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Aus Prinzip! | Manipulationstechniken, schlechte iTunes-Bewertungen und mehr

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Wie gehe ich mit 1-Stern-Bewertungen um und was könnt ihr daraus für euch selbst lernen?

Meine Meinung zu Bewertungen

Am heutigen Tag habe ich fast 1800 Bewertungen bei iTunes zu meinem Vertriebsoffensive-Podcast. Vielen, vielen Dank dafür. Also, ich lese alle Bewertungen und ich freue mich da mega darüber. Ich habe kürzlich eine ganz spannende Bewertung bekommen, nämlich eine Ein-Sterne-Bewertung. Und die möchte ich Euch gerne vorlesen und auch kommentieren.

Geschrieben hat Mach mal Pause. Und Mach mal Pause hat geschrieben als Überschrift „Aus Prinzip. Subtile Manipulationstechniken nerven. Und wenn mir gesagt wird, dass eine Vier-Sterne-Bewertung keine gute Bewertung ist, dann macht es keinen Unterschied, ob ich einen oder vier Sterne gebe.

Also, Mach mal Pause hat dann einen Stern gegeben. „Einfach nur ekelig die Vorstellung, dass jeder Verkäufer in mir nur eine fette Beute sieht und mir keinen Mehrwert bringen will. Was ist nur aus der guten alten Partnerschaft geworden? Nein, da wird einem noch das letzte Stück Fleisch aus den Rippen gekratzt. By the way ist das Podcast, der Podcast, gigantisch gut. Unbedingt reinhören und abonnieren.

Das ist jetzt der Hammer, oder? Ich kriege zweimal eine Ohrfeige vom allerfeinsten und am Ende wird gesagt: Darüber hinaus gigantisch gut, unbedingt reinhören und abonnieren.

Mein Dirk Kreuter Vertriebsoffensive Podcast hat nun schon über 10 Millionen Downloads:

Mach mal Pause, meine volle Aufmerksamkeit ist dir sicher

So. Lass mich ein bisschen kommentieren und ein bisschen Hintergründe liefern zu dem, was du geschrieben hast. Also, der eine Punkt, es ist wirklich so, wenn ein Podcast gut ist, dann gibt ihm fünf Sterne. Weil vier Sterne nimmt iTunes nicht wirklich wahr und straft den Podcast in der Sichtbarkeit ab.

Und wenn er dir gefallen hat, wenn du das gut findest, dass der Autor dieses Podcast sich in seiner Freizeit die Mühe macht, diese Informationen gratis auszugeben und mit dir zu teilen, dann finde ich es nur fair, zu sagen, dem gebe ich fünf Sterne.

Wenn das eine Katastrophe ist, dann höre ich den Podcast auch gar nicht bis zum Ende, sondern nach spätestens fünf oder zehn Minuten klicke ich ihn weg. Das ist meine Abstimmung. Da muss ich nicht hingehen und dann anschließend drei Sterne geben oder zwei Sterne geben.

Wann bewerten wir etwas?

Ob bei Amazon oder sonst was? Wann machen wir das? Doch nur, wenn es fünf Sterne sind, weil wir sagen: „Sensationell gut“, oder wenn es ein Stern ist und wir völlig enttäuscht sind. Doch ich nehme mir ganz, ganz selten die Zeit, eine Ein-Sterne-Bewertung zu geben, weil da ist mir die Lebenszeit zu schade dafür.

Wenn ich andere warnen will, weil ich sage: „Oh, hier ist ein Blender“, oder: „Das brauchst du im Leben nicht“, wenn ich die warnen will, wenn ich das Gefühl, das Ganze ist manipuliert und ich will warnen, dann gehe ich hin und dann mache ich das. Aber normalerweise, eine Ein-Sterne-Bewertung gebe ich nicht ab, außer ich bin mega sauer.

Deswegen, wenn ihr bei iTunes einen Podcast bewertet, dann habt bitte im Hinterkopf, es ist alles gratis. Das macht diese Person in ihrer Freizeit. Und dann ist es einfach fair, entweder zu sagen,: „Das ist Scheiße“, und ihr springt weg und gebt keine Bewertung oder ihr sagt: „Ey, das ist cool“, und dann gebt ihr direkt eine Fünf-Sterne-Bewertung.

Weil wenn es gut ist, willst du, dass andere es auch hören. Und wenn du willst, dass andere es auch hören, dann musst du dafür sorgen, dass es in der Bewertung ganz weit oben ist, sonst finden die meisten diesen Podcast gar nicht.

Was steckt hinter „Fette Beute“?

„Einfach nur ekelig, die Vorstellung, dass jeder Verkäufer in mir nur eine fette Beute sieht.“

Lieber Mach mal Pause, fette Beute habe ich vorher immer gedacht, ist ein Gruß unter Jägern, dass die sich fette Beute wünschen jetzt auf der Jagd. Also, dass sie sich Jagdglück wünschen. Dann hat mir irgendwann ein Teilnehmer gesagt: „Nein, das ist ein alter hanseatischer Kaufmannsgruß.“

Im 18. Jahrhundert war der sehr verbreitet, nämlich die Seeleute und die Kaufleute untereinander haben sich fette Beute gewünscht im Sinne von „Gute Geschäfte“, wie man das heute macht.

Natürlich sieht der Verkäufer auch in einem Kunden und in einem Geschäft und in seiner Provision ein Stück weit eine Beute. Aber es ist doch nicht so, dass der Verkäufer dich dafür über den Tisch ziehen will. Kein Verkäufer macht fette Beute, wenn er keinen Mehrwert bietet.

In der heutigen Zeit ist alles so transparent. Im Internet weißt du mit drei Klicks auf deinem Smartphone, ob der Mensch, mit dem wo gerade zu tun hast, seriös ist, ob der ein Angebot für dich hat, dem du vertrauen kannst oder ob der einen schlechten Ruf hat und nur verbrannte Erde hinterlässt.

Also, die Zeit, wo die Verkäufer unterwegs waren, um im Hardselling mal schnell, wie sagt man, den Kunden so schnell über den Tisch zu ziehen, dass der Kunde die Reibungswärme als Nestwärme empfindet, die Zeit ist echt vorbei.

Also, von daher, nimm mir das nicht übel, das ist mein Gruß und ich sage einfach fette Beute. Das wünsche ich jedem in jedem Bereich.

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„Was ist nur aus den guten alten Partnerschaft geworden?“

Die gute alte Zeit der Partnerschaften, die war in den Achtzigern. Die ist wirklich vorbei. Denn, ich drehe das mal aus Sicht des Verkäufers.

In der heutigen Zeit hast du kaum noch die Partnerschaft. du kannst als Verkäufer jahrelang mit einem Kunden gute Geschäfte gemacht haben. Jetzt kommt ein Wettbewerber, der etwas komplett Neues anbietet, der das zum halben Preis macht und dann war Partnerschaft lange genug Partnerschaft.

Die Kunden springen heute viel schneller. Partnerschaft rauf und runter, das hast du in ganz wenigen Fällen noch. Und die Generation, Generation Y, die jetzt nachwächst, interessiert das Thema Partnerschaft nicht die Bohne. Also, als Verkäufer hast du es nicht und als Kunde, naja, lasse ich mal so stehen.

„Nein, da wird einem noch das letzte Stück Fleisch von den Rippen gekratzt.“

Also, du begibst dich in eine Opferrolle, du bist als Kunde das Opfer. Das ist doch Unsinn. Niemand kratzt dir was von den Rippen, weil du entscheidest bei wem was kaufst, wann du es machst, zu welchem Preis und in welcher Menge. Es ist doch nicht so, dass du kaufen musst. Passt doch die Wahl.

Also, raus aus der Opferrolle. Kein Verkäufer kratzt dir das Fleisch von den Rippen.

„Darüber hinaus ist der Podcast gigantisch gut, unbedingt reinhören, abonnieren“

vielen Dank für deine Empfehlung.

Und auch dir wünsche ich fette Beute.

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Über Dirk Kreuter

Dirk Kreuter ist einer der einflussreichsten Vordenker zu den Themen Vertrieb, Verkauf und Akquise, sowohl online wie offline. Er hält schon seit 1990 begeisternde Vorträge und ist Autor von über 50 Büchern & Hörbüchern.

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