Selbstmotivation

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10 Tipps maximale Motivation

Bist du immer bis in die Haarspitzen motiviert? Dir fehlt es nicht an Selbstmotivation? Oder geht es dir wie vielen Menschen, dass du hin und wieder ein kleines Motivationstief durchlebst?

Du kommst manchmal nicht von der Couch, um ins Fitnessstudio zu fahren? Schaust du lieber eine Serie auf Netflix, als dich mit deinem Business zu beschäftigen? Dann findest du in diesem Artikel wertvolle Tipps, wie du dich selbst motivieren kannst – und das dauerhaft.

Welche Arten der Motivation gibt es?

Wenn man eine neue Sache beginnt, etwa ein neues Business oder eine neue Sportart, ist es denkbar einfach, motiviert zu sein. Am Anfang macht alles noch Spaß, man blüht vor neuen Ideen und man fühlt sich, als könne man Bäume ausreißen. 

Doch diese Anfangseuphorie verschwindet meistens. Die Phase der “Durchhänger” beginnt. Und hier müssen wir gezielt entgegenwirken, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen. 

Ob du einen muskulösen Körper, dein eigenes E-Commerce Business starten oder ein Buch schreiben willst.  

Gerade wenn du (nebenberuflich) selbstständig bist, steht kein Chef mit der Peitsche hinter dir, der dich von außen motiviert. Deine Motivation muss dabei von innen kommen.  

Für diese Unterscheidung gibt es zwei Definitionen: die intrinsische- und die extrinsische Motivation.

 

Die Intrinsische Motivation

Im Duden finden wir die folgende Definition für “intrinsische Motivation”:

Von innen her, aus eigenem Antrieb; durch in der Sache liegende Anreize bedingt

Aus der intrinsischen Motivation heraus, also derjenigen Motivation, die aus deinem Inneren kommt, machst du das, was dir Spaß macht. Wenn du Spaß an einer Sache hast, bist du nicht nur intrinsisch motiviert sondern du erbringst auch eine besonders kreative Leistung. 

Dich muss niemand motivieren, um diejenigen Aufgaben zu erledigen, die du gerne und aus Spaß machst. Anders sieht das bei der exitrinsischen Motivation aus.

 

Die extrinsische Motivation

Der Duden definiert die “extrinsische Motivation” wie folgt:

Außen her [angeregt], nicht aus eigenem innerem Antrieb erfolgend

 

Bei der extrinischen Motivation machen wir etwas:

  • gegen eine Belohnung, um Anerkennung von außen zu erhalten. Diese Anerkennung kann in Form von Geld, Lob, guter Noten oder gutem Feedback sein.
  • um Schmerz und Strafe zu vermeiden, wie etwa eine Kündigung vom Arbeitgeber, schlechte Noten, Ärger, Demütigung, Geldkürzung oder allgemeinein mangelnde Anerkennung.

5 Gründe, warum wir keine Selbstmotivation haben

Bevor wir zu meinen 10 Tipps für maximale Selbstmotivation kommen, möchte Ich dir 5 Gründe nennen, warum du demotiviert bist. 

 

1. keine Ziele Zerstören Deine Selbstmotivation

Wie willst du denn bitteschön motiviert sein, wenn du dir keine Ziele gesteckt hast? Was willst du in 5, 10 oder 20 Jahren erreicht haben? Welchen Menschen möchtest du zu diesen Zeitpunkten morgens im Spiegel sehen? 

Definiere deine kurz-, mittel und langfristigen Ziele. Kurzfristige Ziele kannst du in einem zeitlichen Rahmen von 5 Jahren erreichen, mittelfristige Ziele in 10 Jahren und langfristige Ziele in 20 Jahren. Durch die Definition deiner kurz-, mittel und langfristigen Ziele steigt deine Selbstmotivation.   

Definiere deine Ziele nach dem SMART-Prinzip:

  • spezifisch, so detailliert wie möglich,
  • messbar, um zu prüfen, ob du das Ziel erreicht hast,
  • aktivierend, also ansprechend und attraktiv um dich zu motivieren,
  • realistisch, dass du nicht demotiviert wirst und
  • terminiert, um das zeitlich einzuordnen (kurz-, mittel- und langfristig).

Schreibe dir daneben auch eine TODO-Liste pro Tag. In dieser TODO-Liste führst du die 3 wichtigsten Aufgaben. Arbeite diese konzentriert und fokussiert ab. Streiche die Aufgaben nach Erledigung von deiner TODO-Liste. 

 

2. Du lebst im falschen Umfeld

Wenn wir nicht an unserer Motivation scheitern, dann scheitern wir an unserem Umfeld! 

Dein Umfeld kann dich bewusst oder unbewusst demotivieren, indem sie dir deine Ziele ausreden möchten oder indem sie dich nach unten ziehen und nicht fördern.  

Am liebsten wäre es deinem Umfeld, dass du bei ihnen “im sicheren Hafen” bleibst und dich nicht veränderst. Denn wenn du dich entscheidest, dich zu verändern, dann muss sich dein Umfeld mit dir verändern. Und das bedeutet gleichzeitig, dass dein Umfeld die Komfortzone ebenfalls verlassen muss.

Wenn dich interessiert, was dein Umfeld mit deinem Erfolg und mit deiner Selbstmotivation zu tun hat, dann lies dir gerne diesen Artikel durch.

 

3. Du überfrachtest Dich mit Aufgaben

Zu viele Aufgaben können demotivieren. Es ist nichts gegen TODO-Liste einzuwenden. Aber wenn diese Liste eine hohe Anzahl an offenen Punkten aufweist, kann diese überfrachtete TODO-Liste demotivierend sein. 

Dadurch verlieren wir den Überblick und wir wissen nicht mehr, wo wir anfangen sollen. Wir sind von der Hülle und Fülle der Aufgaben schlicht überfordert. 

Mute dir nicht zu viele Ziele auf ein mal zu. Du willst abnehmen, gleichzeitig dein Business starten, daneben willst du dich noch gesund ernähren, mehr Zeit mit deiner Familie verbringen und dein Buch fertigstellen. 

Versuche eine Baustelle nach der anderen abzuarbeiten.

 

Du vergleichst dich mit anderen. “Andere sind schon viel weiter als ich”, “Peter hat schon nach 2 Monaten mehr erreicht als ich”, “Susanne hat in Ihrem ersten Jahr als Selbstständige schon 30.000 € Umsatz gemacht”. 

Gönne es Ihnen und schaue lieber auf dich! Jeder hat ein eigenes Tempo. Jeder Lebensweg ist verschieden.

Konzentriere dich auf deine Aufgaben und deine Ziele. Schaue nicht zu oft nach andern. Natürlich kannst du dich orientieren und dir Inspiration holen. 

Nutze den Blick auf andere Menschen und nutze die daraus gewonnene Erkenntnis für dich. Lass dich nicht demotivieren, wenn jemand in seinem Business schon “weiter” ist, als du. Schöpfe daraus Energie und gib Gas!

 

5. Perfektionismus Bremst Deine SELBSTMOTIVATION aus

Es muss nicht alles perfekt sein, dass du mit Deinen Zielen beginnen kannst. Es kann auch nicht alles perfekt sein. 

Was ist “perfekt” überhaupt? Und kann DER perfekte Zustand überhaupt erreicht werden? 

Den perfekten Zeitpunkt um zu starten, sei es mit Deinem Business oder mit Deinem Ziel abzunehmen, gibt es ohnehin nicht. 

Dein Perfektionismus kann Angst in dir auslösen und dich schlussendlich daran hindern, dass du startest. Angst ist nicht unbedingt förderlich für Deine Selbstmotivation. 

Wenn du deinen Perfektionismus ruhen lässt und die “Kontrolle” abgibst, wirst Du merken, dass du mit viel mehr Leichtigkeit durch Dein Leben gehst. 

Behalte das Pareto-Prinzip im Hinterkopf: 80 Prozent der Ergebnisse erreichst du mit 20 Prozent des Aufwandes. Die restlichen 20 % der Ergebnisse benötigen die restlichen 80 % des Aufwandes. 

Wie kannst Du die 80/20 Regel für deinen Alltag nutzen? Löse nicht jede Teilaufgabe auf deiner TODO-Liste 100 % perfekt mit Sternchen. 98 Prozent reichen auch.  

Verwechsle nicht, etwas ordentlich und gewissenhaft zu erledigen und etwas perfektionistisch zu erledigen, womit du dir und deiner Selbstmotivation im Weg zu stehen!

 

10 Tipps für maximale SelbstMotivation

10 Tipps für maximale Motivation

Gehen wir auf meine 10 Tipps für maximalen Erfolg näher ein:

  • 1. Erstelle deine Bucket List: In deiner persönlichen Bucket List notierst du diejenigen Dinge, welche du bis zu deinem Tod erreicht oder erledigt haben willst. Willst Du einen bestimmten Ort in der Welt besuchen? Möchtest Du dir ein bestimmtes Auto kaufen? An welchem Ort der Welt möchtest Du ein mal leben? Notiere deine Ziele in deiner Bucket List.
  • 2. Belohne dich für Erfolge: Teilerfolge müssen "gefeiert" werden. Wenn du ein Zwischenziel erreicht hast, darfst Du dieses nicht als selbstverständlich hinnehmen. Überlege dir genau, wie du dich beim Erreichen eines Teilziels belohnen kannst. Sei es das Bad nach einem anstrengenden Tag oder ein Wellness-Wochenende nach einem erfolgeichen Projekt. Alles ist erlaubt und alles ist richtig, was dir Freude macht.
  • 3. Führe ein Erfolgstagebuch: Schreibe deine täglichen Erfolge in dein persönliches Erfolgstagebuch. Hast du heute alle Interessenten erreicht, die du anrufen wolltest? Konntest du heute im Fitnessstudio deine persönliche Bestleistung erzielen? Oder konntest du endlich ein länger bestehendes Problem lösen? Wenn der Schweinehund versucht, dich niederzuringen, dann lies dir deine Notizen durch! Dein Erfolgstagebuch zeigt dir schwarz auf weiß, dass du erfolgreich sein kannst, was wiederum deine Selbstmotivation steigert.
  • 4. Finde einen Talisman: Hast du ein bestimmtes Kleidungs- oder Schmuckstück, das du anziehst, wenn es ums Ganze geht? Welcher Gegenstand kann dich mental unterstützen? Finde deinen Talisman, der deine Selbstmotivation steigert und dir mentale Stärkung liefert.
  • 5. Schaue dir Motivationsfilme an: Bei YouTube gibt es sehr viele Motivationsfilme und Motivationszitate, die dir in schwierigen Phasen den nötigen Kick geben können!
  • 6. Finde einen Erfolgspartner: Im Kraftsport ist es gängige Praxis, sich einen Trainingspartner zu suchen. Wieso also nicht auch im Business? Dein Erfolgspartner sollte ähnliche Ziele haben und ihr solltet euch gegenseitig motivieren. Ruft euch gegenseitig an und fragt, wie der Tag bzw. wie die Woche gelaufen ist. Dein Erfolgspartner erzeugt in dir einen gewissen Leistungsdruck, der sich positiv auf deine Selbstmotivation auswirken kann.
  • 7. Visualisiere deine Ziele: Erstelle dir ein Motivationsboard (auch Visionsboard genannt) mit denjenigen Gegenständen, die dich motivieren, zum Beispiel ein besonderes Auto, ein Bild vom Strand oder von einem schicken Essen. Hänge dein Motivationsboard dort auf, wo du es jeden Tag sehen kannst. Das Badezimmer ist hierfür prädestiniert.
  • 8. Sprich zu dir selbst: Sprich dir in ruhigen Momenten selbst gut zu. Mit sich selbst zu sprechen hat nichts mit "verrückt sein" zu tun. Vielmehr kannst du dich dadurch beeinflussen und dich wieder in die richtige Richtung lenken, solltest du etwas von deinem Ziel abgedriftet sein.
  • 9. Nutze Niederlagen: Mach dir bewusst: Fehler bieten dir die Chance, zu wachsen. Nutze diese kleinen Niederlagen und verbessere dich!
  • 10. Setze dich unter Zeitdruck: Es gibt Menschen, die in der Schule bis 2 Tage vor der Klassenarbeit nichts gelernt haben. Wenn du auch einer dieser Sorte Mensch bist, kannst du diesen Tipp nutzen, um dich mittels Zeitdruck selbst zu motivieren.

Beherzige diese Tipps zur Selbstmotivation und gib Vollgas!

 

Attacke!

Dein Dirk

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Über Dirk Kreuter

Dirk Kreuter ist einer der einflussreichsten Vordenker zu den Themen Vertrieb, Verkauf und Akquise, sowohl online wie offline. Er hält schon seit 1990 begeisternde Vorträge und ist Autor von über 50 Büchern & Hörbüchern.

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