgendwelchen Detox Drinks oder so.

Und dann komme ich rein,  dann lege ich mich hin. Und ich gucke vielleicht einen Film, oder auch nicht. Und dann schlafe ich. Ich kriege ein volles Bett. Mit einem abgeschlossenen Zimmer. Mit einer Matratze und alles.

Und ich habe ja meistens keine Zeit zum Schlafen, wegen der ganzen Arbeit und der Power und was wir alles versuchen zu bewegen. Und wenn ich dann mal diese Zeit habe, wo ich quasi in meiner Raumkapsel bin, dann schlafe ich auch.

Dann wache ich morgen früh auf, hole mein Frühstück und bin in New York. Und das ist natürlich schon so ein Traum. Gerade wenn man dann auch raus geht. Und dann ist der Fahrer wieder da, und so weiter. Wo ich dann sage: „Mannomann. Was ist mit meinem Leben passiert? Das ist ja der Wahnsinn.“ Ja, ich bin am Abend in Dubai und am nächsten Morgen habe ich mein Starbucks in New York auf der Fifth Avenue. Das ist unreal, Dirk. Und das ist aber genau das, was ich mir immer gewünscht habe.

Dirk: Das ist übrigens ein Grund, warum ich von der Karibik nach Dubai gegangen bin. Als wir in die Karibik gegangen sind, haben wir extra einen Ort genommen, wo 20 Minuten entfernt ein Flughafen ist.

Und was ich aber dann gelernt habe, ist erstens, es gibt nur eine deutsche Airline, die da fliegt. Die fliegt nur einmal in der Woche. Und nicht im Sommer. Und dann musste ich halt zum nächsten Flughafen und der ist dreieinhalb Stunden mit dem Auto weg. Dreieinhalb Stunden mit dem Auto, zwei Stunden vorher da sein. Dann ist das meistens ein Ferienflieger.

Das heißt, ja, ich buche Business. Aber manchmal überbuchen die. Liebe Grüße an Condor. Da bin ich mehrfach schon downgegradet worden. Oder gar nicht mitgenommen worden. Condor geht gar nicht. Da stecke ich mir den Finger ganz tief in den Hals. Wie schön, dass ich aus Dubai kein Condor fliegen muss.

So, und dieser Flugaufwand war unter einem Grund, dass ich gesagt habe: „Karibik ist so geil, aber Dubai ist geiler.“ Also, Ihr dürft abstimmen. Nicht für Condor, sondern ob Ihr dieses Leben leben wollt. So, komm, eine Frage die immer kommt. Die jeder im Network fragt, oder der sich damit beschäftigt. Der da rein möchte.

Wie finde ich das richtige Network?

Jeunesse, alles klar. Ich erwarte nichts anderes, als dass Du Jeunesse ganz hoch lobst. Jetzt aber die Grundregeln, für die Auswahl eines Networks. Jemand sagt, was er sich wünscht. Ich bin 40, Hausfrau und will mir nebenher ein Einkommen aufbauen. Oder, ich bin 50, Führungskraft, Hierarchiemäßig an die Decke gestoßen. Oder ich bin 18, habe das Abi gerade hinter mir und will nicht ins Hamsterrad. Worauf muss ich achten, um das richtige Network auszusuchen.

Danien: Ja, also ich glaube, dass es für jeden Topf einen Deckel gibt. Und ich glaube auch nicht, überraschenderweise, dass zum Beispiel Jeunesse für jeden das beste Unternehmen ist. Ich bin sicher, es ist für mich das beste Unternehmen. Und sicher für viele andere Leute, die ähnlich ticken wie ich, auch. Aber das heißt nicht, dass es generell jetzt so meine Meinung ist. Alle müssen zu Jeunesse.

Dirk: Warum?

Danien: Ich glaube, dass jede Firma, wie auch jeder Mensch, unterschiedliche Prioritäten hat. Unterschiedliche Kultur hat. Unternehmenskultur. Unterschiedliche Art und Weise des Arbeitens.

Ich weiß zum Beispiel, dass es bei deutschen Unternehmen alles sehr deutsch ist. Das hat Vor- und Nachteile. Meiner Meinung nach. Die Vorteile liegen darin, es gibt für alles einen Zettel. Es gibt für alles einen Prozess und einen Zettel und eine Excel Tabelle. Und Du kannst es so ausrechnen. Und so. Und das ist alles 15 Mal dokumentiert. Und wenn man das als guter Deutscher so möchte, dann ist das perfekt.

Da würde man ausrasten bei einer Company wie Jeunesse. Wenn ich eine Preisliste brauche, dann haben wir keine. Das musst Du Dir mal vorstellen. Es gibt einfach keine. Da sagen die: „Gehe ins Backoffice und gucke, was der Preis ist.“ So, und da gibt es tatsächlich Menschen, die kommen damit nicht klar. Dirk, die sagen: „Ich brauche meinen Zettel. Und meine Unterlagen. Und meinen Ordner.“ Und das sind wir einfach nicht.

Im Umkehrschluss ist es dann aber so, dass mir sehr häufig bei dem deutschen Unternehmen der eigentliche Networkspirit komplett fehlt. Dieses motivierende, dieses begeisternde. Dieses Big Picture. Das fehlt mir so oft. Und damit meine ich nicht Klatschveranstaltungen.

Was im Grunde auch so eine deutsche Verurteilung ist. Der guten alten Motivation. Da ist es dann so, es ist ein bisschen gediegener. Und jetzt ist halt die Frage, wenn ich in ein Network einsteige, was suche ich? Was ist mir wichtig?

Und dasselbe geht weiter mit Produkten. Es gibt Firmen, die haben Produkte, die gehen schon fast in die Esoterik rein. Und wenn man das mag, dann ist es vielleicht für Dich die richtige Company.

Und dann gibt es halt auch Produkte, die sind sehr klassisch. Das sind so Sachen wie Vitamine, Mineralien,  Ballaststoffe. Und Darmsanierung. Und solche Sachen. Da kannst Du Bücher drüber lesen. Da gibt es Studien. Da gibt es Bücher. So Fibeln von 1960. So richtig klassische Sachen.

Und dann gibt es aber auch Firmen, die pushen mal so das Limit der Dinge, was heutzutage möglich ist. Und das ist halt wo ich unsere Company sehe. Und das heißt nicht besser, das heißt einfach nur anders.

Bei uns ist das Erlebnis beim benutzen des Produktes das Wichtigste. Wir haben halt eine Creme wo in 60 Sekunden die Falten komplett verschwinden. So, da sagt die normale Person: „So etwas gibt es nicht. So etwas geht nicht. Und dann geht es halt doch.“ Und dann gucken sie erst mal.

Und dann kommt: „Ja, gibt es dazu Langzeitstudien?“ Ja, Du, wahrscheinlich nicht. Weil wir das ja erst seit zwei Jahren haben. So, die ganze Technologie gibt es erst seit zwei Jahren. So, und jetzt gibt es Menschen, die dann sagen: „Ich weiß nicht.“ Und so weiter, und so fort.

Und wenn man dann vielleicht nicht so diese Limits so pushen möchte, dann ist man vielleicht woanders oder besser oder sicherer vom Gefühl aufgehoben. So, dann geht es weiter mit dem Plan. Der Vergütungsplan. Es gibt viele unterschiedliche Pläne. Und unterschiedliche Pläne erfordern unterschiedliche Verhaltensweisen im Aufbau.

Es gibt zum Beispiel Verkaufsnetzwerke. Wo Du wirklich richtig Endkundengeschäft kloppen musst. Damit Du überhaupt Geld verdienst an Deiner Organisation. Das sind viele der alteingesessenen Companies. Ohne da jetzt mal Namen zu nennen.

Aber ich war selber Teil davon. Da musst du zweieinhalb bis fünftausend Punkte, das sind mal locker drei bis sechstausend Euro im Monat Produktverkauf machen. Und zwar an Endkunden. Wenn Du das nicht machst, dann bekommst Du einfach die Provision Deines Teams nicht.

So, und wenn Du jetzt so ein Verkaufsnetzwerk aufbauen willst, dann kannst Du das machen. Ich will das nicht verurteilen. Es wäre nur nicht meines. Weil ich mich nicht gerne 20 bis 40 Stunden die Woche darum kümmern will, meine Kunden zu betreuen und Ernährungsanalysen zu machen.

Sondern, was ich machen will ist, ich will Führungskräfte verbinden. Ich will Menschen mit Visionen zusammen bringen. Ich möchte Netzwerke schaffen. Wenn jemand viel verkaufen möchte, darf er das machen. Ich habe Leute bei mir in der Orga, die das machen.

Jeden Monat werden die Top Retailer ausgezeichnet, in ganz Europa. Jetzt gerade kam wieder die Top Ten Liste. Und die Nummer eins und die Nummer drei waren bei uns aus dem Typ. Und das sind Mädchen, die machen das über Instagram. Die verkaufen 200, 300, 400 Produkte im Monat. Das ist fantastisch.

Aber Du musst das nicht machen. Du kannst es machen, wenn Du es möchtest. So, aber es gibt dann halt auch Firmen, wo es anders läuft. Um die Frage zu beantworten: „Du musst wissen, lieber Zuschauer, was Du möchtest. Was Dir wichtig ist. Denkst Du groß, denkst Du klein? Bist Du sicherheitsorientiert oder bist Du unabhängig? Möchtest Du alles nur in einem Land aufbauen oder hast Du einen globalen Fokus?“ Und das sind alles wichtige Sachen.

Und zu guter Letzt, das allerwichtigste, natürlich die Menschen. Und das haben wir letztes Mal im Video schon angesprochen. Dass es mir lieber wäre, in einem normalen, guten und sicheren Unternehmen zu sein. Aber mit dem geilsten Team der Welt. Als in der Doppelspiralhelix Company. Ja, aber mit Leuten, wo man sagt: „Ich weiß nicht, ob sie langfristig die richtigen Values haben für mich. Und Werte.“

Und zum Thema Values und Werte vielleicht noch eine ganz kurze Sache. Zum Thema Unternehmensauswahl. Es gibt viele spannende Firmen und Firmenkonzepte wo man, wenn man ehrlich ist, heute schon weiß, dass sie in fünf Jahren nicht mehr da sind. Und da muss man sich wirklich fragen, ob man das aufbauen will.

Und auch da, ich will nichts verurteilen. Vielleicht denkt jemand: „Komm, ich gehe da rein. Ich nehme die nächsten 48 Monate richtig Cash mit. Und danach mache ich was anderes.“ Und vielleicht ist das Dein Ansatz in Deinem Leben. Und dann: „Hey, knock yourself out.“ Kein Problem. Für mich wäre es nichts.

Weil meine Vision ist die: Internationales Networkmarketing machen. Dem Business den Respekt zollen, den es verdient. Für das, was es für Menschen tut. Es wirklich zu meistern. Sehr gut darin zu werden, anderen Menschen zu helfen, das gleiche zu tun. Das Business in diese Meisterschaft zu bringen. Was ich damit meine?

Da sehe ich nur ein Ding: Stadien. Und das ist halt etwas, was ich im Networkmarketing machen möchte. Und ja auch schon mache. Aber natürlich auf einem ganz anderen Level machen möchte. Und für mich ist es so: „Bau eine Sache. Baue sie richtig. Werde für den Rest Deines Lebens bezahlt. Und helfe tausenden und zehntausenden und hunderttausenden Menschen, damit ein besseres Leben zu haben.“

Und deswegen ist bei meiner Vision die Auswahl der Firmen an einer Hand abzählbar. Und das ist halt das Ding. Und ich glaube, das ist alles wichtig. Und wenn Du jemanden findest, mit dem Du dich identifizieren kannst, wo Du sagst: „Mit ihm oder mit ihr würde ich gerne arbeiten.“

Wenn Du jemanden findest, der das hat, was Du haben willst und Du die Company cool findest, dann ist das meistens auch ein gutes Ding. Man kann da schon auch ein bisschen nach dem Bauchgefühl gehen.

Aber man sollte sich da nicht irgendwie einfach von jemandem auf Facebook anschreiben lassen. So nach dem Motto: „Hey, guck mal hier. Und komm, steig doch ein. Easy und simpel.“ Weil so einfach ist es ja meistens dann doch nicht. Das wäre so mein Input zu der Frage.

Dirk: Finde ich super. Grandios. Ich habe noch einen Haufen mehr fragen. Aber wir wohnen beide in Dubai und Du kommst irgendwann aus den USA wieder. Und dann setzen wir darauf noch einmal auf. Megacool. So, wenn Ihr sagt: „Danien, wer ist das? Wer hat so viel Energie? Was macht der Typ?“ Das Buch wird unten verlinkt. Ja, komm, alle anderen Fragen. Es kann jetzt nur noch runter gehen.

Danien: Wir müssen jetzt die Macht der dritten Person herein holen, glaube ich.

Dirk: Die Macht der dritten Person. Das heißt, wir machen jetzt einen Break. Und dann gibt es den dritten Teil mit the one and only Danien Feier. Und seiner Frau. Aber erst im dritten Teil. So, ich bin gespannt auf Eure Kommentare. Zu Danien. Zu diesem Interview. Und, was wollt Ihr wissen?

Im Vorfeld zu diesem Gespräch habe ich Danien gefragt: „Worüber wollen wir reden? Was hast Du für Themen?“ So, wir haben jetzt gesagt, wir wollen noch den Ausblick geben. Das machen wir heute nicht mehr. Das machen wir beim nächsten Mal. Was sind Deine Fragen? Unten drunter. Und dann werde ich Danien ein drittes Mal treffen. Und dann nehmen wir ein drittes Mal was auf.

Das nächste was kommt, ist das Interview mit ihm und seiner Frau. Also lass mir einen Daumen nach oben da. Gebt mir einen Kommentar. Und wir werden natürlich alle Kontaktmöglichkeiten zu Danien verlinken. Instagram, Facebook und alles was er sonst so hat.

Und wenn Du direkte Fragen an ihn hast, frag ihn direkt. Du weißt, er ist ganz viel online. Und dann kannst Du ihn direkt fragen. Bingo! Vielen Dank!

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Dirk Kreuter ist einer der einflussreichsten Vordenker zu den Themen Vertrieb, Verkauf und Akquise, sowohl online wie offline. Er hält schon seit 1990 begeisternde Vorträge und ist Autor von über 50 Büchern & Hörbüchern.

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