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Akquise Anschreiben

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Das Akquise Anschreiben hat auch in der heutigen Zeit der modernen elektronischen Kommunikation noch seine Berechtigung. Gesetze regeln den Mailverkehr oder erschweren Erstanrufe - der Brief ist davon noch nicht betroffen. Worauf es nun beim Akquiseanschreiben ankommt erfährst du in diesem Beitrag.

Akquise Anschreiben

Du bist nun vielleicht an dem Punkt angekommen, an dem du dir Fragen zum Thema Akquise stellst. Tatsächlich gehören diverse Maßnahmen zur Kundengewinnung einfach dazu. Und mehr noch: Du solltest dich sogar ziemlich genau damit auseinandersetzen. Du möchtest immerhin etwas verkaufen und genau dafür benötigt es eine korrekte Ansprache.

Merke jedoch: Es ist absolut nicht wichtig WAS du sagst. Das WIE ist letztendlich kaufentscheidend.

Und genau hier bewegen wir uns nun langsam in Richtung Kundenkommunikation. Einem Bereich mit unglaublich vielen Facetten. Beginnen wir mit dem Akquise Anschreiben. Einer möglichen Kommunikationsform, um neue Kunden zu generieren.

Warum Akquise Anschreiben zur Kundengewinnung nutzen?

Es mag dir womöglich etwas altmodisch vorkommen, die Sache mit dem Briefe schreiben. Dennoch solltest du nicht vergessen, dass Akquisitionsbriefe vergleichsweise sogar sehr günstig sind und das Kosten-Nutzen-Verhältnis enorm groß ist.

Mit einem nur geringen Budget lassen sich vergleichsweise viele neue Kunden gewinnen, sodass du die Ausgaben für diese Akquise schnell wieder reingeholt hast.

Wir halten fest: Akquiseanschreiben sind schnell verfasst, beinhalten überschaubare Kosten und generieren messbaren Erfolg mit nur wenigen Streuverlusten. Und das alles mit Briefmarke und Umschlag? Nicht ganz, denn zunächst brauchst du natürlich das Akquise Anschreiben. Und das sollte es in sich haben und folgende Anforderungen erfüllen:

  • Zielgruppengerechte Ansprache ohne abgedroschene Formulierungen
  • Informative Aussagen
  • Überzeugende Argumente
  • Einen klaren Kundennutzen
  • Eine sympathische und vertrauensvolle Darstellung des Produkts

Wow, ganz schön viele Anforderungen in einem Brief! Wie du diesen gerecht wirst, erfährst du natürlich von mir. Und selbstverständlich kannst du deine Werbeanschreiben nicht nur per Post versenden, sondern auch per Mail und Fax. Werbebriefe sind direkt verkaufswirksam, kostengünstig und geeignet zur Altkunden-Aktivierung und Kaltakquise für Neukunden.

Ist die Telefonakquise nicht wirkungsvoller?

Möchte man meinen, denn verkauft wird letztendlich nur dann, wenn der Verkäufer mit einem Entscheider ins Gespräch kommt. Und das passiert entweder persönlich, oder aber am Telefon. Das Problem daran: Die Erreichbarkeit wichtiger Entscheider nimmt immer weiter ab. Smartphones lösen die Festnetzanschlüsse ab und Entscheider können „unbekannte“ Anrufer einfach wegdrücken. Zudem gibt es auch gesetzliche Regeln zu beachten, so dass man heutzutage nicht mehr „einfach“ jemanden Anrufen kann, wenn man nicht vorher seine Erlaubnis dazu bekommen hat.

Um hier aber trotzdem an den potenziellen Kunden heranzutreten, eignet sich der klassische Weg per Brief. Vor allem dann, wenn der auserwählte Entscheider häufig außer Haus ist. Oder aber, wenn das Anliegen etwas Vorbereitung bedarf. Aber werden Briefe per Post überhaupt noch gelesen? Und wie verhindere ich, dass mein Werbebrief noch vor dem Öffnen in der „Werbung“-Ablage landet?

Die 4 Bestandteile eines guten Akquise Anschreibens

Wer in der Schule gut aufgepasst hat, der wird hier nun Parallelen ziehen können. Und auch wenn das alles etwas aus der Mode gekommen klingt, so schätzen viele Entscheider nach wie vor dieses Vorgehen. Immerhin nimmt man hinter einem Akquise Anschreiben an, dass hier Zeit und Mühe investiert wurde.

Und damit dieser Eindruck auch wirklich so ankommt, wie er ankommen soll, sollten folgende 4 Bestandteile auf jeden Fall im Akquise Anschreiben vorkommen:

1. Die passende Überschrift

Eine Überschrift zu kreieren kann ziemlich schwierig sein, immerhin trägt sie viel Verantwortung. So muss sie Interesse wecken, die Relevanz des nachfolgenden Textes verdeutlichen und eine konkrete Aussage treffen. Dabei sollte vor allem das hauptsächliche Interesse des Entscheiders einfließen. Nur so wird dieser dazu bewegt, weiterzulesen.

Wer diesem Vorgehen noch einen oben draufsetzen möchte, der überlegt sich genau, welche Problemlösung sich der Angeschriebene wünschen könnte. Möglich ist es daher auch, die Überschrift in Form eines Zitats zu wählen. Etwa einem, welches genau auf die Branche zutrifft und ziemlich aktuelle Problemstellungen beschreibt.

2. Aufmerksamkeit und Neugierde im ersten Absatz

Nach der Überschrift sollte ein Satz folgen, der die Aussage daraus aufgreift und weiterführt. Wichtig ist hier, eine Aussage zu treffen, die neugierig macht, vielleicht sogar Erstaunen hervorruft. Aussagen über bereits erfolgreich durchgeführte Projekte oder erreichte Ziele könnten hier womöglich passen.

Dabei gilt natürlich: Nicht übertreiben! Entscheider merken gleich, wenn sie es mit unseriösen Lockangeboten zu tun haben.

3. Was hat das alles mit mir zu tun?

Dies ist wahrscheinlich die Frage, die sich Entscheider an dieser Stelle stellen. Würde jetzt nichts, für den potenziellen Kunden Relevantes folgen, so würde er jetzt aufhören zu lesen. Es muss also etwas kommen, dass dem Leser des Briefes einen möglichen Nutzen aufzeigt.

Dabei wird dem Entscheider idealerweise aufgezeigt, welche Ziele er durch eine Zusammenarbeit mit dir erreichen könnte. Was enthält eine relevante Aussage? Zum einen ist es für den Entscheider sicherlich relevant, dass du bereits mit gleichrangigen Personen zusammengearbeitet hast.

Wenn du es mit einem Geschäftsführer zu tun hast, so erwähne erfolgreiche Zusammenarbeit mit anderen Geschäftsführern. Idealerweise kannst du dies auch auf die Branche umsetzen und vielleicht kennst du dich in gewissen Dingen aus diesem Bereich besonders gut aus.

Zuletzt überzeugen natürlich Zahlen. Achte hier jedoch darauf, dass diese auch realistisch ausfallen und tatsächlich umsetzbar sind.

4. Ehrliche Abschlussformulierungen finden

Bis hierhin könnte mitunter der Eindruck entstehen, dass du die Geschäftsführung besser im Griff hast, als der angeschriebene Entscheider. Oder aber, dass du etwas viel besser angehen würdest. Damit dies nicht passiert, braucht es eine sympathische und ehrliche Abschlussformulierung.

Du könntest damit abschließen, dass du nicht versprechen kannst, dass die angesprochenen Ziele auch wirklich bei ihm umsetzbar sind. Auch könntest du darauf hinweisen, dass nur er wirklich realistische Einschätzungen abgeben kann. Und genau dies führt schließlich zu dem Angebot eines persönlichen Treffens.

Stilvoll, zeitgemäß und herausragend

Werbung flattert uns täglich um die Ohren und auch unsere Zielpersonen sind davon umgeben. Ziel ist es also, einen Werbebrief zu verfassen, der sich klar davon abhebt. Dies betrifft neben dem Inhalt auch die Haptik und Stilistik des Briefes.

Verwende ein hochwertiges und festes Papier und verzichte auf dein Logo auf dem Umschlag. Zum Versenden gehört eine Briefmarke, keine Frankiermaschine, sowie eine handgeschriebene Adresse. Von außen sollte kein Absender erkennbar sein.

Und warum nicht per Mail? Generell ist nichts gegen digitalen Briefverkehr einzuwenden. Dennoch kann es von Nutzen sein, es eben nicht so zu machen, wie tausend andere vor uns. Briefe sind wirksam, da sie sich von klassischen Spam-Mails abheben.

Überlege einmal: Wie schnell werden Mails einfach gelöscht oder als Spam markiert? Und wie häufig kommt es vor, dass man einen klassischen Brief mit handschriftlicher Anschrift darauf, einfach ungeöffnet in den Papierkorb wirft? Immerhin wartet in einem Briefumschlag ja auch kein Virus.

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Tipps für Akquise Anschreiben, die wirklich ankommen

Sehr häufig entscheiden Kleinigkeiten darüber, ob Post gelesen wird, oder uninteressant für uns ist. Dies beginnt sogar noch vor dem Öffnen des Briefes.

Tipp Nummer 1 – Die Adressdaten

Korrekte Adressdaten zu ermitteln ist in dieser Form natürlich schwieriger, als wenn derjenige einfach per Mail kontaktiert wird. Wir benötigen das richtige Geschlecht, die korrekte Bezeichnung, den vollständigen Vor- und Zunamen, sowie eine stimmende Anschrift. Ist der Name eines Entscheiders unbekannt, so lohnt es sich auch nicht, diesen anzuschreiben.

Was sich hingegen lohnt: Die Adressen korrekt recherchieren, etwa durch einen Anruf bei der Zentrale. Wer hierfür nicht die Zeit hat, der sollte in ein Team investieren, welches diese Aufgaben übernimmt.

Tipp Nummer 2 – Floskeln

Immer wieder landen Briefe auf unserem Tisch, welche von typischen Floskeln nur so triefen. Das will im Endeffekt aber keiner lesen und führt auch nicht dazu, dass der Empfänger den Inhalt ernster nimmt. Im Gegenteil.

Natürlich dürfen es am Ende „freundliche Grüße“ sein, niemals aber sollten man irgendwie „verbleiben“. Darüber hinaus müssen es aber auch keine aufgesetzten oder neu erfundenen Grüße sein, nur um möglichst hip oder lässig zu klingen.

Tipp Nummer 3 – Zielgruppengerechte Sprache

Verfalle nicht in Fachchinesisch, wenn es um Erklärungen rund um dein Angebot oder deine Dienstleistung geht. Erkläre dein Produkt so, dass es auch wirklich der letzte Laie versteht. Auch Insider oder englischsprachige Ausdrücke sind hier wenig produktiv. Hier gilt: Weniger dick auftragen ist meistens mehr!

Tipp Nummer 4 – Leserfragen

Nach dem Verfassen des Briefes ist es sinnvoll zu kontrollieren, ob die wichtigsten Leserfragen beantwortet wurden. Worum geht es? Was habe ich von diesem Schreiben? Was ist die Kernaussage? Wichtig ist, all das leserlich auf maximal eine Seite zu packen.

Stichpunkte oder Kernaussagen dürfen fett markiert werden, abzusehen ist eher von farbigen Hervorhebungen. Alles in allem sollte das Anschreiben immer noch professionell wirken und nicht den Eindruck einer Kindergeburtstagseinladung wecken. Stecke hier also ruhig ein wenig mehr Zeit hinein, um auch wirklich auf allen Ebenen punkten zu können.

Tipp Nummer 5 – P.S „da war ja noch was!“

Wusstest du, dass das P.S in der Regel zuerst gelesen wird? Hier lässt sich also noch vor dem eigentlichen Inhalt punkten. Und auch du solltest dies nutzen, indem du deinem potenziellen Kunden eine Call-to-Action präsentierst. Am besten eine, die Neugierig macht, wie beispielsweise Rabattaktionen. Einen Grund, um sich mit dir treffen zu wollen.

Tipp Nummer 6 – Nachtelefonieren lohnt sich

Der Grund: Wir wissen nie, wann und unter welchen Umständen unsere Post gelesen oder noch nicht gelesen wurde. Und tatsächlich ist es so, dass ohne Nachtelefonieren nicht viel Resonanz zu erwarten ist. Etwa 2-3 Tage nach dem Erhalt des Briefes folgt also idealerweise ein Anruf. Natürlich gilt es, sich auch auf diese Werbe- oder Verkaufsmaßnahme vorzubereiten. Erfolgreiche Telefonakquise will ebenso gelernt sein.

Tipp Nummer 7 – Bilder

Es muss natürlich nicht immer der klassische Brief sein, auch Postkarten kommen an. Dies kann zwar zunächst etwas teurer sein, dennoch erwecken Karten mit lustigen Motiven, immer Aufmerksamkeit. Der Nachteil: Auf eine Postkarte passen nicht viele Informationen. Hier müsste man sich relativ kurz fassen und die richtigen Worte auf den Punkt bringen.

Verkaufen funktioniert nicht nach Schema F!

Wenn es so einfach wäre, würde ich dich nicht mit Unmengen an Informationen füttern und dich auf deinem Weg zum Vertriebler begleiten. Hast du den ersten Schritt über ein gutes Akquise Anschreiben erledigt, so folgt im Idealfall das persönliche Gespräch.

Und natürlich landen wir dabei schon bei der Königsdisziplin. Um seinen Verkauf zu optimieren, lassen sich verschiedene Elemente anwenden, welche ich dir auf meiner Seite näherbringen möchte. So haben wir es beispielsweise mit verschiedenen Typen Mensch zu tun. Doch auch das ist ein ganz anderes Thema. Ich freue mich, wenn ich dir in Sachen Akquise Anschreiben bereits helfen konnte.

In diesem Sinne, fette Beute.

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Über Dirk Kreuter

Dirk Kreuter ist einer der einflussreichsten Vordenker zu den Themen Vertrieb, Verkauf und Akquise, sowohl online wie offline. Er hält schon seit 1990 begeisternde Vorträge und ist Autor von über 50 Büchern & Hörbüchern.

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