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Auf die wichtigen Dinge konzentrieren: Schneiden und wachsen!

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Wachstum heißt auch mal etwas wegzunehmen - Kunden ohne weiteres Potenzial oder ganze Geschäftszweige. Wenn du dir etwas weg nimmst, bist du viel fokussierter auf das, was dich wirklich weiter bringt...

Schneiden um zu wachsen

Ihr habt eine Not-to-Do-Liste auf Eurem Aha-Blatt. Was ist der Hintergrund der Not-to-Do-Liste? Ein Baum, der richtig groß wird, so, wie der hier, ein Baum, der freisteht, der viele 100 Jahre alt wird, dem musst du Platz geben, dass er Licht hat, dass er Luft bekommt und Wasser.

Du musst Äste und Zweige abschneiden und du musst andere Bäume drumherum fällen, damit der richtig groß und stark werden kann. Das heißt Schneiden und Wachsen. Du brauchst immer mal wieder in deinem Leben Stellen, wo du schneidest.

Kunden, die du nicht mehr bedienst, Produkte, die du nicht mehr verkaufst. Routen, die du nicht mehr fährst, Rituale, die du nicht mehr machst. Abschneiden, um zu wachsen.

Wir haben 2012 unseren Umsatz verdoppelt. Oder sagen wir mal, 84 Prozent haben wir geschafft, wir brauchten 13 Monate statt 12. So. Und das haben wir unter anderem deswegen geschafft, weil wir bestimmte Kunden abgeschnitten haben.

Es gab zwei Kunden, den einen, da haben wir 80 Tage im Jahr dafür gemacht, der andere, da haben wir 30 Tage dafür gemacht. Aber wir konnten die vom Honorar nicht mehr steigern. Also haben wir gesagt: „Es macht keinen Sinn, mit denen können wir nicht wachsen. Wir schneiden die ab.“

Lücken schaffen Platz für neues

Und beide Kunden waren Kunden von Denise, von der Trainerin. So. Das fand die natürlich nicht witzig, dass wir ihr mal eben 110 Tage aus dem Kalender streichen. Einmal eben. Aber diese Lücke schafft Platz für Neues. Manche Kunden hinterlassen eine Lücke.

Manche schaffen Platz für Neues und in dem Moment, wo wir die weggenommen haben, hat Denise richtig Gas gegeben in der Akquise und hat neue Kunden akquiriert mit höheren Honoraren.

Wenn die alten Griechen in den Krieg gezogen sind und das Heer landete mit den Schiffen an der fremden Küste, dann haben die Heerführer die Schiffe verbrennen lassen. Die Botschaft war „Sieg oder Untergang“, weil zurückschwimmen ist zu weit. Es gab nur die Botschaft. Sieg oder Untergang.

Die alten Chinesen haben die Brücken verbrennen lassen hinter dem Heer. Die Botschaft war „Sieg oder Untergang“, aber Rückzug gibt es nicht. Und das ist die Nummer mit Schneiden, um zu wachsen. Schneidet bestimmte Dinge ab und ihr habt Platz für andere. Wachstum hat damit zu tun, dass ihr etwas wegnehmt und nicht, dass ihr ständig noch etwas dazupackt.

In diesem Sinne, fette Beute

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Über Dirk Kreuter

Dirk Kreuter ist einer der einflussreichsten Vordenker zu den Themen Vertrieb, Verkauf und Akquise, sowohl online wie offline. Er hält schon seit 1990 begeisternde Vorträge und ist Autor von über 50 Büchern & Hörbüchern.

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