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Dirk Kreuter ist GEGEN die Frauenquote!

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Im heutigen Business & Persönlichkeitsentwicklungs Beitrag aus dem Bereich Unternehmertum erkläre ich euch, warum ich für das Leistungsprinzip bin! Ich halte nichts von einer Bezahlung nach einer Quote!

Mir persönlich ist das Wurst ob Mann oder Frau. Mir geht es nur darum, ob dieser Mitarbeiter an der Stelle wo er ist seine Aufgaben brillant erfüllt.

Also: Was ist das Leistungsprinzip und wie funktioniert es?

Ich bin für das Leistungsprinzip. Ich finde, wenn jemand eine gute Leistung macht, dann soll er dafür entsprechend auch belohnt werden.

Ich habe mit siebzehn als Hilfsarbeiter in einer Fabrik gestartet direkt nach der Schule. Der erste Job in der Fabrik da habe ich Metallfässer in LKWs geladen. Und ich habe dafür neun Mark die Stunde bekommen. Alles in Ordnung. Aber nach ein paar Monaten war mir klar, dass ich mehr arbeite als die anderen da in der Halle, in der ich war. Aber direkt mit dem achtzehnten Geburtstag habe ich geguckt, dass ich in eine andere Fabrik komme.

Und in der Fabrik habe ich dann Tresore geschweißt im Akkord. Und Akkord ist super. Es gab glaube ich sechzehn Mark fünfzig die Stunde. Das konntest du maximal erreichen, wenn du deine Akkordzahl erreicht hattest. Das ist super.

Das heißt, neben mir hat ein Familienvater Tresore geschweißt, der den Job schon seit zehn Jahren macht und der hat das gleiche verdient wie ich und umgekehrt. Weil wir beide fleißig waren und weil wir beide Gas gegeben haben.

Dirk, was hältst du davon, dass Frauen oftmals schlechter bezahlt werden als Männer?

Ich bin für das Leistungsprinzip. Und damit kommen wir zu zwei Fragen, die ich häufig gestellt bekomme nämlich erstens: „Dirk, was hältst du von einer Frauenquote?“ und „Dirk, was hältst du davon, dass Frauen oftmals schlechter bezahlt werden als Männer, obwohl sie die gleiche Arbeit machen oder manchmal sogar die bessere Arbeit?“

Fangen wir mit dem zweiten an. Was halte ich davon, dass Frauen schlechter bezahlt werden als Männer?  Gar nichts. Mein Prinzip ist das Leistungsprinzip. Ich bezahle meine Mitarbeiter nach Leistung und nicht nach Alter, Firmenzugehörigkeit, Qualifikationsgrad und vor allen Dingen nicht nach Geschlecht. Das Geschlecht interessiert mich überhaupt nicht.

Von den sechs wichtigsten Menschen, mit denen ich in meiner Firma zu tun habe, sind fünf Frauen. Die Geschäftsführerin ist eine Frau. Die Verkaufsleiterin der Telesales ist eine Frau. Meine Assistentin ist eine Frau. Die Leiterin des Social-Media Teams ist eine Frau. Es sind viele Frauen an den Schlüsselpositionen, aber ich habe die mir nicht ausgesucht.

Ich habe nicht gesagt, dass ich da eine Frau oder eine Mann haben will, sondern ich habe geguckt, wer diesen Job am besten macht. Und der macht es. Also so sehe ich das und ich wünsche mir, dass viele Arbeitgeber auch so denken.

Und nicht bezahlen nach Alter, Zugehörigkeit, Qualifikation und Geschlecht, sondern wirklich danach, was der Mitarbeiter abliefert. Ich sage meinen Mitarbeitern:

„Du kannst so viel verdienen wie du willst, du darfst mich nur nichts kosten“

Das heißt, der Mitarbeiter muss sich refinanzieren. Ja, das geht. Und das geht auch in Positionen, bei denen du das im ersten Moment nicht so offensichtlich siehst.

Und der Tipp für alle Frauen, die jetzt sagen: „Ja, aber in meiner Firma geht das nicht.“ Dann such dir doch eine andere Firma. Wenn du es willst und wenn du gut bist, dann findest du immer einen Job, gerade in der aktuellen Wirtschaftslage. Such dir einen anderen Job, wo du deiner Leistung nach bezahlt wirst.

Und wenn du wissen willst, wie du an so einen Job kommst, dann guck dir bei YouTube an „das wichtigste Video deines Lebens“. Schau dir das an oder lies den Beitrag. Ich glaube es geht zwanzig Minuten. Dann weißt du, wie du an den Job kommst.

Die erste Frage, die kam war:

Dirk, was hältst du von einer Frauenquote?

Nichts, denn ich finde das Leistungsprinzip gut. In irgendwelche Vorstände Frauen reinzubringen nur um eine Frauenquote zu erfüllen, ist der größte Unsinn. Das bedeutet nämlich im Klartext, dass möglicherweise besser qualifizierte Männer diese Position gar nicht bekommen können, weil es eine Frauenquote gibt.

Es geht mir jetzt nicht darum, dass dieser Mann das nicht bekommt, sondern es geht mir darum, dass anschließend schlechtere Menschen an Schlüsselpositionen sitzen und damit ein Riesenschaden für das Unternehmen verursachen.

Schäden, die man offensichtlich sieht, aber auch Schäden, die man möglicherweise nicht sofort sieht. Also ich halte von einer Frauenquote nichts und ich möchte auch keine Frau sein, die aufgrund der Quote in eine Führungsposition gekommen ist. Weil dann alle hinter meinem Rücken reden und sagen: „Ja, die ist ja nur da, weil sie die Quote erfüllt. Sie ist ja nicht da, weil sie was kann.“ Und deswegen bin ich dagegen.

Mir persönlich ist das Wurst ob Mann oder Frau. Mir geht es nur darum, ob dieser Mitarbeiter an der Stelle wo er ist seine Aufgaben brillant erfüllt. Ich rate dir von dieser Frauenquotendiskussion ab. Ich rate dir, guck, dass du in Unternehmen gehst, wo Leistung entsprechend honoriert wird.

Wo du dann aufgrund deiner Leistung Karriere machen kannst und nicht aufgrund deines Geschlechts. Kontroverses Thema, deswegen freue ich mich, wenn du mir ein Kommentar da lässt. Egal ob Mann oder Frau, wie siehst du das? Sollen Frauen genauso viel Gehalt bekommen wie Männer bei gleicher Leistung oder weniger? Sollen Frauen aufgrund einer Quote an Schlüsselpositionen kommen? Wie siehst du das?

In dem Sinne wünsche ich dir fette Beute, viel Erfolg.

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Über Dirk Kreuter

Dirk Kreuter ist einer der einflussreichsten Vordenker zu den Themen Vertrieb, Verkauf und Akquise, sowohl online wie offline. Er hält schon seit 1990 begeisternde Vorträge und ist Autor von über 50 Büchern & Hörbüchern.

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