3.9.22

Gaspreise fĂŒr Unternehmen explodieren: Insolvenzen vorprogrammiert

Erfahre, wie steigende Gaspreise Unternehmen in den kommenden Monaten beeinflussen werden und wie du die Inflation als Chance nutzen kannst.

Inhaltsverzeichnis

Die Gaspreise fĂŒr Unternehmen gehen durch die Decke und die Kosten steigen teilweise um den Faktor 9. Das bedeutet:

FĂŒr einige ist in den nĂ€chsten Monaten die Insolvenz unausweichlich. Ihnen kann nur ein Wunder helfen. Die meisten Unternehmen sind aber in folgender Situation:

Sie vollfĂŒhren einen Drahtseilakt zwischen der Insolvenz und dem Überleben. Dabei mĂŒssen sie an die Substanz gehen: Zum Beispiel, indem sie Löhne kĂŒrzen und Mitarbeiter entlassen. 

So versuchen sich ins nÀchste Jahr zu retten und hoffen auf eine Besserung der Wirtschaftslage. Eine katastrophale Option. Warum?

Durch diese Verzweiflungstaten sind sie in Zukunft nicht mehr konkurrenzfĂ€hig und machen ihr Überleben von purem GlĂŒck und dem Zufall abhĂ€ngig. Das bedeutet:

Sie verschleppen ihre Insolvenz nur und schauen dabei zu, wie sie sich letztlich StĂŒck fĂŒr StĂŒck selbst zerlegen. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du hohe Gaspreise und Inflation stattdessen als Chance nutzen kannst.

„Gaskosten steigen von 100.000 € auf 900.000 € pro Monat“

In unserer Mastermind hatten wir einen Textil-Unternehmer, der seinen 1400 Mitarbeitern seit Jahren einen sicheren Job gibt: Wolfgang Grupp von Trigema.

Er sagte bereits im Oktober 2021: „Ich habe normalerweise immer Gaskosten in Höhe von 100.000 € gehabt. Jetzt sind sie auf 900.000 € pro Monat hochgegangen.“

Aktuell liegen seine Gaskosten zwischen 400.000 € und 600.000 € im Monat.

Wenn ein Unternehmen Kosten in Höhe von 100.000 € kalkuliert und der Preis dann fĂŒnf oder sechs Mal so hoch ist, hat man ein Problem.

Die Textilindustrie leidet auch nicht am stÀrksten an den steigenden Gaspreisen. Andere Branchen und Unternehmen sind in einer Àhnlichen oder schlimmeren Lage. 

In der Aluminiumproduktion geht zum Beispiel ohne Gas gar nichts. Die RĂ€der stehen sofort still, wenn es kein Gas mehr gibt.

Steigende Gaspreise erhöhen Lebenshaltungskosten

Quelle: Statistisches Bundesamt

Selbst staatliche Stellen können die Zahlen nicht mehr schönreden. Offiziell sollen die Preise fĂŒr Lebenshaltungskosten von Juli 2021 bis Juli 2022 um 14,8 % gestiegen sein.

In Wahrheit ist diese Zahl natĂŒrlich deutlich höher, was viele in ihrem Geldbeutel bemerken. TatsĂ€chlich sind die Lebenshaltungskosten um ĂŒber 40 % gestiegen.

Wie die Zahlen geschönt werden, habe ich in diesem Artikel bereits erklÀrt.

Warum Gaskosten wirklich steigen

Warum gibt es die Energiekrise? Weshalb steigt der Gaspreis?

Laut Medien gibt es nur einen Schuldigen: Russland.

Bitte glaub nicht alles, was du in den bekannten MedienkanÀlen liest oder was die Politiker erzÀhlen.

Deutschland hat langfristige VertrĂ€ge mit Russland. Durch diese lange Vertragslaufzeit hat es natĂŒrlich einen gĂŒnstigen Preis fĂŒr Gaslieferungen bekommen.

Russland war immer ein verlĂ€sslicher Vertragspartner. NatĂŒrlich mĂŒssen immer beide Seiten den Teil ihrer Vertragsvereinbarung erfĂŒllen.

Immer wieder sorgt Deutschland allerdings fĂŒr Probleme. Zum Beispiel steht die Turbine, die zur vollen wieder Inbetriebnahme die Pipeline Nord Stream 1 benötigt wird, aktuell immer noch in MĂŒhlheim ohne ersichtlichen Grund.

Ohne Turbine kann aber das Gas nicht durchlaufen. So kommt es zu sogenannten Wartungsarbeiten.

LĂ€nder wie Kanada und Deutschland verhĂ€ngen Sanktionen gegen Russland und geben aus diesen GrĂŒnden die wichtigen Ersatzteile nicht heraus.

So kann Nord-Stream 1 nicht mit maximaler KapazitÀt laufen. In den deutschen Mainstream-Medien bekommst du davon allerdings nichts mit.

Deshalb musst du auslĂ€ndische Medien konsumieren, um die wahren HintergrĂŒnde zu erfahren.

Es gibt sogar eine Alternative: Die Pipeline Nord-Stream 2, die schon fertiggestellt ist. Deutschland mĂŒsste nur zulassen, dass darĂŒber Gas laufen kann.

Dann gÀbe es keinerlei Gasprobleme. Es wird aber nicht gemacht.

Deutsche Politiker weigern sich, Nord-Stream 2 freizugeben.

Stattdessen machen sie BĂŒrgern absurde VorschlĂ€ge wie:

  • „Duschen Sie nicht, sondern waschen Sie sich mit einem Waschlappen.“
  • „Senken Sie die Raumtemperatur Ihrer Wohnung im Winter.“

Vielleicht sollten sich diese Herrschaften an die Inschrift des ReichstagsgebĂ€udes erinnern: „Dem deutschen Volke.“

Politiker sind dafĂŒr zustĂ€ndig, dem deutschen Volk einen Mehrwert zu bieten und bestmöglich um ihre BedĂŒrfnisse zu kĂŒmmern – so wie Unternehmer es fĂŒr ihre Mitarbeiter und Kunden tun mĂŒssen.

Wird eine Hyperinflation Unternehmen treffen?

Hyperinflation im Jahr 1923

Vor 99 Jahren hatten wir eine Hyperinflation. Innerhalb von wenigen Wochen stieg die Inflation von 10 % auf 23 %.

Arbeitnehmer wurden am Ende jedes Arbeitstages ausgezahlt. Sie gingen dann sofort in den Lebensmittelladen, um sich mit dem Nötigsten einzudecken, bevor die Kaufkraft noch weiter sinken konnte.

Je mehr die Inflation stieg, desto schlechter wurde die Versorgungslage der Bevölkerung. Löhne und GehÀlter konnten den Anstieg der Preise nicht mehr ausgleichen.

Große Teile der deutschen Bevölkerung verarmten. Vermögenswerte schmolzen weg und Ersparnisse hatten keinen Wert mehr.

Zinsen oder feste ErtrÀge waren jetzt wertlos. Immobilien verloren ihren Wert.

Wenn man ins Restaurant ging, um zu essen, konnte sich der Preis der Mahlzeit wÀhrend des Essens verdoppeln.

Sind diese ZustÀnde auch heute möglich?

SelbstverstĂ€ndlich. Wenn Politiker die falschen Entscheidungen treffen und die Wirtschaft in eine Negativspirale kommt, gibt es ab einem bestimmten Punkt kein ZurĂŒck mehr.

Die EZB-Chefin sagte 2021
, dass die Inflation nur ein vorĂŒbergehendes PhĂ€nomen sei und alles besser werden wĂŒrde. Und wo stehen wir heute?

Immer wieder versuchen offizielle Stellen, die Gefahr kleinzureden oder miserable Statistiken in einem deutlich besseren Licht darzustellen.

Das ist so, als wĂŒrde die Tankanzeige leuchten, weil das Auto kein Benzin mehr enthĂ€lt. Jemand wĂŒrde dann einen Smiley-Sticker auf die Tankanzeige kleben, um das Problem zu lösen.

Wenn du ein Problem nicht siehst, heißt das aber noch lange nicht, dass es nicht existiert.

Steigende Gaspreise fĂŒhren zur Lohn-Preis-Spirale

Die aktuell hohe Inflation hat zum großen Teil mit den steigenden Gaspreisen zu tun. 

Und die wiederum sind die Folge der Entscheidungen deutscher Politiker, die unheimlich viele Sanktionen gegen Russland erlassen haben.

Sie treiben die Inflation stark voran. In dieser Klarheit wird das natĂŒrlich kaum ausgesprochen.

Die steigende Inflation wiederum hat fatale Auswirkungen auf Unternehmer:

Die Preise gehen hoch und die Lebenshaltungskosten steigen um 40 % und mehr. Angestellte sagen:

„Wir verlieren immer mehr Kaufkraft. Deshalb brauchen wir mehr Geld.“

Viele gehen deshalb zu ihren Chefs und verlangen eine Gehaltserhöhung. Das ist ihr gutes Recht.

Auch Gewerkschaften geben richtig Gas und verlangen zwischen 10 % und 20 % mehr Geld.

Was du jetzt tun kannst

Als Unternehmer musst du dich mit der Frage beschĂ€ftigen, wie du deinen Mitarbeitern mehr Geld geben kannst, damit sie ihren Lebensstandard halten können. Gleichzeitig willst du aber nicht, dass ein großer Teil der Erhöhung an das Finanzamt geht.

Es gibt Wege, wie du deinen Mitarbeitern mehr Geld zahlen kannst, ohne ihre GehÀlter zu erhöhen.

Laut Gesetz gibt es etwa 22 Aspekte im Steuer- und Sozialgesetz, die dir dabei helfen. Du kannst deinen Mitarbeitern solch eine steuerfreie UnterstĂŒtzung geben und sie an dich binden.

ZusĂ€tzlich gibt es dutzende weitere Maßnahmen und Alternativen zur Gehaltserhöhung, die Steuerberater und Finanzexperten 100 % legal seit Jahren nutzen.

Hol dir jetzt die Lohn-Preis-Spirale Masterclass, wenn du wissen willst, wie du trotz steigender Inflation mehr Ertrag hast.

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Über den Autor:

Dirk Kreuter hilft SelbststÀndigen und Unternehmern in den Bereichen Vertrieb, Unternehmertum und Digitalisierung

Fragen und Antworten:

Wodurch entsteht Inflation?

Inflation entsteht, wenn die Geldmenge erhöht wird. Zentralbanken der Staaten drucken also mehr Geld zulasten der Konsumenten. Der Staat hat dadurch mehr Mittel zur VerfĂŒgung. Das Geld der Konsumenten wird aber durch diese Maßnahme entwertet. Es kommt zu einem Kaufkraftverlust.

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Was heißt Inflation?

Inflation bedeutet, dass die Preise steigen, weil das Geld an Wert verliert. Wenn gleichzeitig das Einkommen parallel steigt, ist das kein Problem. Andernfalls spricht man von einem Kaufkraftverlust.

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