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Die wichtigsten Erfolgsfaktoren und meine schlimmsten Fehler!

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Wenn man Selbstständig ist, macht man vieles im Unternehmen richtig aber auch viele Fehler! Ich erzähle euch in diesem Video von meinen größten Business Erfolgen und und Fehler die ich bei der Umsatzsteigerung gemacht habe und was ich daraus lernte.

Was habe ich letztes Jahr gelernt?

Wenn wir unser Jahresendmeeting machen, kurz vor Weihnachten, mit dem gesamten Team, dann ist immer die Frage, was waren deine Highlights des Jahres? Die drei wichtigsten Dinge, die du gelernt hast. Das war dieses Jahr sehr spannend.

Zum einen, weil wir mittlerweile ein sehr großes Team sind, weil es sehr lange gedauert hat, aber auch für mich sehr spannend zu sehen, was haben meine Mitarbeiter gelernt? Was habe ich persönlich gelernt? Und da möchte ich ein paar Punkte mit dir teilen.

Die Sachen, die ich lerne schreibe ich in Journale rein. Wenn ich mir anschaue, dass ich in den letzten zwölf Monaten etwa 250 DIN A4 Seiten vollgeschrieben habe, dann sprengt das hier jeglichen Rahmen. Deswegen hier ein paar ausgewählte Learnings aus dem Jahr 2017. Beginnen wir mit dem Thema Recruiting.

Wenn du wachsen willst brauchst du Mitarbeiter.

Du brauchst die richtigen Mitarbeiter. Wir haben früher mal Stellenanzeigen geschaltet, bei irgendwelchen Online-Börsen. Im Frühjahr haben wir festgestellt, das funktioniert nicht mehr, für uns nicht mehr. Die Qualität und die Quantität der Bewerber passt nicht mehr zu dem, was wir suchen.

Also haben wir auf Employer Branding umgestellt. Wir haben uns viel stärker als Arbeitgebermarke positioniert. Bei YouTube gibt es eine Menge Vlogs. Zum Teil von mir, aber zum Großteil von meinen Mitarbeitern. So lernst du mein Team, meine Mitarbeiter  besser kennen. Du bekommst ein Gefühl dafür, wie es ist, mit denen zusammenzuarbeiten. Also viel stärker die Arbeitgeberseite herausgestellt und der Welt da draußen gesagt, dass wir Mitarbeiter suchen.

Mindestens drei Mal pro Woche kommt eine Nachricht auf Facebook, auf Instagram, auf YouTube oder im Podcast. Überall sagen wir, dass wir Menschen suchen, die bei uns arbeiten wollen.

In verschiedenen Bereichen, im Telefonverkauf, im Bereich online Marketing oder die bei uns eine Ausbildung als Veranstaltungskaufmann machen wollen und so weiter. Und wir bekommen ganz viele Bewerbungen. Und wir bekommen die richtigen Leute.

Wir schauen nicht mehr so sehr nach der Qualifikation. Sondern wir schauen, ob dieser Mensch in unser Team passt.

Das ist das Kriterium, nach dem wir schauen. Das haben wir gelernt. Fluktuation gehört dazu. Das war mir vorher schon klar. Es kommen viele und es gehen einige wieder. Es stellt sich nachher heraus, und das ist eine spannende Geschichte, dass die, die sich im Vorstellungsgespräch und am Probearbeitstag gut verkaufen können nicht die sind, die dann auch im Job gut liefern.

Manche wollen einfach nur bei uns rein, wollen den Job haben, weil sie lange keinen Job hatten oder weil sie total unzufrieden sind. Dann stellt sich aber heraus, dass es nicht passt. Ende 2018 hätte ich gern 44 Telesales. Die Zahl ist irgendwo mal hergekommen.

Das heißt, unsere Verkaufsleiterin Denise ist zu 80 Prozent damit beschäftigt neue Mitarbeiter einzustellen. Selbst die Einarbeitung, das Onboarding übernimmt schon ihre Assistentin. Und wenn du die richtigen Leute einstellst, hast du relativ wenig Führungsaufwand.

Zu langsam, das habe ich als Stichwort aufgeschrieben. Wir sind zu langsam, ich bin zu langsam.

Ich habe im Dezember ein Notizbuch aus dem Jahr 2011 durchgearbeitet. Da habe ich gesehen, welche wichtigen Punkte ich mir damals aufgeschrieben habe. Ich habe Punkte dort gesehen, die wie erst vor ein paar Monaten umgesetzt haben.

Wir haben sieben Jahre gebraucht, ich habe sieben Jahre gebraucht, um endlich das umzusetzen, was ich mir schon 2011 vorgenommen habe. Das ist Mist. Wieder eine Erkenntnis ist, ich muss noch schneller werden. Ich bin schon stark im Umsetzen und ich treibe mein Team schon immer zur Schnelligkeit, zum Umsetzen. Aber das geht noch schneller. Das ist ein ganz wichtiger Punkt.

Schnell umsetzen ist ein Wettbewerbsvorteil.

Abschneiden.

Wir haben manchmal Produkte entwickelt, die wir gut fanden, aber nicht skalierbar sind. Das heißt, Produkte, die du nicht beliebig in der Quantität hochdrehen kannst, bei gleichbleibender Qualität.

Ein Beispiel ist, du kannst einen online Kurs in gleichbleibender Qualität maximal hochskalieren. Aber beispielsweise unseren Million Dollar Sunday, den wir bisher viermal im Jahr gemacht haben, der geht nur viermal im Jahr. Und der geht nur mit mir. Und der geht nur mit einer kleinen Gruppe. Das ist nicht skalierbar.

Wir haben Trainingslager gemacht mit 20 Teilnehmern, mit 60 Teilnehmern. Aber das ist nicht skalierbar. Wir können das nicht mit 600 machen. Alles was nicht skalierbar ist haben wir abgeschnitten. Das ist eine wichtige Erkenntnis aus diesem Jahr.

Wir haben 2017 verdreifacht, davor haben wir auch verdreifacht.

Willst du richtig stark wachsen, richtige Umsatzsprünge machen, dann geht das nur mit skalierbaren Lösungen.

Wichtige Erkenntnis. Es hat lange gedauert, bis ich das verstanden habe.

Fokus.

Fokussiere dich auf das, was wirklich wichtig ist. Ich habe kaum noch E-Mails, die mich direkt erreichen. Ich schreibe in der Regel keine E-Mails mehr. Es läuft extrem viel über Sprachnachrichten, über WhatsApp.

Aber mein Team schottet mich sehr stark ab. Es ist echt schwer an mich heranzukommen. Das ist gut, denn so bleibe ich im Fokus. So kann ich mein Tempo beibehalten. Also einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren, egal in welchem Jahr ist, fokussiere dich.

Als ich das erste Mal gehört habe wie viele Bestellungen über unseren online Shop abgewickelt werden, digital abgewickelt werden, war das für mich ein riesiger Augenöffner. Das habe ich so nie eingeschätzt. Das sind rund 7.500 Bestellungen, die pro Monat digital abgerechnet werden. Unglaublich.

Wir waren im Frühjahr sieben Wochen am Stück unterwegs. Das Team hat sieben Wochen am Stück gearbeitet. Das heißt, wir hatten sechs Vertriebsoffensiven hintereinander.

Das Team hat halt sieben Wochen am Stück gearbeitet. Es gab keinen Tag frei. Es gab keinen Freizeitausgleich. Es gab einen finanziellen Bonus, aber der war auch überschaubar. Das Spannende ist, in der Zeit war keiner krank. Niemand war krank. Kein gelber Schein. Alle waren dabei.

Und an dem Wochenende nach den sieben Wochen wurde in unserer internen WhatsApp Gruppe gefragt:

„Was machen wir denn dieses Wochenende? Mir fehlt die Vertriebsoffensive. Wo fahren wir denn jetzt wieder hin?“

Sowas kannst du nicht für Geld kaufen. Für Geld machen die Mitarbeiter das nicht.

Das ist die Stimmung. Das ist das gemeinsame Erfolgserlebnis. Das war für mich ein großes Aha. Für alle Chefs, für alle Führungskräfte, wenn deine Mitarbeiter als erstes nach einem Freizeitausgleich, nach Überstunden oder nach einer Prämie fragen, oder wenn du dann auf einmal Krankmeldungen bekommst, dann weißt du, du hast die falschen Mitarbeiter.

Ein Dankeschön an dieser Stelle an alle aus meinem Team, die diese sieben Wochen mitgemacht haben.

Und da steckt noch eine Erkenntnis drin. Sie ist nicht neu und ich lebe sie schon immer, seit ich Verkäufer bin. Erst verkaufen wir und dann schauen wir, wie wir es realisieren.

Als wir 2016 zu meinem 49. Geburtstag statt 1.000 Tickets 11.000 Tickets verkauft haben, haben meine Mitarbeiter teilweise gesagt, lass uns diese Maschine abstellen. Wir schaffen das gar nicht. Wir haben gar nicht die Kapazitäten in den Veranstaltungs-Locations.

Ich habe aber gesagt: „Nein, die läuft weiter die Maschine. Wir bekommen jeden Tag hunderte, teilweise mehrere tausend Anmeldungen. Wir lassen es laufen. Wir klären nachher, wie wir das hinkriegen. Aber erstmal nehmen wir mit, was wir verkaufen können.“

Und das ist ein wichtiger Tipp für dich, erst wird verkauft und dann wird geguckt, wie du das wieder hinkriegst.

  • Dein roter Faden zu mehr Umsatz und Sichtbarkeit
  • Ein Wochenende voll mit inspirierenden Strategien und Techniken
  • Maximale Motivation auf dem Pfad der Exzellenz
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Was habe ich bei Marcel Remus gelernt?

Im Sommer war ich auf Mallorca und hatte ein Treffen mit Marcel Remus, dem Luxusimmobilienmakler. Und da habe ich zwei Sachen gelernt. Nämlich, er verkauft lieber Immobilien an Kunden, die mindestens eine Million Euro investieren wollen.

Und ich habe gefragt: „Was ist der Unterschied zwischen dem 300.000 Euro-Eigentumswohnungskäufer und dem drei Millionen-Villakäufer?“ Und er sagte: “Der eigentlich entscheidende Punkt ist, der drei Millionen-Kunde entscheidet schneller.

Drei Millionen-Objekte sind viel schneller verkauft, viele einfacher verkauft als 300.000 Euro Objekte.“ Erfolgreiche Menschen entscheiden häufig, entscheiden häufig auch über große Summen. Sie müssen bei drei Millionen nicht lange nachdenken. Erfolgreiche Menschen entscheiden schneller.

Ein zweiter Punkt, den ich mitgenommen habe, ist, Marcel geht immer alleine auf Veranstaltungen. Immer alleine, nicht mit zwei, drei Leuten. Er sagt:

„Alleine musst du Networking machen. Du wirst viel schneller angesprochen und du sprichst viel schneller an.“

Also der Tipp ist, wenn du auf Veranstaltungen gehst kannst du andere mitnehmen, aber nicht zu viele und nicht in der Gruppe, steht nicht in der Gruppe und sitzt in der Pause nicht zusammen.

Verteilt euch, wenn ihr Networking machen wollt. Ein wichtiger Punkt. Wir haben ein neues CRM Programm bekommen. Mit dem alten haben wir 15 Jahre gearbeitet. Wir hatten dort Einzellizenzen pro Software gekauft. 250 Euro kostete solch eine Lizenz pro Person. Alle paar Jahre brauchten wir dann ein Update.

Jetzt die neue Software. Ich hatte so 30.000 Euro im Kopf. Aber es war deutlich sechsstellig. Es hat neun Monate gedauert bis die Software endlich lief. Neun Monate, sechsstellig. Ich habe es völlig unterschätzt. Was für ein Projekt.

Ich habe 2017 soviel Anerkennung und Zuspruch bekommen, soviel Feedback bekommen. Auch soviel positive Rückmeldungen, dass ich das Leben anderer Menschen beeinflusst habe. Das hat mich mega beeindruckt. Also, herzlichen Dank dafür. 2017 war der Wahnsinn. 2018 werden wir steigern.

Wenn dir das gefallen hat, dann gibt es noch viel mehr zu dem Thema hier auf meiner Seite, im Podcast und auf Youtube.

Also viele Grüße, fette Beute.

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Über Dirk Kreuter

Dirk Kreuter ist einer der einflussreichsten Vordenker zu den Themen Vertrieb, Verkauf und Akquise, sowohl online wie offline. Er hält schon seit 1990 begeisternde Vorträge und ist Autor von über 50 Büchern & Hörbüchern.

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