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Dirk Kreuter in Florida! Zwischen Alligatoren, Everglades & Online Marketing

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Heute nehme ich euch mit auf einen Business & Lifestyle Video-Log nach Florida, wo ich auf eine Konferenz von Russell Brunson eingeladen bin, mir Alligatoren angucke und einen Abstecher zu den Everglades mache!

Funnel Hacking Conference

So, jetzt geht es los. Wir fliegen aus der Karibik direkt rüber nach Florida. Wir fliegen nach Miami, übernehmen dort unseren Leihwagen und fahren dann bis Palm Beach.

Dort übernachten wir, dass ist so etwas mehr als die Hälfte des Weges nach Orlando. Und morgen ist dann die Funnel Hacking Conference in Orlando. Die beginnt zwischen zwölf und dreizehn Uhr. Also bis zwölf Uhr die Registration und anschließend dreieinhalb Tage Konferenz. Ich bin sehr gespannt, was dort passieren wird und nehme dich mit. Lassen wir uns überraschen.

Der dritte Tag ist, wie ich finde, von den Vorträgen her der stärkste. Am Vormittag waren vier oder fünf Vorträge. Richtig gut, einer besser als der andere. Sehr geil! Jetzt hatten wir zwei Stunden Mittagspause. Ich war nichts essen. Ich habe zwei Bananen gegessen. Ich war im Gym und habe eine Runde Sport gemacht. Frisch geduscht geht es jetzt zurück ins Seminar.

Jeder der hier auf der Bühne ist, wirklich jeder, liefert vom Feinsten ab. Also bei jedem hast du das Gefühl, er ist ein Professional Speaker. Sehr beeindruckend.

Es geht hier um Online-Marketing und es wird eine Q & A Folge. Ich werde gleich den Robert Kipp dazu holen, der ist Projektmanager bei „My best Concept“. Der ist somit tagtäglich immer drin in diesen Onlinesachen.

Preisverleihung. Siebzehn Leute haben einen achtstelligen Umsatz gemacht. Achtstellig. Einer von siebzehn! Respekt!

Die Konferenz ist vorbei und jetzt gibt es noch einen Trip an der Westküste entlang. Am Golf von Mexiko entlang zurück Richtung Miami. Aber jetzt wird erst einmal gefrühstückt. Das Frühstück im Hotel ist gewöhnungsbedürftig.

Aber jetzt haben wir ein richtig geiles Diner gefunden. Ein richtig amerikanisches Diner wie man es aus irgendwelchen Filmen kennt. Eine typische Theke, cool. Gesundes Frühstück gibt es hier nicht. So wie muss ich die Kamera jetzt stellen, damit es gut wird? Jessi vermisst das gute Essen sagt sie.

  • Dein roter Faden zu mehr Umsatz und Sichtbarkeit
  • Ein Wochenende voll mit inspirierenden Strategien und Techniken
  • Maximale Motivation auf dem Pfad der Exzellenz
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Entfernung ist Wertschätzung

Was übrigens wirklich spannend war in der Konferenz ist erstens, dass die Leute von überallher kommen. Aus Dubai, Südafrika, Indonesien. Klar auch aus Deutschland. Ich würde sagen es waren so fünfzehn Deutsche da.

Aber der Großteil waren natürlich Amerikaner. Ganz viele Amerikaner. Aber auch die reisen lange Strecken. Viele waren aus Kalifornien oder so. Das ist hier eben normal und vielleicht nimmst du genau das als Botschaft mit. Viele Deutsche sind nicht einmal dazu bereit, 200 Kilometer mit dem Auto zu fahren zu einer Weiterbildungsveranstaltung. Und das ist für mich unverständlich.

Es geht doch nicht um den Aufwand. Naja, doch es geht schon um den Aufwand, weil je mehr Aufwand du betreibst, desto mehr Wertschätzung hast du dafür auch.

Ich fliege um den halben Planeten für diese Konferenz und dementsprechend habe ich natürlich auch eine ganz andere Wertschätzung für die Inhalte und nehme das auch viel ernster. Und die Wahrscheinlichkeit, dass ich jetzt auch viel umsetze, wird natürlich auch viel größer sein.

Also meine erste Botschaft lautet: Nimm ruhig auch weitere Wege auf dich, weil du es dann einfach viel stärker wertschätzen kannst und weil du dann viel eher ins Handeln kommst.

Dann der zweite Punkt: Die Umstände: „Ja ich habe keinen für die Kinder“ oder „Ja ich habe ja einen Hund, was soll ich mit dem machen?“

Also ich habe mindestens zehn Kinderwagen gesehen und Mütter und Väter, die dann im Hintergrund immer mit den Babys langelaufen sind und ihre Babys getragen haben. Und ja, es kann auch sein, dass mal ein Baby weint und schreit aber so what?

Also eine Frau hatte auch ihren Hund mit. Gut, das war jetzt kein ausgewachsener Schäferhund, sondern das war auch ein kleiner Hund. Aber die hat ihren Hund mitgehabt, ist in der Pause mit dem Gassi gegangen. Es geht alles. Auch für Rollstuhlfahrer, denn barrierefrei ist hier Standard.

Was ich dir damit sagen will ist: wer will findet Wege, wer nicht will findet Ausreden.

Und jetzt warten wir auf das Frühstück und es gibt erst einmal einen Tee.
Geschichten, die das Leben scheibt: Wir haben Luft verloren hier vorne, also wird jetzt Luft nachgefüllt und jetzt schaut mal hier. Einen Dollar fünfzig für Luft. Du kannst aber auch mit der Kreditkarte bezahlen. Das ist doch geil, oder?

Meine Learnings in Orlando

So was habe ich gelernt? Fangen wir hinten an. Ich hatte schon einmal den Tipp bekommen: „Schau dir Tony Robins in den USA an, weil er in den USA nochmal anders drauf ist als in Deutschland oder in Europa“.

Ich habe ihn zwei Mal in London erlebt, da war er sensationell. Von der Dynamik, von der Schlagfertigkeit und vom Tempo her war es jetzt in den USA nochmal deutlich schneller. Also es lohnt sich Tony im Original zu sehen in seiner Heimat.

Wenn du nur den Inhalt haben willst, dann kannst du dir im Grunde genommen auch irgendwelche Hörbücher holen. Aber den musst du erlebt haben!

Ansonsten, was ist mir aufgefallen? Es wird hier sehr offen über Geld gesprochen. Das Hauptmotiv für den Besuch einer solchen Konferenz ist:

  • „Wie machst du mehr Geld?“
  • „Wie wirst du reich?“
  • „Wie verdienst du von null auf eine Million?“
  • „Wie verdienst Du von einer Million auf zehn Millionen pro Jahr?“

Und das wird dort ganz offen thematisiert. Also nicht so wie in Deutschland, wo das oft ein Tabuthema ist. „Geld ist ja nicht alles und Geld macht ja auch nicht glücklich“. Diese dummen Glaubenssätze, die verhindern, dass du überhaupt zu Geld kommst.

Die gibt es hier nicht. Nicht bei den Menschen, die da waren und nicht bei denen, die auf der Bühne waren. Also es geht um Geld. „Wie verdienst du mehr Geld?“ Das fand ich super.

Dann denken die Amerikaner natürlich viel größer. Das siehst du schon an den Zahlen. Es werden diejenigen geehrt, die innerhalb eines Jahres von null auf eine Million Dollar Umsatz gekommen sind. Das waren 260 Leute ungefähr.

Und dann werden diejenigen geehrte, die innerhalb von zwei Jahren auf zehn Millionen Dollar gekommen sind. Und das waren siebzehn Leute.

Also wirklich diese Mentalität „vom Tellerwäscher zum Millionär“, die wird natürlich dort immer gelebt. Jeder Vortrag beginnt damit, dass der Vortragende das natürlich früher schwer hatte, gescheitert ist, arm war, Schulden hatte, krank war, was auch immer. Jeder Amerikaner hat so eine Story.

Da muss man halt mögen, ist halt amerikanisch. Und dann zeigen sie, wie sie dann nach oben gekommen sind. Aber wirklich jeder. Es gab nicht eine Story, die nicht so war.

Natürlich wurde verkauft. Es wurde ein Coaching-Programm verkauft, das ein Jahr lang läuft, für 25.000 Dollar Normalpreis, wenn du sofort zahlst 18.000. Der Veranstalter hat nur damit etwa zwölf Millionen Dollar eingenommen, weil 650 Leute das gekauft haben. Sehr geil oder?

Und Russel Brandson ist ein Schwiegersohntyp. Dem glaubst du alles, das ist so ein geiler Typ wirklich. Keine Statussymbole. Überhaupt nicht. Familie, Kinder, lebt auf dem Land. Du weißt nicht einmal wie viele Mitarbeiter er hat oder wie viel Umsatz er macht.

Also er hat soweit ich mitbekommen habe alleine zehn Millionen Dollar Lizenzeinnahmen pro Monat plus dem, was er sonst noch so verkauft. Also sehr geil. Begeistert mich.

Denke Groß

Groß denken lernst du dort. Die Amerikaner denken groß, sind aber in vielen Bereichen nicht viel weiter als wir. Also das muss einmal wirklich klar gesagt werden. Nehmen wir mal die Podcastzahlen, ich glaube das ist ein guter Vergleich.

Die feiern sich, wenn sie ca. 250.000 Downloads haben oder wenn sie 800.000 haben. Wenn sie irgendwann bei iTunes mal eine Nummer eins waren für einen Tag, dann ist es der Nummer eins Podcast von iTunes. Und da haben wir in Deutschland durchaus andere Zahlen.

Mein Dirk Kreuter Vertriebsoffensive Podcast hat nun schon über 10 Millionen Downloads:

Also ich weiß ja auch ungefähr wo Christian Bischoff ist. Ich kann ja auch so ein bisschen vergleichen meine Zahlen mit denen, die bei iTunes häufig oben sind. Und wir sind alle im Multi-Millionen-Bereichen was die Downloads angeht.

Bei mir sind es jetzt gerade aktuell über 10 Millionen Downloads und das ist halt das vielfache von dem, was die Amerikaner hier schon feiern. Ich bin aber davon überzeugt, dass die im Schnitt höhere Umsätze machen, weil ich davon ausgehe, dass die Amerikaner meiner Einschätzung nach schneller kaufen.

Keine Schritt für Schritt-Anleitungen

Was ich auch gut fand, es ging nicht so sehr in die Details bei dieser Konferenz. Es ging mehr um Motivation und darum „was musst du machen“ und weniger „wie musst du es machen“. Also es wurde nicht gezeigt, wie du jetzt einen E-Mail-Funnel baust. Es wurde geklärt „warum ist das wichtig“.

Ich habe mir erst gedacht ich nehme mir einen mit von my best Concept, den Robert, der ist da Projektleiter. Und immer, wenn ich etwas nicht verstehe, kann ich Robert fragen. Aber schlussendlich war ich dann doch alleine da. Das brauchte ich nicht. Also ich habe alles verstanden. 

Ich habe zwar nicht alles auf Englisch verstanden, ich sage mal so 98 %. Aber die Fachbegriffe und so weiter da kam nichts Neues. Das sind die gleichen, die wir halt auch nutzen. Das passt.

Also da kann auch jemand hinfahren, der mit Online-Marketing erst beginnen möchte oder ganz am Anfang steht. Der wird dort definitiv Impulse mitnehmen. Und wer sowieso schon Profi ist-. Die Profis sind halt da.

Diejenigen, die es drauf haben sind sowieso da oder schicken ihre Leute hin. Es sind auch viele Abgesandte da. Viele Mitarbeiter, wo der eigentliche Boss nicht kommt. Normalerweise fahre ich immer mit Teilen meines Teams auf eine Konferenz. Und jetzt haben wir die Ausnahme gemacht, ich war einmal alleine da.

Klar, ich kenne da Leute, aber ich habe das für mich alleine gemacht. Ich habe alleine gesessen. Das hat eine Menge Vorteile, weil du eben weniger Ablenkung hast. Hat aber auch den Nachteil, dass ich jetzt alle meine Kenntnisse an mein Team weitergeben muss. Und ich muss das Ganze also jetzt noch einmal sehr stark nachbereiten, was wir sonst im Team jeden Abend zusammen gemacht haben.

Also mein Tipp ist, zusammen auf so eine Konferenz zu gehen. Zusammen auf die Vertriebsoffensive, zusammen auf die Folgeseminare, zusammen auf die Marketingoffensive. Geh da nicht alleine hin. Nimm andere mit aus deinem Team.

Ihr müsst ja nicht zusammensitzen, aber abends das gemeinsame Fazit, wer hat was für sich mitgenommen und dann entsprechend umsetzen. Details? Ja ich habe ein paar Seiten mitgeschrieben aber jetzt die Details mit dir hier teilen. Ich glaube das geht zu sehr ins Detail.

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Mein Fazit: Was ist das Wesentliche?

Groß denken, über Geld sprechen, die Amerikaner beobachten, ein paar Binge-Markt-Zahlen bekommen, Motivation. Kann ich es empfehlen? Ja, kann ich uneingeschränkt empfehlen.

Eintausend Dollar hat mein Ticket gekostet, das ist für das, was du da bekommst echt ein Schnapper. Klar, die Hotels kosten natürlich richtig Kohle und du hast einen langen Anreiseweg. Aber vielleicht kannst du es mit irgendwas verbinden. Wenn du sagst: Hey, ich hätte gern so etwas auch aber eben ein bisschen deutscher, das heißt mit mehr Details, dann komm zur Marketingoffensive.

Die machen wir zweimal im Jahr und da geht es um die gleichen Themen. Komm zur Marketingoffensive. Das ist mein Tipp. Wir werden das entsprechend verlinken. Dafür musst du nicht über den Teich fliegen. Oder du machst beides. Und jetzt konzentriere ich mich wieder auf den nicht wirklich vorhandenen Verkehr.

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Über Dirk Kreuter

Dirk Kreuter ist einer der einflussreichsten Vordenker zu den Themen Vertrieb, Verkauf und Akquise, sowohl online wie offline. Er hält schon seit 1990 begeisternde Vorträge und ist Autor von über 50 Büchern & Hörbüchern.

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