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Deshalb scheitert dein Startup Unternehmen! 6 Fehler die du nicht machen darfst!

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Dein Mindset entscheidet über deinen Erfolg. Im heutigen Beitrag erkläre ich dir die 6 häufigsten Fehler, die die Meisten bei der Unternehmensgründung machen. Einer der wichtigsten Gründe bei der Selbstständigkeit ist das falsche Mindset!

Wenn du dieses Mindset hast, wirst du untergehen. Du wirst untergehen!

Es gibt sechs Gründe, warum Startups scheitern. Ich beobachte es schon länger und es stellt sich die Frage: Warum gibt es Gründer, die von Anfang an durchstarten und erfolgreich sind und Gründer, die schon nach ein paar Monaten nicht mehr auf dem Markt sind, die scheitern? Und das sind aus meiner Sicht sechs ganz wichtige Punkte.

Punkt Nummer Eins – Lerne zu verkaufen!

Viele, die scheitern, können nicht verkaufen. Warum ist es wichtig, zu verkaufen? Weil du deine Kunden davon überzeugen musst, dass du die besten Produkte und Dienstleistungen hast. Du musst deine Lieferanten davon überzeugen, dass sie überhaupt ein Startup auf Rechnung beliefern. 

Du musst neue Mitarbeiter davon überzeugen, dass sie bei dir anfangen. Gerade erfahrene Mitarbeiter überlegen natürlich, ob sie ihren sicheren Job aufgeben und in ein Startup wechseln sollten oder ob sie lieber da bleiben wo sie sind.

Du musst Investoren davon überzeugen, dass sie dir Fremdkapital geben, damit du überhaupt loslegen kannst. Also, der erste große Fehler ist zu denken, man müsste nicht verkaufen, man hätte es nicht nötig.

Wenn du denkst: Verkauf ist es etwas für andere, ich will oder ich kann nicht verkaufen. Mit diesem Mindset wirst du untergehen. Du wirst untergehen! Die besten Gründer sind die, die ihre Idee auch richtig gut verkaufen können.

Punkt Nummer Zwei – Investitionen

Der zweite Punkt, warum Gründer scheitern, ist das Thema „Investition“. Ein Gründer, den ich gut kenne hat ein kleines Startup mit sechs Mitarbeitern, und sagt: „Ich will jetzt finanziell frei werden. Dirk, wie sehen deine Investitionen aus? Soll ich in Fonds, Aktien oder Immobilien investieren?“

Und ich sage: „Du hast gerade vor zwei Jahren deine Firma gegründet und jetzt überlegst du, dein Geld in anderen Firmen anzulegen, in Steine? Investiere dein Geld in deine eigene Firma.“

Bei deiner eigenen Firma weißt du am besten, worum es geht. Also, gib` das Geld nicht irgendwo anders aus, sondern lasse das Geld in deiner Firma und treibe mit deinem Geld das Wachstum an. Du musst nicht immer Fremdkapital haben.

Aber du bekommst auch mehr Fremdkapital, wenn du dein eigenes Geld investierst. Welches Signal gibst du Investoren, wenn du dein Geld für andere Firmen einsetzt und nicht für deine eigene Firma? Glaubst du etwa nicht an deine Idee?

Bleiben wir noch bei den Investoren. Ich war mal in einer Jury und dort ging es um einen Unternehmerpreis. In dieser Jury waren auch zwei Risiko-Kapitalgeber. Diese beiden haben ganz genau geschaut, wer bereit war, von seinem Startup etwas abzugeben. Wer ist bereit, zehn, fünfzehn, zwanzig oder fünfzig Prozent abzugeben an einen Investor.

Wenn du nur bereit bist, drei oder fünf Prozent abzugeben, willst aber ein paar Hunderttausend, ein paar Millionen Fremdkapital haben, dann werden die dir nichts geben. Sie entscheiden wirklich danach, wer an seine Idee glaubt und auch in sie investiert. Wer investiert in seine Firma und ist auch bereit, einen Teil abzugeben.

Punkt Nummer Drei – Bleib im Fokus

Der dritte Fehler entsteht beim Thema „Fokus“. Die Meisten fokussieren sich nicht. Wenn du vorhast, ein Triathlet, ein Golfer, Vater oder Mutter zu werden, bist du nicht im Fokus für dein Unternehmen, das du nach vorne bringen willst. Fokussiere dich darauf.

Beschäftige dich nicht mit so vielen anderen Sachen drum herum. Bleibe bei einer Sache und stecke dort deine Energie hinein. Du kannst auch in zehn Jahren immer noch Kinder bekommen, einen Triathlon laufen oder dein Golf Handicap optimieren. Jetzt am Anfang fokussiere dich auf die wesentlichen Dinge.

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Punkt Nummer Vier – Dein Umfeld

Die Meisten scheitern am Umfeld. Wer mich kennt, weiß, dass ich dieses Thema immer wieder auf den Tisch bringe. Du benötigst die richtigen Leute um dich herum. Du brauchst den richtigen Ort und die richtigen Menschen, Menschen, die etwas wollen, niemanden, der sagt, er möchte eine 40-Stunden-Woche haben.

Keine Leute, die lieber mal eine Pause machen möchten oder denen eine Work-Life-Balance wichtig ist. Sondern Menschen, die Attacke machen wollen, mit denen du eine Delle in das Universum treten kannst.

Der große Fehler ist, dass du im gleichen Umfeld bleibst, in dem du vorher auch warst, bevor du gegründet hast. Der Fehler ist, sich Leute zu holen, die ein Angestellten-Mindset haben, eine freizeitorientierte Schonhaltung. Du brauchst Leute, die hungrig sind, die etwas wollen. Die Meisten scheitern am Umfeld.

Punkt Nummer Fünf – Die richtigen Mitarbeiter

Der fünfte und vorletzte Punkt, warum Gründer scheitern, besteht darin, dass sie die falschen Leute einstellen, weil sie das falsche Team aufbauen. Wenn du Mitarbeiter einstellst, benötigst du A-Mitarbeiter.

Es gibt A, B und C und du brauchst A-Mitarbeiter. Du kannst nur die besten gebrauchen. Und es ist ein großer Fehler, wenn da Kompromisse eingegangen werden, wenn der Recruiting-Prozess nicht richtig abläuft und dann Leute eingestellt werden, die zwar sympathisch sind und mit denen man Gemeinsamkeiten hat, aber die schlussendlich nicht die Richtigen sind.

Also, stelle nur A-Mitarbeiter ein, baue dir ein A-Team auf. Wenn du ein skalierbares Geschäftsmodell hast, dann sieh zu, dass du möglich viele Leute einstellst, solange es finanzierbar ist, denn du wächst dann über die Anzahl der Mitarbeiter. Vorausgesetzt, sie sind alle richtig produktiv.

Punkt Nummer Sechs – Denke groß!

Der sechste richtig große Fehler ist, viel zu kleine Ziele zu haben. Die meisten Gründer setzen sich gar nicht richtig große Ziele. Du wirst aber nur dann richtig aktiv und kommst aus der Komfortzone heraus, wenn du dir große Ziele setzt.

Wenn du sagst: „Ich will im ersten Jahr nicht nur eine Million machen, sondern fünf oder zehn Millionen!“ Denn dann musst du komplett anders denken.

Ich bin seit 27 Jahren selbständig und ich habe Höhen und Tiefen erlebt. Aber die richtig steilen Anstiege kamen mit dem Stecken viel größerer Ziele. Setze dir große Ziele!

Im Silicon Valley in Kalifornien bekommen die Unternehmen mit einem Ziel-Ertrag von zehn oder zwanzig Millionen überhaupt kein Risiko-Kapital, denn man schaut nach der nächsten Milliarde.

Man schaut nach dem nächsten disruptiven Geschäftsmodell, das richtig abgeht. Man schaut nach dem nächsten Facebook, Tesla, Amazon.

Also: Denke viel größer! Nur wenn du groß denkst, löst du auch in deinem Kopf und in deinem Umfeld Prozesse aus, die dich richtig nach vorne bringen.

In diesem Sinne: Ich wünsche dir, dass du all diese Fehler nicht machst, dass du aus diesem Beitrag lernst und dass du richtig Attacke machst. Teile doch mal deine Erfahrung als Gründer hier in den Kommentaren. Was hat funktioniert, was nicht und wie hast du das Problem gelöst?

Ich wünsche dir fette Beute und viel Erfolg!

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Mein Name ist Dirk Kreuter, und ich helfe Unternehmern zu mehr Verkäufen. Stellt sich nur die Frage: „Deinem auch?“

Über Dirk Kreuter

Dirk Kreuter ist einer der einflussreichsten Vordenker zu den Themen Vertrieb, Verkauf und Akquise, sowohl online wie offline. Er hält schon seit 1990 begeisternde Vorträge und ist Autor von über 50 Büchern & Hörbüchern.

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